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Bettler am Straßenrand. Symbolfoto: Pascal Höfig
Bettler am Straßenrand. Symbolfoto: Pascal Höfig

Warnung vor Bettelbanden in der Würzburger Innenstadt

Seit einigen Wochen treten in der Würzburger Innenstadt vermehrt Bettler aus Osteuropa in Erscheinung, das berichtet die Stadt in einer Pressemitteilung. Diese Bettler seien in Gruppen organisiert und fallen teilweise durch sehr aufdringliches und aggressives Betteln auf.

Hinter diesem Betteln steckt eine gut organisierte Struktur. Die Bettler selbst haben nichts von dem gespendeten Geld, da die Einnahmen regelmäßig von den Hintermännern eingesammelt werden, heißt es.

Kein Geld geben!

Der Kommunale Ordnungsdienst der Stadt Würzburg rät daher eindringlich davon ab, den aggressiven Bettlern Geld zu geben. Am besten bekundet man mit einem deutlichen „Nein“ seine Ablehnung und distanziert sich von den Personen. Durch die Zurückhaltung beim Geben wird Würzburg als Standort weniger lukrativ, und die Banden verlassen Würzburg, erklärt die Stadt. Damit leistet jeder einen Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit der Stadt. Aktuell scheint die Spendenbereitschaft in Würzburg auch gegenüber aggressiven Bettlern sehr hoch zu sein, da sich ihre Anzahl augenscheinlich stetig erhöhe, heißt es. Wer den Menschen etwas Gutes tun möchte, kann ihnen beispielsweise etwas zu Essen anbieten.

Präsenz von Polizei und Ordnungsdienst

Der Kommunale Ordnungsdienst und die Polizei zeigen gemeinsam Präsenz in der Innenstadt, um die Bettler davon abzuhalten, die Bürgerinnen und Bürger zu belästigen, und hoffen auf die Unterstützung der Bevölkerung durch Zurückhaltung beim Geben.

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Sollte man sich in irgendeiner Form genötigt fühlen oder Straftaten beobachten, sollte man sich bitte direkt mit der Polizeiinspektion Würzburg Stadt unter der Tel. 0931/457-2230 in Verbindung setzen.

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