Mit ein paar Tipps wird aus der Studentenbude schnell ein behagliches und stylisches Heim. Foto: Pascal Höfig
Mit ein paar Tipps wird aus der Studentenbude schnell ein behagliches und stylisches Heim. Foto: Pascal Höfig

So wird aus einer Studentenbude eine echte Wohlfühloase

Ist die Einschreibung an der Würzburger Uni erst einmal erledigt, beginnt für die meisten Studierenden die Suche nach einer geeigneten Studentenbude. Ob WG-Zimmer oder kleines Appartment, das Budget ist meist knapp und für eine teure Einrichtung oft nicht genügend Geld vorhanden. Dennoch muss niemand auf Gemütlichkeit, Style und einen gewissen Komfort verzichten, denn schon mit relativ wenigen Mitteln wird aus der Studentenbude eine behagliche Wohlfühloase.

Das Wichtigste zuerst: Platzangebot & Funktionalität

Die perfekte Studentenbude erfüllt mehrere Anforderungen. Sie bietet zum einen optimale Möglichkeiten zum Lernen und Studieren, zum anderen aber auch eine einladende und freundliche Atmosphäre, um mit Freunden zusammenzusitzen oder zu feiern. Außerdem ist sie ein ruhiger Schlaf- und Rückzugsort. Darum ist es sinnvoll, das Raumangebot in verschiedene Bereiche einzuteilen. Doch wie am besten vorgehen?

Einige Anregungen:

  • Der Schreibtisch sollte sich idealerweise in Fensternähe befinden, denn zum Lernen ist ein heller Platz von Vorteil.
  • Das Bett darf dagegen ruhig in einem etwas dunkleren Bereich stehen.
  • Mit einem Raumteiler, der auch als Regal genutzt werden kann, lässt sich der Wohnbereich optisch vom Schlafbereich abtrennen. So darf das Bett auch dann ungemacht bleiben, wenn Besuch kommt.
  • Für sehr kleine Räume ist ein Hochbett eine optimale Lösung. Unter dem Bett können dann Sitzgelegenheiten oder Bücherregale platziert werden. So wird die vorhandene Fläche perfekt ausgenutzt.

Die Einrichtung: Tipps für ein stylisches Flair

Bei der Einrichtung einer Studentenbude haben Studierende üblicherweise zwei Möglichkeiten. Entweder sie entscheiden sich für preisgünstige neue Möbel diverser Einrichtungshäuser oder sie schauen sich nach etwas hochwertigeren, aber dafür gebrauchten Möbeln um. Für ein individuelles und stylisches Ambiente empfiehlt sich die zweite Lösung. Das Angebot an gut erhaltenen und optisch attraktiven Sofas, Esstischen und Sesseln ist unglaublich groß: Ebenso wie die Chance, in Secondhand-Läden, auf den Würzburger Flohmärkten oder über Kleinanzeigenportale ein echtes Schmuckstück als Schnäppchen abzustauben. Es lohnt sich durchaus, ein wenig Zeit in die Suche zu investieren, denn trendstarke gebrauchte Möbel verleihen der Studentenbude im Gegensatz zu neuen, aber langweiligen 08/15-Einrichtungselementen jede Menge Atmosphäre und Ausstrahlung.

Mit raffinierten Details Gemütlichkeit schaffen

Oberste Regel bei der Wandgestaltung: Je kleiner der Raum, desto heller sollten die Wände sein. Das bedeutet aber nicht, dass ausschließlich Weiß erlaubt ist. Ein sonniger Gelbton, ein helles Blau oder ein freundliches Grün sorgen ebenfalls für optische Weite, wirken aber viel stimmungsvoller und persönlicher. Mit modernen Bordüren oder Wand-Tattoos lassen sich zusätzlich tolle Akzente setzen. Ganz wichtig sind auch kleine Relax-Zonen, welche nach dem Lernen zum Entspannen einladen. Dies gelingt ebenfalls schon mit wenig Aufwand und einem kleinen Budget. So ist der beliebte Fatboy –  ein super bequemer Sitzsack –  schon fast ein Muss in Studentenbuden, denn er ist zum Chillen, Musik hören oder Chatten wie geschaffen. Darüber hinaus bietet die Marke auch noch viele andere Einrichtungselemente, welche jedes Appartement aufpeppen. Coole Leuchten, trendige Hocker, aber auch kuschelige Kissen.

Clevere Ideen für mehr Stauraum

In kleineren Räumen fällt Unordnung besonders auf: Herumliegende Kleidungsstücke, Bücher und andere Gegenstände sollten darum einen festen Platz haben und bei Nichtgebrauch verstaut werden können. Wer keinen Platz für große Schränke und Kommoden hat, kann sich leicht behelfen. Mit einem Bett, welches über einen integrierten Bettkasten oder Schubladen verfügt beispielsweise. Oder einer stylischen Truhe, in der „Krimskrams“ aufbewahrt wird und die auch gleichzeitig als Couchtisch fungiert. Rollcontainer für Schreibmaterialien und Unterlagen sind super praktisch und können bei Bedarf im Handumdrehen zur Seite geschoben werden: etwa, wenn Besuch kommt. Und ein höhenverstellbarer Schreibtisch kann gleichzeitig auch als Esstisch dienen. Der Kleiderschrank darf ruhig klein sein, sollte in diesem Fall aber über Ordnungssysteme verfügen, damit der Überblick nicht verloren geht.

Fazit: Eine Studentenbude muss keine Notlösung sein!

Auch das kleinste WG-Zimmer kann bei entsprechender Planung ein gemütliches Zuhause sein. Wichtig ist, dass bei der Einrichtung überlegt vorgegangen wird. Studierende sollten sich daher am besten rechtzeitig den Grundriss besorgen und im Anschluss eine kleine Einrichtungs-Checkliste erstellen, welche die eigenen Vorstellungen und Wünsche enthält. Mit unseren Tipps wird aus der Studentenbude schnell ein behagliches und stylisches Heim.

Hinweis: Bei diesem Artikel handelt es sich um einen Gastbeitrag. 
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