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Symbolbild Impfpass. Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Impfpass. Foto: Pascal Höfig

Aufmerksame Apothekenangestellte entlarvt gefälschtes Impfzertifikat

Ende November wollte sich ein junger Mann aus dem Landkreis Würzburg in einer Ochsenfurter Apotheke eine Immunkarte für sich ausstellen lassen. Bei der besagten Immunkarte handelt es sich um einen digitalen Corona-Impfnachweis im Scheckkartenformat.

Bei Impfstelle nachgefragt

Hierfür legte er der Apothekenangestellten die zur Ausstellung benötigen Impfzertifikate vor. Da die Erstellung der Immunkarte jedoch einige Tage in Anspruch nimmt, wurde mit dem Mann ein Abholtermin zu einem späteren Zeitpunkt vereinbart.

Nachdem der Mann die Apotheke verlassen hatte, nahm die Apothekenmitarbeiterin die Impfzertifikate genauer unter die Lupe. Hierbei stellte sie jedoch ein paar Ungereimtheiten fest und setzte sich mit der ausstellenden Impfstelle in Verbindung. Nachdem sich die Hinweise auf eine Fälschung immer weiter verdichteten, erfolgten durch die Polizeiinspektion Ochsenfurt die weiteren Ermittlungen zu den vorgelegten Impfzertifikaten.

Fälschung eingeräumt

Als ausreichend Beweise vorlagen, wurde der junge Mann Ende letzter Woche von den Beamten Zuhause aufgesucht. Mit dem Tatvorwurf der Urkundenfälschung konfrontiert, räumte er die Fälschungen ein. Zudem konnte weiteres Beweismaterial sichergestellt werden.

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Gegen den Mann wurde ein Verfahren wegen des Verdachts der Urkundenfälschung und Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz eingeleitet. Wo und wann der Beschuldigte die verfälschten Dokumente bereits gebrauchte, um sich unberechtigt Zugang zu verschaffen, ist derzeit noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung der Polizeiinspektion Ochsenfurt.
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