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Blaulicht der Polizei. Foto: Pascal Höfig
Blaulicht der Polizei. Foto: Pascal Höfig

Schulbus fährt nach Ausweichmanöver in den Graben – fünf Kinder leichtverletzt

Am Freitagmittag fuhr ein mit 22 Kindern besetzter Schulbus auf der Kreisstraße bei Brück / Schernau, Landkreis Kitzingen alleinbeteiligt in die Böschung, was zunächst zu einem Großeinsatz der Rettungskräfte führte. Fünf Schulkinder erlitten leichte Verletzungen. Eine medizinische Versorgung im Krankenhaus war nicht erforderlich. Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Polizeiinspektion Kitzingen.

Bus geriet außer Kontrolle

Nach derzeitigen Erkenntnissen zum Unfallhergang fuhr der 64-jährige Busfahrer gegen 13:00 Uhr von Brück kommend in Fahrtrichtung Schernau. Kurz nach der Einmündung nach Schernau soll sich ein Tier auf der Fahrbahn befunden haben. Im Rahmen des folgenden Ausweichmanövers geriet der mit 22 Schulkindern im Alter von 8 bis 11 Jahren besetzte Bus kurzzeitig außer Kontrolle und fuhr in die linksseitig befindliche Böschung.

Polizei und Feuerwehr vor Ort

Neben einer Streife der Kitzinger Polizei, waren unverzüglich die örtlichen Feuerwehren aus Dettelbach und Brück mit rund 30 Einsatzkräften und insbesondere auch sechs Rettungswagenbesatzungen, zwei Notärzte und sechs Betreuungskräfte mit einem Großaufgebot vor Ort. Dabei galt es vor allem, neben der Versorgung der fünf leichtverletzten Kinder im Alter zwischen neun und zehn Jahren, auch die 17 unverletzten Kinder zu betreuen. Nach der medizinischen Erstversorgung vor Ort, der durch Prellungen und Abschürfungen leichtverletzten Kinder, war eine Aufnahme im Krankenhaus nicht mehr erforderlich. Die Kinder konnten unter Einbindung der Schulleitung ihren verständigten Eltern übergeben werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf 4.000 Euro.

Ermittlungsverfahren eingeleitet

Der Busfahrer muss sich neben der fahrlässigen Körperverletzung auch wegen einer Verkehrsunfallflucht verantworten, da er noch vor dem Eintreffen der Polizei im Auftrag seines Arbeitgebers seine Fahrt mit einem Ersatzbus fortgesetzt hatte, um Anschlussfahrten nicht zu verpassen. Auch gegen den Busunternehmer wurde deshalb ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Auf Anordnung der Polizei kam der Busfahrer wieder umgehend zur Unfallstelle zurück.

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Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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