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Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Wikipedia: Das ist Clickbaiting!

Clickbaiting

Mit Clickbaiting wird medienkritisch ein Prozess bezeichnet, Inhalte im World Wide Web mit einem Clickbait (deutsch etwa „Klickköder“) anzupreisen. Clickbaits dienen dem Zweck, höhere Zugriffszahlen und damit mehr Werbeeinnahmen durch Internetwerbung zu erzielen.

Ein Clickbait besteht in der Regel aus einer reißerischen Überschrift, die eine sogenannte Neugierlücke (englisch curiosity gap) lässt. Sie teilt dem Leser gerade genügend Informationen mit, um ihn neugierig zu machen, aber nicht ausreichend, um diese Neugier auch zu befriedigen, ähnlich einem Cliffhanger. Die Überschrift kann durch grafische Elemente mit gleicher Funktion ergänzt oder ersetzt werden.

Die hinter einem Clickbait liegenden Artikel sind üblicherweise gut mit Einrichtungen zum schnellen Teilen in sozialen Netzwerken ausgestattet, was die Zugriffszahlen ebenso erhöht.

Funktionsweise

Hinter vielen Links, die mit einem Clickbait versehen werden, befinden sich Videos, Bildstrecken oder Listicles. Solche Inhalte sind häufig von keiner journalistischen Qualität, verbreiten sich allerdings in sozialen Medien besonders gut. Es gibt jedoch auch Online-Magazine, die eher seriöse Themen wie Diskriminierung oder Überwachung mit Clickbait-Titeln versehen.

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Themen, die die Gefühle des Lesers wecken, wie etwa Tiere oder Babys, sind für Clickbaiting besonders beliebt (oder eben Amateurpornos an der Uni, Anm. d. Red.).

Die Geschichten, die mit Clickbait-Überschriften versehen werden, sind oftmals weit weniger spektakulär, als die Überschrift verspricht (q.e.d., Anm. d. Red.).

Medienkritik

Clickbait wird häufig kritisiert. Harald Staun schrieb etwa in der FAZ, seriöse Online-Redakteure würden mit Clickbait nichts zu tun haben wollen. Im sozialen Netzwerk Twitter verrieten mehrere Benutzer die Auflösung hinter verschiedenen Clickbait-Titeln, um so das Aufrufen der Seite überflüssig zu machen.  Dennis Weber meinte im Magazin Quotenmeter, Clickbaiting sei schon in gedruckten Zeitungen betrieben worden. Mit Clickbaiting im Internet werde nur versucht, Nutzer anzulocken. Anbieter wie Buzzfeed würden lediglich auf die Nachfrage ihrer Nutzer reagieren, die nur reine Informationen ohne „Textflut“ haben wollen. Viele Texte müssten keine journalistische Relevanz aufzeigen können; sie würden zur Unterhaltung dienen.

Moral von der Geschicht‘

Und die Moral von der Geschicht‘, Uni-Pornos gibt es nicht…, äh doch: Amateurporno im Chemiehörsaal. 

Quelle: www.wikipedia.de

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