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Werden sich trotz Preiserhöhung wieder viele Menschen an den Getränkeständen des Würzburger Weihnachtsmarktes drängen wie hier 2019? Foto: Silvia Gralla.
Werden sich trotz Preiserhöhung wieder viele Menschen an den Getränkeständen des Würzburger Weihnachtsmarktes drängen wie hier 2019? Foto: Silvia Gralla.

Preis für Glühwein auf dem Würzburger Weihnachtsmarkt wird 2022 teurer

Wer an die Adventszeit denkt, hat meist automatisch Weihnachtsmärkte im Kopf. Auf einem Weihnachtsmarkt gehören wiederum Glühwein, Feuerzangenbowle und Kinderpunsch dazu wie das Amen in der Kirche. Angesichts der allgemeinen hohen Inflation hierzulande brennt vielen Leuten die Frage auf den Lippen, wie hoch nun die Preise für die Heißgetränke auf dem Würzburger Weihnachtsmarkt sind, der am heutigen Freitag eröffnet und ohne Corona-Einschränkungen stattfindet. Wie tief müssen Glühweinfans 2022 in die Tasche greifen?

Preis für Federweißer als Vorgeschmack

Eine Vorwarnung auf den bevorstehenden Preissprung beim heißen Gewürzwein gab bereits der Blick auf den Federweißen im September. Ein Schoppen halbfertiger Landwein hat in vielen Gaststätten in Würzburg in diesem Jahr bereits um die 4,20 Euro, in manchen sogar bis zu 4,80 Euro, gekostet. Was erwartet uns also an den Glühweinständen auf dem Würzburger Weihnachtsmarkt?

Cafés und Bars zogen mit dem Glühweinpreis 2022 bereits kräftig an

Ähnlich wie auf Volksfesten mit dem Bier ist auch der Glühwein auf Weihnachtsmärkten in der Regel etwas teurer als in Bars und Cafés. Dort wird schon seit einigen Wochen Glühwein angeboten – und zwar zu deutlich teureren Preisen als man sie aus der Vergangenheit kennt. 3,50 bis 3,90 Euro wird in vielen Würzburger Lokalen für 0,2 Liter Glühwein durchschnittlich verlangt. Auf dem Winterzauber im Bürgerspital legt man sogar ganze 4,80 Euro für ein Tässchen hin. Allerdings handelt es sich dabei immerhin um hauseigenen Winzerglühwein, anstelle eines billigen Massenprodukts.

rzburg liegt mit dem Glühweinpreis im deutschlandweiten Trend

Deutschlandweit ist ein deutlicher Preisanstieg beim Glühwein auf Weihnachtsmärkten zu beobachten. Auf den 20 größten Weihnachtsmärkten zahlt man in diesem Jahr im Durchschnitt dafür 3,93 Euro. Zum Vergleich: 2019 lag dieser Mittelwert gerade einmal bei 3,13 Euro. In Würzburg zahlte man für eine 0,2-Litertasse Glühwein 2019 3,50 Euro – also im, bis dato letzten Jahr, in dem der Weihnachtsmarkt samt Glühweinausschank gestattet war. Bereits damals erschien vielen Gästen der Glühweinpreis sehr teuer, liegt es doch gar nicht lange zurück, als man für ein Tässchen nur 2,50 Euro zahlen musste. In Schweinfurt lag der Preis für einen Glühwein 2019 dagegen noch bei 2,75 Euro.

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Dieses Jahr springt der Preis an den Glühweinbuden des Würzburger Weihnachtsmarkts auf 4 Euro – eine Preiserhöhung von über 14 Prozent im Vergleich zu 2019. Nur eine Bude hält noch einen Preis, der an vergangene Zeiten erinnert: 3,50 Euro kostet dort die Tasse Glühwein, ähnlich viel, wie die meisten anderen Stände für einen alkoholfreien Früchtepunsch verlangen. Und der Vollständigkeit halber sei noch der Preis für die Feuerzangenbowle 2022 erwähnt: 5 Euro kostet die Tasse, 2019 war auch das Kultgetränk noch 50 Cent günstiger. Damit liegt Würzburg also im Trend mit den größten Weihnachtsmärkten Deutschlands.

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