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Das Brauhaus in der Burkarderstraße. Archivfoto: Thomas Obermeier
Das Brauhaus in der Burkarderstraße. Archivfoto: Thomas Obermeier

Nach Brauhaus-Schließung: Verpächter ist nicht insolvent

Wie kürzlich bekannt wurde, sind nach zwei Monaten im Brauhaus in der Burkarderstraße in Würzburg schon wieder die Lichter aus. Auch diese Redaktion berichtete über die überraschende Schließung. Auf Nachfrage bei den derzeitigen Betreibern der Kellerbar hieß es unter anderem, dass eine mögliche Insolvenz geprüft werde. Diese Aussage führte offenbar dazu, dass bei Eigentümer und Verpächter Michael Will die Telefone heiß liefen. Fälschlicherweise wurde angenommen, dass er pleite sei.

Verpächter hat mit aktuellem Betrieb nichts zu tun

„Die Leute haben angerufen und gefragt, ob ich insolvent bin“, berichtet Will. Das sei er aber nicht, betont der Gastronom. Er sei lediglich Eigentümer und Verpächter des Lokals und habe mit dem aktuellen Betrieb dort nichts zu tun. Michael Will erklärt außerdem, dass Brauerei und Biergarten, die Goldene Gans an der Schleuse unterhalb der Alten Mainbrücke, sehr gut laufen würden und man sich schon jetzt auf die kommende Saison vorbereite.

Überraschend geschlossen

Wie berichtet, hat das Brauhaus erst im September dieses Jahres nach einer längeren Umbauphase unter neuen Betreibern wieder neu eröffnet. Es sollte wieder wie „früher“ werden, mit Studi-Montag und Kiez-Nächten im Fasching. Doch am Mittwoch vergangener Woche kam dann der große Paukenschlag: das Lokal hat wieder geschlossen, nach nur acht Wochen. Zu den genauen Gründen wollten sich die Betreiber nicht äußern, es hieß lediglich, dass man aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Situation und des stetigen Anstieges von Kosten in allen Bereichen einen rechtlichen Berater herangezogen habe, welcher derzeit die betriebswirtschaftlichen, finanziellen und rechtlichen Verhältnisse prüfe und somit auch, ob Insolvenz angemeldet werden müsse.

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