Auch in Würzburg gibt es schon Rebowl-Partner. Foto: Jessica Weiß
Auch in Würzburg gibt es schon Rebowl-Partner. Foto: Jessica Weiß

REBOWL: Mehrwegschale gegen Pfand in Würzburg

Mehrwegbecher, Unverpacktladen und Co: Es gibt mittlerweile viele Möglichkeiten in Würzburg, um unnötigen Verpackungsmüll zu verringern. Die Recup-Becher mögen dem ein oder anderen bestimmt schon einmal untergekommen sein – nun gibt es ein weiteres Pfandprodukt in unserer Stadt: die sogenannten „Rebowls“.

Rebowl per Pfand

Das Konzept der „Rebowls“ ähnelt den Recup-Bechern: Man bestellt sein Essen to-go in einer Rebowl und hinterlegt hierfür 5 Euro Pfand. Hat man sein Essen genüsslich verzehrt, kann man die Bowl einfach bei allen teilnehmenden Partnern zurückgeben und man erhält sein Pfand zurück. In Würzburg sind z.B. das Café Ottolina, die Köhlers Vollkornbäckerei und Kham Sushi Bar dabei.

200 bis 500 Mal wiederverwendbar

Hinter der Rebowl steckt eine nachhaltige Mehrwegschale mit Deckel, die zudem auslaufsicher ist. Sie ist für kalte und warme Speisen geeignet, mikrowellentauglich und außerdem zu 100% recyclebar und frei von BPA- und schadstofffrei. Das Entscheidende dabei: Die Box ist spülmaschinenfest und hält etwa 200 bis 500 Spülgänge durch. Zu haben ist die Box je nach Gericht in zwei unterschiedlichen Größen und schon bald soll es eine Box mit getrennten Fächern geben – für diejenigen ein Gewinn, die Reis und Soße getrennt lassen möchten.

Andere Möglichkeiten in Würzburg

Einigen mag vielleicht ein ähnliches System bekannt sein: In Würzburg ist bereits „Vytal“ vertreten – eine Mehrwegbox, die man ebenfalls bei Gastronomen anstelle der Einwegverpackung bekommt. Der Unterschied zur Rebowl liegt hierbei darin, dass man sich in einer App registriert und Daten hinterlegt, man dafür aber erst mal kein Pfand zahlen muss. Innerhalb von zwei Wochen kann man die Mehrwegschalen dann wieder bei teilnehmenden Partnern abgeben.

Anfang Mai ist Würzburg außerdem zum offiziellen Städtepartner der Kampagne „Einmal ohne, bitte“ geworden. Überall dort, wo ein Sticker auf die Aktion hinweist, kann Essen in kundeneigene Gefäße abgefüllt werden. Auch hier das Ziel: Einwegverpackungen vermeiden und der Umwelt zu liebe den aus to-go Bestellungen entstehenden Müll verringern.

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