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Handschellen. Symbolfoto: Pascal Höfig
Handschellen. Symbolfoto: Pascal Höfig

Nach mutmaßlichem Bandendiebstahl: sechs Tatverdächtige festgenommen

Am Donnerstagabend soll eine siebenköpfige Diebesbande in eine Metallgießerei in Röttingen eingestiegen und anschließend geflüchtet sein. Noch im Zuge der sofort eingeleiteten Fahndung konnten sechs Tatverdächtige festgenommen werden. Ein Ermittlungsrichter folgte dem Antrag der Staatsanwaltschaft Würzburg und ordnete die Untersuchungshaft gegen alle sechs Männer an.

Einbruch in Metallgießerei – Sieben Tatverdächtige flüchten

Gegen 22:55 Uhr erreichte die Polizeiinspektion Ochsenfurt ein Anruf, wonach sieben Männer in eine Metallgießerei in der Rothenburger Straße eingebrochen und anschließend geflüchtet sein sollen. Die Ochsenfurter Polizei war mit Unterstützung weiterer Streifen aus verschiedenen Bereichen rasch vor Ort. Bei der Fahndung waren auch Unterstützungskräfte aus Mittelfranken und Baden-Württemberg im Einsatz. Die Suchmaßnahmen nach einem Flüchtenden wurden auch durch einen Polizeihubschrauber unterstützt.

Direkter Fahndungserfolg

Gegen 23:30 Uhr konnte durch die Beamten ein Pkw mit sieben Insassen im Fahndungsbereich angetroffen werden. Direkt nach Anhaltung des Fahrzeugs flüchtete einer der Insassen. Die anderen Tatverdächtigen im Alter zwischen 26 und 57 Jahren wurden vorläufig festgenommen. Der flüchtige Tatverdächtige ist den Ermittlern inzwischen namentlich bekannt, konnte jedoch im Rahmen der Fahndung nicht mehr angetroffen werden.

Richter erlässt Haftbefehle gegen sechs Tatverdächtige

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurden die sechs Tatverdächtigen am Freitag dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der Untersuchungshaftbefehle wegen des dringenden Tatverdachts des schweren Bandendiebstahls erließ. Die Beschuldigten, die allesamt nicht über einen Wohnsitz im Inland verfügen, wurden nach der Eröffnung der Haftbefehle in unterschiedliche Justizvollzuganstalten eingeliefert.

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Die noch andauernden Ermittlungen in dem Fall werden von der Kriminalpolizei Würzburg und der Staatsanwaltschaft Würzburg durchgeführt. Geprüft wird unter anderem auch, ob die Inhaftierten noch für weitere Straftaten in der Region in Frage kommen könnten.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine gemeinsame Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg.
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