Feuerwehrauto. Symbolfoto: Pascal Höfig
Feuerwehrauto. Symbolfoto: Pascal Höfig

Verpuffung in Futtermittelfabrik: Keiner verletzt, aber hoher Sachschaden

Aus bislang noch ungeklärter Ursache ist es am Dienstagnachmittag in Kleinheubach in einer Futtermittelfabrik zu einer Verpuffung gekommen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Es entstand jedoch beträchtlicher Sachschaden. Die Kriminalpolizei Aschaffenburg hat inzwischen die Ermittlungen in dem Fall übernommen.

Keine Brandentstehung

Kurz vor 15.00 Uhr hatte die Integrierte Leitstelle am Bayerischen Untermain die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken über eine Verpuffung in einer Firma im Industriegebiet Süd informiert. Bei der Örtlichkeit handelt es sich um eine Tierfutterfabrik. Erste Ermittlungen der Polizeiinspektion Miltenberg ergaben, dass es offenbar bei Einfüllarbeiten zu einer Verpuffung in einem Silo gekommen war. Zur Brandentstehung kam es in der Folge jedoch nicht. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Kleinheubach, Großheubach, Laudenbach und Rüdenau waren mit rund 50 Einsatzkräften rein vorsorglich vor Ort.

Keine Hinweise auf Straftat

Kriminalpolizeiliche Aufgabe ist es nun herauszufinden, was die Ursache für die Verpuffung war. Hinweise auf eine Straftat oder ein Fremdverschulden ergaben sich im Zuge der bisherigen Ermittlungen nicht. Die Gesamtschadenshöhe dürfte sich nach ersten Schätzungen auf mehrere hunderttausend Euro belaufen.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidium Unterfranken.
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