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Polizei im Einsatz. Foto: Pascal Höfig
Polizei im Einsatz. Foto: Pascal Höfig

Vorgetäuschter Raub hält Polizei in Atem

Am Dienstag, um 13.25 Uhr, rief die Mutter eines 19-Jährigen die Polizei an, da ihr Sohn um 13.15 Uhr ausgeraubt wurde und durch einen Niederschlag kurzzeitig bewusstlos war. Die Polizei in Miltenberg organisierte aus benachbarten Dienstbereichen und mit eigenen Kräften insgesamt fast 10 Streifenbesatzungen, um in Faulbach und Umgebung nach den Tätern zu fahnden.

Gebiet großräumig umstellt

Der 19-Jährige gab an, dass er im Wald spazieren war, als ein orangefarbenes Motorrad mit 2 Personen ihn im Vorbeifahren niederschlugen und seine Geldbörse entwendeten. Das Gebiet wurde durch die eingesetzten Streifen großräumig umstellt und nach den möglichen Tätern wurde gefahndet.

Verletzungen widersprechen Geschichte

Der junge Mann hatte Verletzungen am Körper, die mit seiner Geschichte nicht übereinstimmen konnte. Während der Spurensicherung und weiteren Befragung am Tatort gab er schließlich zu, die ganze Geschichte nur erfunden zu haben. Letztendlich sei er gestürzt und hatte hierbei seinen Geldbeutel kaputt gemacht. Aus Angst vor möglichen Folgen hatte er diesen anschließend in den Wald geschmissen. Auf das orange Motorrad ist er gekommen, da er kurz zuvor während seinem Spaziergang von eben solch einem Motorrad überholt wurde.

Das Endergebnis seiner Lügengeschichte ist nun, dass er sich selber strafbar gemacht hat, da er eine Straftat vorgetäuscht hat. Weiter wird er für den polizeilichen Einsatz eine Rechnung bekommen.

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Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Miltenberg. 

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