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Streifenwagen der Polizei. Foto: Pascal Höfig
Streifenwagen der Polizei. Foto: Pascal Höfig

Nackter Mann beschädigt Fahrzeuge in Würzburg

Ein offenbar unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stehender Mann hat am Montagabend auf der Straße in Würzburg randaliert und dadurch für einen größeren Einsatz für Polizei und Rettungsdienst gesorgt. Die Würzburger Polizei nahm den Mann, der unter anderem auch zwei Fahrzeuge mutwillig beschädigt hatte, in Gewahrsam. Er wurde nach der medizinischen Behandlung einiger Schnittwunden aufgrund seiner psychischen Verfassung inzwischen in einer psychiatrischen Einrichtung amtlich untergebracht.

Nackt randaliert: Sachschaden von über 20.000 Euro angerichtet

Gegen 18:00 Uhr hatten die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken mehrere Mitteilungen erreicht, wonach ein Mann in der Jägerstraße in der Zellerau Fahrzeuge beschädigen soll. Zunächst soll der Randalierer den Spiegel eines VW abgetreten haben, bevor er sich vollkommen entkleidet haben soll. Im weiteren Verlauf kletterte der Mann auf die Motorhaube und das Dach eines Seat und schlug die Windschutzscheibe des Fahrzeugs ein. Der Sachschaden, den der Beschuldigte anrichtete, dürfte sich nach ersten Schätzungen insgesamt auf deutlich über 20.000 Euro belaufen.

Drogenkonsum festgestellt

Die Würzburger Polizei war zügig vor Ort und konnte den Mann noch in der Jägerstraße antreffen. Er verhielt sich weiterhin aggressiv und musste daher unter Einsatz unmittelbaren Zwangs überwältigt und in Gewahrsam genommen werden. Im Rahmen der medizinischen Behandlung des Mannes, der sich durch seine Taten Schnittverletzungen zugefügt hatte, ergaben sich Hinweise auf vorausgehenden Drogenkonsum.

Nach der medizinischen Behandlung der Verletzungen des Mannes wurde er in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.

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Nachtrag der Polizei Unterfranken:

„Auf Grund der Vielzahl der Kommentare in den Sozialen Medien: Im Internet kursieren mehrere Videos, die veröffentlicht wurden. Diese zeigen jedoch lediglich einzelne Sequenzen des Sachverhalts. Wir haben jedoch den Blick auf das gesamte Geschehen.

Unsere Streifen befanden sich nur wenige Minuten nach der ersten Mitteilung vor Ort. Richtig ist, dass der Mann sich zunächst widerstandslos Handfesseln anlegen ließ. Allerdings kam es im weiteren Verlauf, insbesondere im rückwärtigen Bereich eines größeren, geparkten Fahrzeugs, zu aggressiven Handlungen des Mannes, die weitere Anwendung von Zwangsmitteln (zu Boden bringen) notwendig gemacht haben.“

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.
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