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Kann das Umsonst & Draußen auf den Mainwiesen in altgewohnter Manier stattfinden? Es klemmt derzeit noch am Personal. Foto: Fabian Gebert
Kann das Umsonst & Draußen auf den Mainwiesen in altgewohnter Manier stattfinden? Es klemmt derzeit noch am Personal. Foto: Fabian Gebert

Gefahr für Würzburger Festivals – Personalnot bei den großen städtischen Events

Als „Freedom Day“ wurde der Tag bezeichnet, an dem die meisten Corona-Regeln in Deutschland fielen. Die neue Freiheit sollte so aussehen, wie wir es vom Leben vor der Pandemie kannten – ohne einen Gedanken über diese Privilegien zu verschwenden. Feiern, eng an eng, wieder unbeschwerter Essen gehen, Menschen von Angesicht zu Angesicht treffen und nicht zuletzt in einen unvergesslichen Festivalsommer starten, lautet das Vorhaben. Doch nicht überall wird die Umsetzung der großen Pläne klappen, denn nach dem Ende des Corona-Hygieneregel-Stress‘ droht Events wie dem Umsonst & Draußen der Personalkollaps.

300 Helferinnen und Helfer braucht es für das Umsonst & Draußen

Das berichtet Organisator Ralf Duggen im Interview. „Es fehlt an Helferinnen und Helfer. Wir benötigen etwa 300 Leute, da sind wir aber noch lange nicht“, bilanziert Duggen die Vorbereitungsphase. Vom 16. bis 19. Juni soll sein Festival auf den Mainwiesen stattfinden. Mittlerweile spricht er in letztendlicher Konsequenz auch von einer „Gefahr“ für das Umsonst & Draußen.

Auch Africa Festival und Stramu kämpfen mit Personalengpässen

Ähnlich ist es auch von Seiten des Africa Festivals zu hören, das am letzten Mai-Wochenende ebenfalls auf den Mainwiesen tausende von Gästen anlocken wird. Auch dort fehle es an Aushilfen und Kräften, die das größte afrikanische Festival in Europa stemmen werden. Und wie Umsonst-und-Draußen-Organisator Duggen ergänzt, sehe es laut seinem Wissensstand beim Stramu in Würzburg nicht anders aus. Es gäbe also massig Kapazität für diejenigen, die sich Zeit für Hilfe beim Festival freischaufeln können.

Mission Ready Festival in Giebelstadt hat bereits den Stecker gezogen

Ein erstes großes Festival im Raum Würzburg hat bereits Konsequenzen verkündet. Und die fielen maximal drastisch aus. Denn auch 2022 wird es, trotz Erlaubnis der Behörden, kein Mission Ready Festival auf dem Flugplatz in Giebelstadt geben können. Auch hier wird aufgeführt, dass aufgrund der Abwanderung von Veranstaltungs-Fachkräften in andere Branchen das Festival flachfalle. In der jetzigen Situation könne man das Punk- und Ska-Event nicht in der Qualität durchführen, die sich Veranstalter Steffen Rose und sein Team wünschen.

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Wer also den Festivalsommer mitunter für Würzburg retten möchte, dem stehen viele Türen als Festivalhelfer offen. Kontaktmöglichkeiten finden sich auf den jeweiligen Webseiten der Würzburger Festivals.

Artikel erschien zuerst auf mainding.de.
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