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Die beleuchtete Festung Marienberg in der Nacht wie wir sie lieben. Foto: Silvia Gralla.
Die beleuchtete Festung Marienberg in der Nacht wie wir sie lieben. Foto: Silvia Gralla.

Die Festung Marienberg wird wieder beleuchtet!

Würzburg ohne die Festung Marienberg wäre wie Indiana Jones ohne Hut und Peitsche, wie MC Fitty ohne Vollbart: Einfach trist, unvollkommen, dem wichtigsten Schmuckstück und Markenzeichen beraubt. Auch wenn die Festung in den vergangenen dunklen Monaten natürlich nicht verschwunden war, so war sie dennoch lange nicht so präsent wie früher. Denn die nächtliche Außenbeleuchtung fehlte. Und so fehlte den Würzburgerinnen und Würzburgern nachts auch der Blick auf die schönste und wichtigste Sehenswürdigkeit der gesamten Region. Die fehlende Außenbeleuchtung war wie ein Symbol dafür, dass das sorglose Leben vorbei sei. Damit ist nun endlich Schluss, wie die Stadt Würzburg freudig verkündet.

Am Sonntag läuft die Energiesparverordnung ab

Acht lange Monate war die tausendjährige stolze Burg, die das Logo unserer Plattform ziert, nur noch bei Tageslicht zu sehen. Im Bewusstsein der enormen „Strahlkraft“, hat die Stadt Würzburg die Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH (WVV) sehnsüchtig gebeten, nach Ablauf der Energieeinsparverordnung die Beleuchtung der Festung Marienberg wieder in Betrieb zu nehmen. Diese Verordnung endet nun an diesem Sonntag und die WVV geht der Bitte der Stadt und tausender Bürgerinnen und Touristen nach. Somit erstrahlt die imposante Burganlage in den Abendstunden künftig wieder in voller Pracht. Aus Tierschutzgründen allerdings nur wie seit 2020 bis 23 Uhr. Denn scheint das helle Licht auch nachts, sterben zahlreiche Insekten. Auch andere städtische Sehenswürdigkeiten werden fortan wieder beleuchtet. Dazu zählen unter anderem der Grafeneckart, der Rote Bau des Rathauses und das Ämtergebäude in der Karmelitenstraße.

Heizkosten um 20 Prozent reduziert

Seit August 2022 waren aus Energiespargründen in den öffentlichen Gebäuden nicht nur die Außenbeleuchtung abgestellt, sondern auch die Heizungsleistung reduziert sowie weitere Energiesparmaßnahmen eingeführt worden. So konnte allein beim Heizen der Verbrauch um 20 Prozent reduziert werden. Währenddessen konnte der Stromverbrauch in dieser Zeit trotz Ausdehnung der Arbeitszeiten sowie der Anschaffung von mehreren Elektrofahrzeugen dennoch um zehn Prozent reduziert werden, teilt die Stadt Würzburg mit.

Heller Hoffnungsschimmer für alle Würzburger

Das Ende der Energiesparmaßnahmen dürfte für viele Würzburgerinnen und Würzburger beim Blick auf die hell erleuchtete Festung ein heller Hoffnungsschimmer sein. Ein Symbol der Zuversicht, dass die Zeit voller Sorgen und Entbehrungen passé sind und dass jede Krise irgendwann vorübergeht und einer strahlenden Zukunft weicht.

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