Banner
Feuerwehr im Einsatz. Foto: Dominik Ziegler
Feuerwehr im Einsatz. Foto: Dominik Ziegler

Brand mehrerer Gartenhütten auf der Naturheilinsel

Aus dem Würzburger Stadtteil Heidingsfeld wurden der Integrierten Leitstelle gestern gegen 20 Uhr, hohe Flammen auf der Naturheilinsel gemeldet.

Mehrere Hütten im Vollbrand

Der Löschzug der Berufsfeuerwehr Würzburg, sowie die Freiwilligen Feuerwehren Randersacker und Gerbrunn wurden zum Gebäudebrand auf der Naturheilinsel alarmiert. Bereits in der Randersackerer Straße konnten der Rauch und die Flammen sichtbar wahrgenommen werden. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte standen mehrere Gartenhütten im Vollbrand und die Flammen breiteten sich bereits auf einen angrenzenden Schuppen aus.

Nicht ganz einfache Brandbekämpfung

Umgehend wurde von den Kräften eine Brandbekämpfung mit drei C-Rohren und einem B-Rohr eingeleitet. Insgesamt waren 24 Feuerwehrleute unter Atemschutz zur Brandbekämpfung eingesetzt. Durch den angrenzenden Main konnte die Löschwasserversorgung durch zwei eingesetzte Saugpumpen mit Mainwasser sichergestellt werden.

Aufgrund der anstehenden Dunkelheit mussten, parallel zur Brandbekämpfung, mehrere Scheinwerfer zur Ausleuchtung der Einsatzstelle aufgebaut werden. Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr war der Brand bereits so weit fortgeschritten, dass mehrere Gartenhütten und ein Teil des Schuppens durch die Flammen zerstört wurden.

Rectangle
topmobile2

Großes Einsatzaufkommen

Im Einsatz befanden sich 87 Einsatzkräfte der Feuerwehr mit insgesamt 20 Einsatzfahrzeugen. Neben der Feuerwehr waren der Rettungsdienst, sowie die Polizei an der Einsatzstelle. Die Ursache für den Brand ist aktuell Gegenstand der polizeilichen Ermittlung.

Polizei prüft Zusammenhang mit vorherigen Fällen

Die Kriminalpolizei Würzburg prüft hierbei insbesondere auch Tatzusammenhänge mit vorsätzlichen Brandstiftungen aus der Vergangenheit, so eine Pressemitteilung der Polizei Unterfranken.

Bereits im Tatzeitraum zwischen dem 28. und 30. Januar 2022 ereignete sich eine vorsätzliche Brandstiftung an einem Gebäude des Naturheilvereins. Hier warf ein bislang unbekannter Täter einen Brandsatz durch ein Fenster in einen Büroraum. Die Flammen erloschen glücklicherweise selbstständig, verursachten jedoch einen Sachschaden von 5.000 Euro. Im Rahmen der diesbezüglichen Ermittlungen, welche noch nicht abgeschlossen sind, konnte noch kein Tatverdächtiger ermittelt werden.

Bereits kurz vor Mitternacht am 12. Juli 2019, ebenso kurz vor Mitternacht am 19. Juni 2017 und am Abend des 07. September 2015 ereigneten sich weitere Brände von Gartenhütten auf der Naturheilinsel. Mit Ausnahme des Brandgeschehens aus dem Kalenderjahr 2017, bei welchem eine technische Ursache naheliegend war, wurde jeweils wegen vorsätzlicher Brandstiftung durch Brandfahnder der Kriminalpolizei Würzburg ermittelt. Der diesbezügliche Gesamtsachschaden belief sich bereits auf eine hohe fünfstellige Summe. Durch die polizeilichen Ermittlungen konnte jedoch jeweils kein Tatverdacht begründet werden, so die Pressemitteilung weiter.

Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise

Im Rahmen der weiteren Ermittlungen hofft die Kriminalpolizei auch auf Hinweise aus der Bevölkerung:

  • Wer hat am Dienstag vor 20:00 Uhr oder auch schon in der Vergangenheit verdächtige Personen gesehen oder entsprechende verdächtige Feststellungen im Bereich der sogenannten Damenhalle, des Ulmenweges oder der Randersackerer Straße gemacht, die mit den Brandausbrüchen in Verbindung stehen könnten?
  • Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben, die zur Aufklärung der Brandfälle beitragen können?

Mögliche Zeugen werden dringend gebeten, sich unter Tel. 0931 / 457 – 1732 bei der Kriminalpolizei Würzburg zu melden.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung der Berufsfeuerwehr Würzburg.
Banner 2 Topmobile