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Daytrading: Was ist das und wie geht es? Symbolfoto: GettyImages
Daytrading: Was ist das und wie geht es? Symbolfoto: GettyImages

Daytrading: Was es ist und wie es geht

Das Thema Daytrading taucht häufig auf, wenn es um das Thema Märkte und Investitionen geht. Wer mit dem Bild vertraut ist, das die Medien von Aktienhändlern heute skizzieren, der wird wahrscheinlich gleich an einen angestrengten Daytrader denken, der auf der Wall Street mit seiner Kaffeetasse herumfuchtelt, und versucht den besten Deal für sich herauszuschlagen. Mit der Realität hat dieses Bild natürlich relativ wenig zu tun, da nur die allerwenigsten Trader heutzutage selbst an der Börse sind. Auch das Bild vom schnellen Reichtum, das viele Filme und TV-Serien vermitteln, stimmt so nicht ganz. Während manche Daytrader tatsächlich sehr erfolgreich sind, ist diese Form von Trading auch mit Risiken verbunden. Doch was ist Daytrading überhaupt genau?

Was ist Daytrading?

Daytrading ist eine ganz bestimmte Art von Handel an den Finanzmärkten, der von vielen Menschen nicht richtig verstanden wird. Wortwörtlich aus der englischen Sprache übersetzt bedeutet Daytrading so viel wie „Tag handeln“. In der Tat ist der Tag an sich enorm wichtig für Daytrader, da sie tatsächlich ihre Käufe und Verkäufe innerhalb eines einzigen Tages abwickeln. Der Grund dafür ist, dass deutlich höhere Gebühren für das Halten einer Anlage berechnet werden, wenn diese über Nacht gehalten wird. Im Gegensatz zu Anlegern, die Aktien oder Wertpapiere kaufen und dabei meistens auf langfristige Entwicklungen ihrer Investition achten, sind Daytrader ausschließlich auf das Tagesgeschäft konzentriert. Das hektische, betriebsame Bild, das viele Menschen von der Börse haben, wird maßgeblich durch das Image des Daytraders geprägt. Wer Daytrading lernen möchte, muss sich vor allem um die richtige Informationslage kümmern.

Welche Investitionen sind wichtig?

Daytrader interessieren sich vor allem für Anlagen mit hoher Volatilität, denn sie sind darauf angewiesen, dass sich ein Kurs auch innerhalb eines einzigen Tages stark verändern kann. An stabilen, langfristigen Investments mit äußerst wenig Preisbewegung sind die meisten Daytrader nicht interessiert, da sie zu wenig Kursbewegungen aufzeichnen, um lukrativ zu sein. Äußert beliebt unter Daytradern auf der Suche nach Renditen sind zum Beispiel Währungspaare, die als FOREX gehandelt werden. In dieser Form von Daytrading setzen Händler auf Kursbewegungen zwischen verschiedenen globalen Währungen. Der US-Dollar ist dabei die geläufigste Gegenwährung, da diese als relativ stabil gilt. Ähnlich spannend für viele Daytrader sind außerdem CFDs. Mit diesen „Contracts for Difference“ haben Händler noch das zusätzliche Werkzeug des Hebels zur Verfügung, mit der sie ihre Gewinne auch ohne massiven, eigenen Einsatz stark steigern können.

Risiken im Daytrading

Jede Form von Spekulation bringt bestimmte Risiken mit sich, und da ist Daytrading leider keine Ausnahme. Durch die äußerst schnellen Bewegungen an den globalen Märkten sind Daytrader zum Teil einem weiteren Risiko ausgesetzt, da sie besonders schnell handeln müssen, um sich diesen anzupassen. Wer sich mit seinen Anlagen nicht ausreichend auskennt, der kann sich womöglich in ziemliche Schwierigkeiten bringen. Wer zum Beispiel beim Daytrading mit Forex nicht die ökonomische Situation des jeweiligen Staates betrachtet, der kann sich mitunter erheblichen Verlusten aussetzen.

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Gute Angewohnheiten für Daytrader

Daytrader und all die Personen, die gerne welche werden würden, sollten sich ein paar wichtige Gewohnheiten aneignen, um in diesem äußert schnelllebigen Teil der globalen Finanzwirtschaft mithalten zu können. Für Daytrader jeder Größe ist dabei vor allem die richtige Informationslage wichtig. Anleger müssen sich genau mit ihren Investitionen auskennen, sowie gutes Vorwissen über die wichtigen Branchen haben, um hier mitzuhalten. Die richtige Information kann hier enorme Profite mit sich ziehen – aber eben leider auch Verluste.

Daytrading für alle?

Viele Experten und Expertinnen sind überzeugt, dass Daytrading keine gute Option für Anfänger ist. Da das Informationsgehalt für erfolgreiche Trades so hoch ist, raten manche davon ab, es überhaupt zu versuchen. Doch für Anleger und angehende Investoren mit dem richtigen Gespür kann Daytrading auch sehr lukrativ sein. Wichtig ist daher, dass sich Trader sehr bewusst sind, wie viel sie wo anlegen – und wie viel sie womöglich auch verlieren könnten. Doch wer sich gut informiert hat und sich an den Rat von Experten hält, der kann fraglos auch mit Daytrading beachtliche Erfolge an den Märkten feiern.

Hinweis: Bei diesem Artikel handelt es sich um einen Gastbeitrag.
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