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Das Biowetter beeinträchtigt die Gesundheit von Wetterfühligen. Foto: Pascal Höfig
Das Biowetter beeinträchtigt die Gesundheit von Wetterfühligen. Foto: Pascal Höfig

Das Biowetter in Würzburg

Viele Menschen spüren es förmlich in den Knochen, wenn sich das Wetter bald verändert. Andere berichten von schlimmer Migräne, sind ständig müde oder haben Probleme mit dem Kreislauf. Allgemein kann ein kommender Wetterumschwung die Laune einiger Menschen stark verschlechtern. Davon sind besonders Herz-Patienten sowie Rheumatiker und Asthamtiker betroffen.

Folgende Symptome können bei Wetterfühligen auftreten:

  • Gliederschmerzen
  • Migräne
  • ständige Müdigkeit
  • Abgeschlagenheit
  • Kreislaufprobleme
  • schlechte Laune
  • Schlafstörungen

Diese Symptome sind keinesfalls Einbildung: Wetterfühligkeit ist wissenschaftlich belegt. Um sich auf den wetterbedingten Temperaturwechsel einzustellen, zeigt der Körper verschiedene Symptome. Das Wetter kann also die Gesundheit beeinflussen. Ein Umschwung auf starke Hitze ist dabei genauso belastend wie ein Umschwung auf extreme Kälte. Um sich auf diese Beschwerden einstellen zu können, beobachten Betroffene eine besondere Art der Wettervorhersage: das Biowetter.

Was ist das Biowetter?

Das biologische Wetter hilft vorherzusagen, wie das Wetter und das Klima die Gesundheit von wetterfühligen Menschen beeinflussen. Der umgangssprachliche Begriff Biowetter steht für die Biometeorologie. Die Biometeorologie sagt Gefahrenindizes voraus, die Wetterfühligen bei der individuellen Tagesplanung helfen können. Damit werden nicht nur die Gesundheitsrisiken vermindert, sondern auch die allgemeine Lebensqualität von Betroffenen gesteigert. Das biologische Wetter ist somit mehr als eine einfache Wettervorhersage – es hat einen starken Einfluss auf die Gesundheit einiger Menschen.

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Welche Gefahrenindizes gibt es?

Um das biologische Wetter messen und einschätzen zu können, gibt es verschiedene Indizes. Anders als das ‘normale’ Wetter wird das biologische Wetter meist nicht im Radio oder im Fernsehen vorausgesagt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) veröffentlicht dafür täglich eine Karte von Deutschland, bei der die allgemeinen Befindensbeeinträchtigungen aufgeführt sind. Betroffene mit asthmatischen Erkrankungen, Herz-Kreislauf-Beschwerden oder rheumatischen Erkrankungen können hier ebenfalls einsehen wie hoch die gesundheitliche Belastung wird. Der thermische Gefahrenindex gibt Auskunft über die gefühlte Temperatur. Allergikerinnen und Allergiker können mithilfe des Pollenflug-Gefahrenindexes die erwartete Pollenkonzentration abschätzen. Der Gefahrenindex zur UV-Strahlung beruht auf der Einschätzung der maximalen sonnenbrandwirksamen UV-Strahlung. Die gesundheitliche Gefährdung wird vom Wetterdienst in Deutschland von „gering“ bis „extrem“ eingestuft. Bei schönem Wetter im Sommer kann dieser Index gefährlich hoch werden.

Heutiges Biowetter in Würzburg

Wie ist das Biowetter in Würzburg langfristig?

Die Sommer in Würzburg sind angenehm und teilweise bewölkt. Die Winter hingegen oft sehr kalt und windig. In Würzburg bewegen sich die Temperaturen im Durchschnitt zwischen -2 °C und 25 °C. Da die meisten Aktivitäten bei schönem Wetter mehr Spaß machen, eignen sich die Monate ab Ende Juni bis Anfang September besonders gut, um nach Würzburg zu reisen. Die Temperaturen und das Wetter schwanken zu dieser Zeit nicht so stark, was einen positiven Effekt auf die Gesundheit von Wetterfühligen hat. Der Pollenflug ist je nach allergischer Erkrankung unterschiedlich. So fliegt beispielsweise Roggen im Juli nur mäßig, während Gräser Allergikerinnen und Allergiker im Sommer stark belasten.

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Veränderungen durch den Klimawandel

Der Klimawandel macht jedoch auch nicht vor Würzburg halt. Die Zunahme von Sommertagen und Tropennächten schlagen bei vielen Menschen auf das Gemüt – ob wetterfühlig oder nicht. Die Erwärmungsraten sind in Würzburg höher als im globalen und bundesdeutschen Durchschnitt. Im Winter wird mit mehr Niederschlag gerechnet. Durch Würzburgs unmittelbare Nähe zum Main besteht somit eine potenzielle Hochwassergefahr. Das Klima verändert sich weltweit und wird auch das Wetter in ganz Deutschland langfristig verändern.

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