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Angriff mit einem Messer. Foto: Pascal Höfig
Angriff mit einem Messer. Foto: Pascal Höfig

Im Streit mit Messer zugestochen: Tatverdächtiger in U-Haft

In der Nacht zu Sonntag gerieten mehrere Besucher einer Gaststätte in Würzburg vor dem Lokal in Streit, in deren Verlauf ein 17-Jähriger mit einem Messer auf einen Kontrahenten eingestochen haben soll. Ein weiterer junger Mann erlitt Schnittverletzungen bei dem Versuch, schlichtend einzuschreiten. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde der 17-Jährige dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der Haftbefehl erlassen hat.

Mit Messer auf Kontrahenten eingestochen

Gegen 0:30 Uhr wurden Polizei und Rettungsdienst zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen in der Schenkhofstraße gerufen. Vor einem dortigen Lokal gerieten offenbar mehrere Gaststättenbesucher miteinander in Streit, in dessen Verlauf ein 17-Jähriger ein Messer gezogen und damit auf seinen 21-jährigen Kontrahenten eingestochen haben soll. Das Opfer wurde nach der medizinischen Erstversorgung durch einen Notarzt mit seinen schweren Verletzungen durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Streitschlichtender ebenfalls verletzt

Ein 22-Jähriger, der versucht haben soll schlichtend einzugreifen, wurde ebenfalls durch das Messer verletzt und musste sich in ärztliche Behandlung begeben. Der Tatverdächtige wurde noch in der Nacht vorläufig festgenommen und auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg am Montag dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ Untersuchungshaftbefehl wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung. Der 17-Jährige wurde einer Justizvollzugsanstalt überstellt.

Die Kriminalpolizei Würzburg ermittelt unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Würzburg zu den Hintergründen der Tat.

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In diesem Zusammenhang bittet die Kripo Würzburg Zeugen des Vorfalls, die bislang noch nicht polizeilich vernommen wurden sowie Personen, die weitere Angaben zum Ablauf der Tat machen können, sich unter der Tel. 0931/457-1732 zu melden.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine gemeinsame Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg.
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