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Dozis neuestes Projekt "Engel und Dämonen". Foto: Dozi/Proletariat.
Dozis neuestes Projekt "Engel und Dämonen". Foto: Dozi/Proletariat.

Hip-Hop/ Rap mit Entertainment-Faktor – Interview mit Dozi

30 Jahre alt und verbunden mit Würzburg – das ist Musiker Dozi. Zusammen mit Mircovski bildet er die Crew Proletariat. Letztes Jahr hatten die beiden ihre erste Veröffentlichung. Nun brachte Dozi diesen Sommer sein erstes Solo Projekt „Engel und Dämonen“ raus. Sein Genre? Hip-Hop und Rap. Für ihn steht vor allem Entertainment im Vordergrund, das heißt, er will seine Hörer unterhalten. Wie er das schafft, wie seine Leidenschaft zur Musik entstanden ist und vieles mehr hat Dozi uns in einem Interview verraten.

Theresienklinik bis Hauptfriedhof

Würzburg erleben (WE): Wer bist du, was machst du, was verbindet dich mit Würzburg?

Dozi: Ich bin Dozi, 30 Jahre alt und bilde mit Mircovski die Crew Proletariat. Wir machen klassische deutsche Sprechgesangsunterhaltung. Mit Würzburg verbindet mich mein ganzes Leben, von der Theresienklinik bis zum Hauptfriedhof.

WE: Welche Songs hast du bereits herausgebracht, um was geht es in deinen Songs ?

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Dozi: Letztes Jahr hatten wir unsere erste online Veröffentlichung „Los Prollos Hermanos“. Die EP wurde mit sehr viel Liebe zum Detail komplett von Mircovski produziert, Beats, Mix und Master. Auf dem Album steht Entertainment im Vordergrund. Mit einem Wort, rumgeprolle.

Am 30. Juli dieses Jahres war dann mein Solo Projekt „Engel und Dämonen“ an der Reihe. Auch hier war Mircovski neben zwei Gastparts wieder für die Produktion verantwortlich. Bei den Beats hab ich mich allerdings bei mehreren Produzenten bedient. In diesem Projekt war die Unterhaltung eher zweitrangig. Ich erzählte Storys über meine Vergangenheit und übe mich in leichter Sozialkritik. Aber keine Angst – die nötige Portion Ironie und Humor ist auch vorhanden. Proletariat eben. Weitere Projekte sind in der Planung, seid gespannt.

Hip Hop und Rap

WE: Welchen Genres kann man deine Lieder zuordnen?

Dozi: Die Frage ist nicht so einfach zu beantworten. Eigentlich ganz klar Hip Hop/Rap. Wenn man sich aber die letzten Jahre die Entwicklung der Szene anschaut, würde ich mich eher davon distanzieren.

WE: Wo kann man deine Lieder hören bzw. finden?

Dozi: Die Musik ist auf allen gängigen online Plattformen erhältlich: Spotify, Deezer, iTunes, Amazon Music, etc. Wer sich in den sozialen Netzwerken von uns unterhalten lassen will, kann uns auch gerne bei Instagram folgen.

 

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WE: Hast du die Lieder selbst geschrieben oder hattest du dabei Hilfe?

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Dozi: Alles selbst geschrieben. Ich könnte nicht dahinter stehen, wenn jemand anderes über mein Leben schreibt. Außer meinem Nachruf, aber da lieg ich ja dann eh dahinter.

Wieso Dozi?

WE: Wie kamst du auf den Namen Dozi?

Dozi: Keine Ahnung, den Namen hab ich schon in der Schule bekommen. Ich glaub immer noch das es ein Schimpfwort in einer anderen Sprache ist.

WE: Wie ist deine Leidenschaft zur Musik entstanden?

Dozi: Ich bin 1990 geboren: Eminem, 50 Cent, The Game oder dann in Deutschland Sido, KIZ, Kollegah – diese Musik und mein bisheriger Lebensweg, da konnte ich nur Rap machen.

Gibt gerne viel Geld aus

WE: Ist die Musik eher ein Hobby oder machst du das hauptberuflich?

Dozi: Da ich gerne viel Geld ausgebe, muss ich auch viel Geld verdienen. Da wirft die Musik bei weitem nicht genug ab, was auch ok ist – zu viel Geld verdirbt den Charakter.

WE: Was ist deine Zielgruppe?

Dozi: Wenn man den Zahlen des Vertriebs trauen kann, liegt die Hauptzielgruppe zwischen 18 und 44.

WE: Hast du ein Ziel? Was willst du mit deiner Musik erreichen?

Dozi: Ein gutes Produkt abliefern. Wie erfolgreich das Ganze am Ende ist, ist mir eigentlich ziemlich egal.

WE: Was macht deine Musik so besonders?

Dozi: Die Aussage und der Sinn. Selbst der größte Proletensong hat am Ende Moral, Sozialkritik oder wenigstens Humor.

WE: Was sind deine Pläne und Ziele für die Zukunft?

Dozi: Musikalisch ist noch einiges geplant für dieses, nächstes und eigentlich auch übernächstes Jahr. Privat, versuchen die nächsten vierzig Jahre so schön wie möglich zu leben.

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