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Wasser. Symbolfoto: Pascal Höfig
Wasser. Symbolfoto: Pascal Höfig

Chlorung im Bereich Frauenland/Keesburg kann aufgehoben werden

Die Chlorung im Trinkwasserversorgungsbereich Wasserturm Sieboldshöhe wird am heutigen Dienstag zurückgenommen. Das Versorgungsgebiet umfasst die Bereiche Gartenstadt Keesburg und das obere Frauenland. Die Chlorung für Teile Lengfelds, Lindleinsmühle, Versbach, Grombühl, Ober- / Unterdürrbach und die Gemeinde Estenfeld muss vorerst bestehen bleiben.

Bakterielle Befunde im August

Von der Trinkwasserversorgnung abweichende bakteriologische Befunde im August und September dieses Jahres hatten dazu geführt, dass das Trinkwasser in den Versorgungsgebieten Frauenland/Keesburg und Hochbehälter Grombühl 2 mit den Stadteilen Lengfeld, Lindleinsmühle, Versbach, Grombühl, Ober- / Unterdürrbach sowie in der Gemeinde Estenfeld gechlort werden musste. Die Ursache für die beiden Abweichungen war ein Nachweis von Enterokokken im Trinkwasser. Bei der weitergehenden Bestimmung der Enterokokken wurde nachgewiesen, dass es sich nicht um Enterokokken handelte, die als Darmbakterien bei Menschen bzw. Tier vorkommen, sondern diese dem Umweltbereich zuzuordnen sind, sogenannte Invertebraten.

Chlorung im Frauenland/Keesburg beendet

Für das Versorgungsgebiet Frauenland/Keesburg, das seit Anfang August gechlort wird, kann die Chlorung nach Umsetzung zusätzlicher Vorsorgemaßnahmen am heutigen Dienstag wieder eingestellt werden. Die Rücknahme der Chlorung erfolgt in enger Absprache mit dem Gesundheitsamt Würzburg.

Aufgrund der Verweildauer des Trinkwassers im Netz ist davon auszugehen, dass trotz der Rücknahme der Chlorung für mehrere Tage noch Chlorgeruch wahrnehmbar sein wird.

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Weitere Chlorung muss bestehen bleiben

Die seit Mitte September bestehende Chlorung im Versorgungsgebiet des Hochbehälters Grombühl 2 für Teile Lengfelds, Lindleinsmühle, Versbach, Grombühl, Ober- / Unterdürrbach und die Gemeinde Estenfeld muss weiterhin bestehen bleiben. Hier sind die Vorsorgemaßnahmen noch nicht abgeschlossen, sodass die Chlorung noch eine Zeit lang fortgeführt werden muss. Unter anderem werden noch technische Maßnahmen in den Gewinnungsanlagen vorgenommen, um die hygienischen Anforderungen zu verbessern.

Die endgültige Aufhebung der Chlorung kann erst nach einer ausreichend langen Nachuntersuchungsphase umgesetzt werden.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der WVV.
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