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Zimmerbrand in der Asylunterkunft in Unterdürrbach. Foto. Stadt Würzburg
Zimmerbrand in der Asylunterkunft in Unterdürrbach. Foto. Stadt Würzburg

Zimmerbrand in Asylbewerberunterkunft – zehn Leichtverletzte

Aus bislang noch ungeklärter Ursache ist in der Nacht zum Dienstag in einem Zimmer einer Asylbewerberunterkunft in Unterdürrbach ein Feuer ausgebrochen. Mehrere Personen, die Rauchgase eingeatmet hatten, wurden vor Ort vom Rettungsdienst versorgt. Schwerwiegend verletzt wurde offenbar niemand. Die weiteren Ermittlungen zur Brandursache hat inzwischen die Kriminalpolizei Würzburg übernommen.

Schlafende Person in Raum

Laut des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Stadt Würzburg war gegen 01.45 Uhr über die Integrierte Leitstelle Würzburg ein Brand in der Aufnahmeeinrichtung in der Veitshöchheimer Straße mitgeteilt worden. Als die ersten Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt am Einsatzort eintrafen, schlugen Flammen aus einem Fenster im zweiten Stockwerk der Unterkunft. Bei Ausbruch des Brandes befand sich dem Sachstand nach eine schlafende Person in dem Raum, die von einem Mitbewohner noch rechtzeitig geweckt und aus dem Zimmer geholt worden war.

Viele Einsatzkräfte vor Ort

Die Brandbekämpfung erfolgte durch die Berufsfeuerwehr Würzburg sowie die Freiwilligen Feuerwehren aus Unterdürrbach und Veitshöchheim. Auch der Rettungsdienst war mit mehreren Einsatzkräften vor Ort. Bei dem Brand wurden insgesamt zehn Personen leicht verletzt, eine davon musste ins Krankenhaus transportiert werden. Für die übrigen Bewohner des Gebäudes wurden zusätzliche Betreuungseinheiten des Rettungsdienstes, sogenannte Schnelle Einsatzgruppen alarmiert, welche die Versorgung sicherstellten.

Brandgeschoss nicht mehr bewohnbar

Das Brandgeschoss ist aktuell nicht bewohnbar, eine Unterbringung der betroffenen Personen wird durch die Einrichtungsleitung geklärt. Eine Unterbringung in der Nacht war durch das Einsatzende in den frühen Morgenstunden nicht mehr notwendig.

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Die Höhe des entstandenen Sachschadens dürfte sich nach ersten Schätzungen auf einige zehntausend Euro belaufen. Wie das Feuer ausgebrochen ist, ist nun Gegenstand kriminalpolizeilicher Ermittlungen. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung ergaben sich bislang nicht.

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