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Bewerbungsmappe. Symbolfoto: Pascal Höfig
Bewerbungsmappe. Symbolfoto: Pascal Höfig

Lückenlosen Lebenslauf gestalten: So geht es

Der Lauf der Zeit hat auch vor dem Bewerbungsprozess nicht Halt gemacht und dieser sieht heute in vielerlei Hinsicht anders aus als noch vor ein paar Jahren. Eines ist aber gleich geblieben: Ein lückenloser Lebenslauf ist unerlässlich für den Erfolg.

Wie so viele andere Dinge im Leben unterliegt auch der Arbeitsmarkt – und mit ihm der Bewerbungsprozess – ständigen Neuerungen und Trends. So hat zum Beispiel die Corona-Pandemie das Arbeitsleben völlig verändert. Das Home Office ist zur akzeptierten Realität geworden und digitale Nomaden sind keine Randerscheinung mehr. Auch Bewerbungsprozesse wurden zunehmend digitalisiert. Allein schon aufgrund gesetzlich geltender Maßnahmen zur räumlichen Distanzierung wurde es plötzlich erforderlich, selbst das Bewerbungsgespräch in den digitalen Raum zu verlegen.

Doch wie dem auch sei, um überhaupt zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen zu werden, bedarf es erst einmal eines professionell gestalteten und lückenlosen Lebenslaufs, egal in welcher Branche man sich bewirbt. Eine Lebenslauf Vorlage ist ein guter Ausgangspunkt, um loszulegen.

Bestandteile des Lebenslaufs

Personalverantwortliche haben in der Regel nur wenig Zeit, um sich eingehend mit Bewerbungsunterlagen zu befassen. Mit viel Erfahrung genügt auch meistens schon ein Blick. Aus diesem Grund müssen die relevanten Qualifikationen und Arbeitserfahrungen sofort hervorstechen. Der Lebenslauf sollte sich daher auf knappe und präzise Angaben zur Berufserfahrung, zur Ausbildung und zu den Zusatzqualifikationen konzentrieren – inklusive Zeitangaben, versteht sich.

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Alle wichtigen Stationen des bisherigen professionellen Lebenswegs sowie die Ausbildung sollten übersichtlich aufgelistet werden – und zwar entweder in chronologischer oder umgekehrt chronologischer Form. Heute ist es eher gängig, mit der aktuellen oder letzten Stelle anzufangen. Für die ausgeschriebene Stelle relevante Erfahrungen können durchaus optisch hervorgehoben werden. Allerdings sollte der Lebenslauf in erster Linie durch den Inhalt auffallen und nicht durch grafische Elemente oder eine besonders kreative Gestaltung. Verschiedene Formatierungen sollten daher eher sparsam eingesetzt werden.

Die besten Tipps für die Bewerbung

Format des Lebenslaufs

Apropos kreativ: Für Stellenbewerbungen in der Werbe- oder anderen kreativen Branchen ist es durchaus okay, wenn nicht sogar förderlich, wenn der Lebenslauf auch optisch aus der Masse hervorsticht. Denn ein Lebenslauf sollte immer zur angestrebten Branche bzw. Stelle passen – und zwar sowohl inhaltlich als auch in Sachen Format. Eine Bewerbung in der Vorstandsetage oder bei einer Bank gestaltet sich daher im Gegensatz zur erwähnten Kreativbranche schlicht und nüchtern. Hier hat Verspieltheit definitiv keinen Platz.

Foto – ja oder nein?

In Deutschland und vielen anderen Ländern ist ein Foto im Lebenslauf nicht mehr verpflichtend. Trotzdem ist es – je nach Land – nach wie vor üblich, den Lebenslauf mit Foto zu versehen, so zum Beispiel in der Schweiz. Bei Bewerbungen im Ausland sollte man sich daher vorab erkundigen, was alles in den Lebenslauf gehört und ob ein Foto bei den Personalabteilungen und Recruitern gern gesehen wird oder nicht.

Lücken im Lebenslauf

Lückenlose Lebensläufe mögen in der Vergangenheit die Norm gewesen sein. Heutzutage wechseln die Menschen viel häufiger Jobs und Arbeitgeber. Sie nehmen sich eine Auszeit oder machen nach ein paar Berufsjahren noch einmal eine Ausbildung. Diese Punkte sind alle plausibel, lassen sich allerdings in tabellarischer Form auf Papier nicht so gut erklären.

Alles, was über einen Zeitraum von ein bis zwei Monaten hinausgeht und nicht erklärt wird, gilt als Lücke im Lebenslauf. Häufigere oder längere Lücken können kaschiert werden, indem die Zeitangaben nur die Jahreszahlen beinhalten und keine Monate. Dieser Trick ist recht einfach, wird aber natürlich von erfahrenen Personalern gerne zum Anlass genommen, im Bewerbungsgespräch nachzubohren. Solange die Lücke erklärbar ist und der Bewerber sich gut auf das Gespräch vorbereitet hat, sollte ein genaueres Nachfragen kein Problem darstellen. Ganz im Gegenteil: Geschickt formuliert können gewisse Lücken sogar zum eigenen Vorteil ausgelegt werden, so zum Beispiel, wenn in dieser Zeit eine Aus- oder Weiterbildung gemacht wurde, die auch nachgewiesen werden kann.

Hinweis: Bei diesem Artikel handelt es sich um einen Gastbeitrag.
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