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Symbolbild Weihnachtsmarkt Würzburg. Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Weihnachtsmarkt Würzburg. Foto: Pascal Höfig

Eilantrag: CSU will Würzburger Weihnachtsmarkt mit 2G-Regelung

Noch wurde keine endgültige Entscheidung getroffen, wie der Würzburger Weihnachtsmarkt stattfinden soll. Im Oktober war von einer Einbahnregelung und Sicherheits- und Hygieneregelungen die Rede, es wurden 100 Stände angekündigt und auch Glühwein sollte ausgeschenkt werden. Doch innerhalb der letzten Wochen hat sich die Pandemielage wieder drastisch verschärft, erste Weihnachtsmärkte wurden bereits abgesagt, wie kürzlich in Sommerhausen und Reichenberg. Natürlich steht nun die Frage im Raum: Wie wird es mit dem großen Würzburger Weihnachtsmarkt aussehen? Die CSU Stadtratsfraktion hat dazu eine klare Meinung und stellte einen Eilantrag: Der Weihnachtsmarkt soll unter 2G-Bedingungen stattfinden.

Umzäunung nicht umsetzbar

Die Ansteckungsgefahr im Freien sei wesentlich geringer, man müsse lernen, mit dem Virus zu leben und es sei eine umsichtige Vorgehensweise im Hinblick auf die bereits sehr gebeutelte Berufsgruppe der Schausteller, heißt es im Antrag.

„Eine Umzäunung des Weihnachtsmarkt-Areals und entsprechende Einlasskontrollen halten wir strukturell sowie personell aufgrund der Kurzfristigkeit nicht umsetzbar. Die Durchführung des Weihnachtsmarktes an einer anderen Örtlichkeit wie beispielsweise die Talavera/Mainwiesen wirkt sich wahrscheinlich negativ auf die Besucherzahlen aus und ist aufgrund der Kurzfristigkeit nicht plan- und umsetzbar“, so die CSU.

Stichproben durchführen

Weiter heißt es im Antrag: „Aus diesem Grund halten wir eine stichprobenweise Kontrolle der Besucher zur Einhaltung der 2G-Regel durch das Ordnungsamt und die Polizei für sinnvoll. Einen Immunisierungsnachweis, einen Nachweis über Ausnahmeregelungen sowie einen Identitätsnachweis führen mittlerweile fast alle Menschen mit sich. Daher erscheint es keine übermäßige Belastung zu sein, diese Nachweise auch beim Besuch des Weihnachtsmarkts mit sich zu führen.“

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Nachweis, Abstand, Masken

Gastronomiestände mit einem Innenbereich oder Fahrgeschäfte (ausgenommen Kinderfahrgeschäfte) müssen einen entsprechenden Nachweis überprüfen, so der Vorschlag. Masken sollten überall dort getragen werden, wo der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden könne. Zuwiderhandlungen müssen mit einem Bußgeld geahndet werden, so die CSU.

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