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Das Kurt & Komisch in der Würzburger Sanderstraße. Foto: Silvia Gralla
Das Kurt & Komisch in der Würzburger Sanderstraße. Foto: Silvia Gralla

Corona-positiv im Club? Würzburger Kurt & Komisch will Anzeige erstatten

Seit vergangenem Sonntag sind sämtliche G-Beschränkungen für Diskotheken, Bars und Clubs aufgehoben. Doch auch wenn das so ist, ist laut den Machern des Kurt & Komisch in der Sanderstraße lange noch nicht alles erlaubt.

Auf Instagram teilt der Club aus Würzburg mit, dass derzeit auch im Kurt & Komisch kein Impfstatus oder Test mehr überprüft werde. Dazu erreiche die Nachtlocation aber viele Anfragen, weshalb sich das Kurt mit einem unmissverständlichen Statement äußerte.

Man empfehle allen Gästen „klipp und klar“ eine Impfung und regelmäßige Testungen. Besonders vor Clubbesuchen, da die Möglichkeiten weiterhin gegeben seien und es Anstand und Verantwortungsbewusstsein auch gebieten würden. Selbst, wenn es an der Tür nicht mehr kontrolliert werde.

Kurt & Komisch mit Statement zum Feiern während Kriegszeiten

Nicht zwei Jahre ums Überleben gekämpft, um im Herbst wieder im Lockdown zu sein

„Nirgendwo steckt man sich so gut an, wie in einem kleinen Klub voller tanzender und schwitzender Menschen“, bewerten die Macher des Clubs die Situation. Man habe nicht zwei Jahre ums Überleben gekämpft, um dann kommenden Herbst trotz aller Möglichkeiten, die es durch Impfangebote und Teststationen gebe, „wieder in den Lockdown zu rauschen“.

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Anzeige wegen Körperverletzung für Feiernde, die trotz postivem Testergebnis in den Keller kommen

Auch im „Keller der Liebe“, wie der Club sich gerne selbst bezeichnet, gibt es Regeln. Und die führen im drastischsten Fall auch zu Anzeigen. „Sollten Menschen trotz positivem Testergebnis unseren Klub besuchen, werden wir diese ausnahmslos mindestens wegen Körperverletzung anzeigen“. Darüber hinaus gebe es ein lebenslanges Hausverbot.

Artikel erschien zuerst auf mainding.de.
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