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Pizzabäcker Salvatore hat lange Zeit nächtlich Pizza am Bahnhof in Würzburg verkauft. Sein Restaurant ist heute in Grombühl zu finden. Foto: 970productions
Pizzabäcker Salvatore hat lange Zeit nächtlich Pizza am Bahnhof in Würzburg verkauft. Sein Restaurant ist heute in Grombühl zu finden. Foto: 970productions

So hat Kultgastronom Salvatore den Lockdown überstanden

Wer zu vergangenen Zeiten des Cafés zum Schönen Rene am Bahnhof gerne einen nächtlichen Snack verdrücken wollte, hatte es zu Salvatore Arena nicht weit. Seine Pizzabude stand direkt neben dem Taxistand, wenige Meter Fußweg zur schönsten Kneipe der Stadt. Die kleinen Buden am Bahnhof gibt es nicht mehr, sie fielen der Bahnhofsverschönerung und einem damit verbundenen Abriss zum Opfer.

Pizzaladen weiterhin geöffnet

Aus dem René wurde der Club Dornheim, Salvatore Pizza & Bier zog bereits vor einigen Jahren nach Grombühl in die Petrinistraße um. Dort gibt es bei Salvatore nach wie vor so etwas wie einen städtischen „Späti“. Salvatores Pizzaladen hat weiter geöffnet, obwohl das Nachtleben immer noch am Boden ist. Wie hat er das geschafft?

Darüber Aufschluss gibt eine neue Dokumentation von 970productions, die zwei kleine Würzburger Kult-Selbstständige interviewt hat. Neben Salvatore gibt auch Michael Pfreundschuh vom Plattenladen Monophon am Wagnerplatz Einblick in sein Krisenmanagement. Im Gegensatz zu Salvatore musste Michael ohne staatliche Hilfen auskommen.

Pizza günstiger als sonst

Im Interview tun Salvatore Arena diejenigen Leid, die ohne Hilfe durch die Krise schippern. Denn er weiß: Die Anträge sind „komplex und kompliziert“. Er hingegen hatte ein glückliches Händchen in der Krise – mehr noch: „Meine Pizza ist billiger geworden als sonst, weil ich habe zum Glück viel To Go gehabt.“ Er wollte den Leuten, die bei ihm vorbeikommen, ebenfalls entgegenkommen.

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Die Krise möchte Salvatore Arena trotzdem hinter sich wissen: „Ich hoffe, dass dieser Wahnsinn bald vorbei ist. Bald können wir uns wieder treffen und Party machen. Wichtig ist, wir bleiben am Ball und geben niemals auf.“

Doku über Lockdown in Grombühl

Wer wissen möchte, wie es Michael vom Plattenladen Monophon und Salva von Salvatore Pizza & Bier Stand heute geht, kann hier die zehnminütige Dokumentation von 970productions sehen:

Artikel erschien zuerst auf mainding.de.
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