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Müll an der Mainpromenade. Foto: Würzburg erleben
Müll an der Mainpromenade. Foto: Würzburg erleben

Alkoholverbot an fünf Orten im Würzburger Nachtleben geplant

Es ist ein alter Kampf, über den schon viel geschrieben und gesagt wurde. Wie kann das Nachtleben in einer Studierendenstadt wie Würzburg mit der Ruhe für Anwohnerinnen und Anwohnern übereinkommen? Und wie kann der Müll vermieden werden, der in so einer Nacht wild verteilt liegen bleibt? Nachgedacht wurde schon über Sperrstunden in Clubs, über einen Nachtbürgermeister bzw. eine Nachtbürgermeisterin als Mediator oder auch über Alkoholverbote. Und letztere kommen jetzt an fünf ausgewählten öffentlichen Feierbereichen in der Stadt, berichtet die Main-Post.

Diese fünf Orte sind vom Alkoholverbot in Würzburg betroffen:

  • Mainufer in der Sanderau zwischen Sonnenstraße und Adenauerbrücke: Ab 22 Uhr Alkohol- und Musikanlagenverbot
  • Leonhard-Frank-Promenade: Ab 23 Uhr Alkohol- und Musikanlagenverbot
  • Mainkaipromenade am Alten Kranken: Ab 23 Uhr Alkohol- und Musikanlagenverbot, darüber hinaus helles Licht, um es weniger lauschig zu machen
  • Juliuspromenade: Kein Mitführen und konsumieren von Alkohol zwischen 1 und 6 Uhr erlaubt
  • Sanderstraße: Alkoholverbot zwischen 1 und 6 Uhr, Kioske und Imbisse dürfen auch keinen To-Go-Verkauf in dieser Zeit anbieten

Mainufer südöstlich der Adenauerbrücke wird Feierbereich

Bei all diesen Verboten, die das neue Konzept „Nachtleben in Würzburg – sicherer und konfliktfreier machen!“ beinhaltet, gibt es aber auch eine neue Ausweichmöglichkeit, in der etwas mehr erlaubt sein soll. So werde das Mainufer südöstlich der Adenauerbrücke zu einer Art „Party-Bereich“, schreibt die Main-Post. Dort sollen die, die gerne auch weiterhin outdoor feiern wollen, ausweichen. Denn unmittelbare Nachbarn und Nachbarinnen gibt es hier keine.

Weiterhin werde dort dennoch die Nachtruhe ab 22 Uhr respektiert werden müssen, vor allem weil sich eine Anlage von Kleingärtnerinnen und Kleingärtnern dort befinde. Allerdings gibt es dort explizit kein Alkohol- und auch kein Musikverbot.

Ausführlichere Infos zum Thema gibt es hier.

Artikel erschien zuerst auf mainding.de.
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