Polizeibeamte bei einer Geschwindigkeitskontrolle. Foto: Pascal Höfig
Polizeibeamte bei einer Geschwindigkeitskontrolle. Foto: Pascal Höfig

Geschwindigkeitskontrollen der Polizei auf B 19

Neben anderen Zielen wie beispielsweise die Stärkung des subjektiven Sicherheitsgefühls der Bürgerinnen und Bürger durch eine angemessene Streifenpräsenz und die Bewältigung polizeilicher Einsatzlagen stellt auch die Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit durch verkehrsüberwachende Maßnahmen ein weiteres Ziel der Würzburger Polizei dar.

Aus diesem Grund führte die Würzburger Polizei, am 08.06.2021, zwischen 20:45 Uhr und 22:00 Uhr, eine von vielen regelmäßig stattfindenden Geschwindigkeitsüberwachungen im Stadtgebiet Würzburg durch.

Pkw mit 178 km/h gemessen

Bei der hierfür gewählten Überwachungsörtlichkeit auf der Bundesstraße 19, zwischen der Autobahnanschlussstelle Heidingsfeld und der Reichenberger Brücke, handelt es sich um einen gefährlichen Streckenabschnitt. Die Kontrollaktion sollte gezielt auf die erheblichen Gefahren durch überhöhte Geschwindigkeit im Straßenverkehr hinweisen. Bei den Geschwindigkeitsmessungen wurden insgesamt sieben Bußgeldverstöße festgestellt, in vier Fällen droht den Rasern ein Fahrverbot. Unrühmlicher Spitzenreiter war ein 20-Jähriger mit seinem Pkw, der sich offenbar auf dem Nachhauseweg einer Einkaufstour befand. Die Messung mit einem Handlasermessgerät ergab 178 km/h.

In dem betreffenden Bereich an der Bundesstraße 19 gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 70 km/h. Diese vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit wurde in der Vergangenheit bereits vielfach durch Verkehrsteilnehmer missachtet. Im Jahr 2020 führten die zuständige Polizeiinspektion Würzburg-Stadt sowie der Einsatzzug der Operativen Ergänzungsdienste an der Örtlichkeit rund 30 dieser Geschwindigkeitskontrollen durch. Dabei wurden insgesamt rund 290 Anzeigen gefertigt. In 65 Fällen musste sogar ein Fahrverbot erlassen werden.

Messung mit Handlasermessgeräten

Die Kontrolle der Geschwindigkeitseinhaltung erfolgt hierbei mittels Handlasermessgeräten, sodass die Betroffenen nach einem festgestellten Geschwindigkeitsverstoß unmittelbar zur Identitätsfeststellung angehalten werden. Diese Vorgehensweise bietet den Vorteil, dass der Verkehrsverstoß dem Verkehrsteilnehmer sofort verdeutlicht wird. Die direkte Anhaltung eröffnet außerdem die Möglichkeit – neben der Durchführung eines verkehrserzieherischen Gesprächs – weitergehende Überprüfungen im Rahmen einer ganzheitlichen Kontrolle durchzuführen. Hierbei steht sowohl die Überprüfung der Fahrtüchtigkeit des Fahrzeugführers als auch die Verkehrssicherheit des Fahrzeuges im Fokus.

Geschwindigkeitsverstöße häufige Unfallursache

Mehr als Dreiviertel der tödlichen Verkehrsunfälle in Unterfranken ereignen sich außerhalb geschlossener Ortschaften. Überhöhte bzw. nicht angepasste Geschwindigkeit ist seit Jahren die Hauptunfallursache Nr. 1 bei Verkehrsunfällen mit Getöteten und Schwerverletzten. Vor diesem Hintergrund sieht sich die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt verpflichtet, die Einhaltung der vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit auch im Rahmen solcher Kontrollaktionen zu überwachen.

Durch angepasste Fahrweise und die Einhaltung der Verkehrsregeln kann eine Vielzahl von schweren Unfällen vermieden werden. Die Würzburger Polizei appelliert daher an alle Verkehrsteilnehmer, besonnen und mit gegenseitiger Rücksichtnahme am Straßenverkehr teilzunehmen.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt.
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