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Fahrradfahren in Würzburg
Fahrradfahren in Würzburg: Auch am Berliner Ring kommt es immer wieder zu brenzligen Situationen. Foto: Silvia Gralla

Karte: Fahrradfahren in Würzburg – wo sich problematische Stellen befinden

„Als Radfahrer in Würzburg hätte ich gerne die Möglichkeit, mal 500 Meter zu fahren ohne absteigen oder Regeln missachten zu müssen“, schreibt Facebook-Nutzer Andi unter einem unserer aktuellen Facebook-Postings über die Probleme beim Fahrradfahren in Würzburg. Anlass zu dieser Aussage ist das Projekt Highbike, das die Situation für Radfahrerinnen und Radfahrer im Bereich der Löwenbrücke verbessern soll und das jetzt in einer Machbarkeitsstudie genauer überprüft wird. Und das nicht nur Befürworterinnen und Befürworter, sondern auch Gegenwind erzeugt.

Wie problematisch ist die Situation für Radlerinnen und Radler?

Wie verzwickt ist die Situation für Fahrradfahrer in Würzburg? Glaubt man einigen Userinnen und Usern, habe Würzburg wahrlich andere Probleme, als sich um viele offenbar rücksichtslose Drahtesel-Rider zu kümmern. Da wird einerseits erst der Ausbau von Schulen und Straßen gefordert, andererseits passe ein Projekt wie Highbike ohnehin nicht ins Landschaftsbild. Und dann gibt es die, die sich täglich mit dem Rad durch die Stadt bewegen und ganz anderer Meinung sind, denn nicht überall ist der Radweg ein Spaß – geschweige denn vorhanden.

Fahrradfahren in Würzburg: Weit weg von klimafreundlichen Verkehrskonzepten?

Facebook-Nutzerin Ceekay betitelt Würzburg als „eine der fahrradfeindlichsten Städte“. Hier sei man weit weg von klimafreundlichen Verkehrskonzepten. Und Userin Claudia ergänzt: „Ich finde es total blöd, wenn der Radweg einfach aufhört und man nicht weiß, wohin.“

Genau das ist in Würzburg öfter der Fall. Beispielsweise, wenn man sich in der Wörthstraße stadtauswärts auf dem Radweg befindet und in die breit ausgebaute Frankfurter Straße in der Zellerau möchte. Nach dem Überqueren der Ampel ist da kein Fahrradweg mehr, Stahlrösser rangeln auf der Straße mit Autos und zwei Straßenbahnschienen um Platz.

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Fahrradfeindlicher Berliner Ring in Würzburg, auch die Sanderstraße wird kritisiert

Weitere Beispiele für Würzburg bringen andere Nutzer: So sei die Sanderstraße stadtauswärts für Radler gedacht, schließlich gebe es in der Augustinerstraße sogar eine extra Ampelschaltung für Radler. Am Sanderring gehe der Fahrradweg aber linksseitig weiter. „Wie komme ich da hin?“, fragt einer. Andere Problembereiche seien unter anderem auch der Berliner Ring, der kein ununterbrochenes Fahrradkonzept biete und ohnehin aufgrund schlecht einsehbarer Ein- und Ausfahrten „brandgefährlich sei“.

Fahrradfahren auf der Löwenbrücke in Würzburg: „Höchste Zeit, dass was gemacht wird“

User Martin stellt die Löwenbrücke, deren Alternativprojekt Highbike noch Jahre dauern könnte, einmal mehr in den Fokus: „Ich radle fast jeden Morgen über diese Brücke und sehe die vielen Kinder, die auf ihren Fahrrädern versuchen, irgendwie über dieses ‚Hindernis‘ zu kommen. Sie eiern entweder links und rechts über den Gehweg oder probieren den schmalen Streifen zwischen Straßenbahnschiene und Gehwegkante. Da bleibt schon einmal ein Kind stecken oder der Platz wird eng. Höchste Zeit, dass was gemacht wird!“

Problemzonen in Würzburg

Wir haben einige Problemzonen für Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer in Würzburg ausgemacht und diese auf dieser Karte hinterlegt. Ergänzungen? Dann schreib‘ eine Mail an redaktion@wuerzburgerleben.de.

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