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Plastikbecher und -strohhalm. Symbolfoto: Pascal Höfig
Plastikbecher und -strohhalm. Symbolfoto: Pascal Höfig

Soll Würzburg „Zero-Waste-City“ werden?

Auf dem Weg zu einer klimaneutralen Stadt ist Abfallvermeidung ein wichtiger Schritt, denn durch das Recycling sowie die thermische Verwertung von Abfällen werden erhebliche Mengen an Treibhausgasen freigesetzt.

Schon in anderen Städten verbreitet

Weltweit haben viele Städte bereits den Weg zur „Zero Waste-City“ eingeschlagen. „Zero Waste“ bedeutet wörtlich übersetzt „Null Abfall“ und meint den Erhalt aller Ressourcen durch verantwortungsvollen Konsum, nachhaltige Produktion sowie die Wiederverwendung und -verwertung von Produkten und Materialien. Nach „Zero Waste“ ist der beste Abfall der, der gar nicht erst entsteht.

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Ob das „Zero-Waste“-Konzept auch für die Stadt Würzburg geeignet ist, will der neue Agenda 21-Arbeitskreis „Zero Waste“ untersuchen. Übergeordnetes Ziel: die Reduzierung der kontinuierlich zunehmenden Abfallmengen.

Reduzierung von Abfallmengen

„Wir sind überzeugt, dass dieses Ziel nur mit Hilfe der ganzen Stadtgesellschaft erreicht werden kann und suchen daher nach Menschen, die sich für das Thema interessieren oder bereits dafür engagieren und in dieser Arbeitsgruppe aktiv werden wollen“, sagt Simone Haberer, Dipl. Chemikerin und Stadträtin in Würzburg und Gründungsmitglied des Arbeitskreises.

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„Wir wollen insbesondere das 2020 verabschiedete Konzept der Landeshauptstadt Kiel unter die Lupe nehmen, welches vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie erstellt wurde. Das Konzept enthält unter anderem eine Analyse der Abfallströme und ein umfangreiches Maßnahmenkonzept, das vielleicht in Teilen auch auf Würzburg übertragen werden kann“, so Haberer.

Soll Würzburg "Zero Waste-City" werden?

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Agenda 21 Koordination der Stadt Würzburg. 

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