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Ausgelassen feiern in einzigartiger Atmosphäre. Foto: Dominik Ziegler
Ausgelassen feiern in einzigartiger Atmosphäre. Foto: Dominik Ziegler

Doch keine Open-Air-Tanzfläche in Würzburg

Seit einigen Wochen kommen vor allem am Wochenende viele Beschwerden von Würzburgern zu nächtlichen Ruhestörungen durch laute Musik und Partys an den Mainufern und an diversen Hotspots in der Innenstadt. Die Stadt hatte sogar zwei Wochenenden hintereinander den Mainkai im Bereich des Alten Kranen gesperrt, um der Lärmbelästigung Herr zu werden. In diesem Zusammenhang entstand dann die Idee, einer Outdoor-Tanzfläche im „Schachbrettmuster“. Am Airport sollte eine Open-Air-Tanzfläche nach der Devise „Ein Quadrat – eine Person entstehen. Doch diese Idee wurde nun abgelehnt.

Der Bayerische Ministerrat hat am 29. Juni 2021 beschlossen, dass die Corona-Regelungen bis 28. Juli verlängert werden. Dabei können gastronomische Angebote ab 1. Juli 2021 bis maximal 1:00 Uhr, statt bisher 24:00 Uhr zur Verfügung gestellt werden. Für die sogenannte Nachtgastronomie, also insbesondere Clubs und Bars, wurde hingegen keine Öffnungsregelung beschlossen und auch keine Öffnungsperspektive gegeben.

Keine Ausnahmegenehmigung möglich

Auch hatte am Freitagmittag, 25. Juni 2021, bereits die Regierung von Unterfranken der Stadt Würzburg elektronisch mitgeteilt, dass ein Einvernehmen, also eine Zustimmung zu einer Ausnahmegenehmigung für die beantragte „Tanzfläche open air“ nicht in Aussicht gestellt werden könne, so eine Pressemitteilung der Stadt.

„Die Unterlagen und Beschreibungen des Betreibers, der Stadt und des örtlichen Gesundheitsamtes wurden geprüft und das zusammengefasste Ergebnis mitgeteilt, dass nicht erkennbar sei, wie das durchgängige Einhalten der Abstandsregelungen auf der Schachbrett-Tanzfläche gewährleistet werden können“, heißt es in der Begründung.

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Das Tanzen war nach dem vorgelegten Konzept vorbehalten für Menschen, die aktuell getestet, komplett geimpft oder vollständig genesen sind. Die Stadt Würzburg werde dem Betreiber daher keine Ausnahmegenehmigung erteilen können, heißt es.

Auch in der Würzburg erleben – Community wurde über den Vorschlag heiß diskutiert.

Stadt würde konkrete Öffnungsperspektive begrüßen

Die Stadt Würzburg würde allerdings eine konkrete Öffnungsperspektive für Clubs oder Diskotheken – ob nun im Innen- oder Außenbereich – begrüßen. Oberbürgermeister Christian Schuchardt: „Hier kann man mit verlässlichen Partnern ausgeklügelte Hygienekonzepte umsetzen, dazulernen, nachsteuern, auf aktuelle Entwicklungen schnell reagieren. Die Alternative sind spontane Partys in Grünanlagen, am Mainufer oder gar in Privatwohnungen, die sich der Kontrolle weitestgehend entziehen und für die Pandemiebekämpfung ein viel größeres Risiko darstellen.“

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