Banner
Mit ein paar Tipps wird aus der Studentenbude schnell ein behagliches und stylisches Heim. Foto: Pascal Höfig
Mit ein paar Tipps wird aus der Studentenbude schnell ein behagliches und stylisches Heim. Foto: Pascal Höfig

CityReport Würzburg: Immobilienmarkt unbeeindruckt von Corona-Krise

Der soeben veröffentlichte „CityReport Würzburg 2021“ vom IVD-Marktforschungsinstitut analysiert die Marktentwicklung auf dem Wohnimmobilienmarkt der Stadt und gibt Auskunft über das aktuelle Kauf- und Mietpreisniveau.

„Die direkt am Main gelegene kreisfreie Stadt Würzburg besticht sowohl als Wirtschafts- und Bildungszentrum als auch als attraktiver Wohnort“, so Prof. Stephan Kippes, Leiter des IVD-Marktforschungsinstituts. „Der Wohnimmobilienmarkt scheint bislang wenig beeindruckt von der Corona-Pandemie. Das Preisniveau stieg auch im letzten halben Jahr weiter spürbar an.“

Grundstückspreise relativ hoch

Häuser zum Kauf werden im gesamten Würzburger Stadtgebiet gut nachgefragt. Gerade in zentralen Lagen ist das Angebot äußerst gering. Die Grundstückspreise sind entsprechend hoch, sodass sich v.a. junge Familien den Traum vom eigenen Heim oftmals in den Stadtrandgemeinden erfüllen. Im Frühjahr 2021 kostete ein frei stehendes Einfamilienhaus in Würzburg im Schnitt 595.000 Euro (+4,4 % gegenüber Herbst 2020); für eine Doppelhaushälfte mussten Käufer 533.000 Euro (+1,9 %) und für ein Reihenmittelhaus 415.000 Euro (+1,2 %) aufbringen (jeweils im Bestand).

Preise für Eigentumswohnungen weiter gestiegen

Auch Eigentumswohnungen erfreuen sich in zentralen Lagen, wie bspw. der Altstadt, Sanderau und dem Frauenland, großer Beliebtheit. Die Nachfrage nach gut ausgestatteten Objekten ist in diesen Lagen verhältnismäßig preisunempfindlich. Gegenüber Herbst 2020 konnten auch für Eigentumswohnungen erneut ansteigende Preise beobachtet werden: Bestandsobjekte haben sich im Frühjahr 2021 um +4,0 % auf durchschnittlich 3.100 €/m2 verteuert, neuerrichtete Einheiten stiegen immerhin um +1,6 % auf nun 3.250 €/m2.

Rectangle
topmobile2

Studenten in Konkurrenz zu Familien

„Am Würzburger Mietwohnungsmarkt stehen Studenten oftmals in direkter Konkurrenz zu Familien, die preiswerten Wohnraum suchen. Gerade in 3- und 4-Zimmerwohnungen bilden sich oftmals Wohngemeinschaften“, berichtet IVD Süd-Vorstandsmitglied Marcus Vogel von der Vogel-Immobilien Würzburg e.K. „Die trotz der Corona-Pandemie rege Nachfrage trieb das Mietpreisniveau auch im letzten halben Jahr weiter nach oben.“

Vorausschauende Wohnraumentwicklung am Hubland

Am Wohnungsmarkt positiv zu betrachten ist eine vorausschauende Wohnraumentwicklung, die durchaus zur Entspannung der Lage beiträgt. Gerade im Stadtteil Hubland, wo auch der Hubland-Campus der Julius-Maximilians-Universität beheimatet ist, gibt es rege Bautätigkeiten für Miet- und Eigentumswohnungen.

Mietpreise deutlich angestiegen

Im Frühjahr 2021 betrugen die durchschnittlichen Wohnungsmieten in Würzburg 10,10 €/m2 im Altbau, 10,70 €/m2 im Bestand und 12,00 €/m2 im Neubau. Allen voran das Preisniveau für neuerrichtete Wohnungen zog seit Herbst 2020 mit einem Plus von 4,3 % deutlich an.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des IVD-Marktforschungsinstituts.

Banner 2 Topmobile