Anruf. Symbolfoto: Pascal Höfig
Anruf. Symbolfoto: Pascal Höfig

Hilfe in der Krise: Telefonseelsorge sucht Unterstützung

Menschen in der Krise helfen, das geht bei der Telefonseelsorge Würzburg/Main-Rhön. Es werden derzeit Frauen und Männer gesucht, die ehrenamtlich mitarbeiten möchten.

Wichtige Anlaufstelle in der Krise

Im September beginnt ein neuer Ausbildungskurs zur Qualifikation. Die Zeit der Pandemie habe besonders deutlich gemacht, wie notwendig das Angebot der Telefonseelsorge am Telefon und im Chat für Menschen in akuten Krisen und langfristigen Belastungssituationen sei, erklärt Ruth Belzner, Leiterin der Telefonseelsorge. So sei es wichtig, dass das Angebot uneingeschränkt aufrechterhalten und im Chat sogar deutlich ausgeweitet werden konnte.

Kostenfreie Ausbildung

Interessierte sollten Interesse und Offenheit, Einfühlungsvermögen und Toleranz, Belastbarkeit und Selbstreflexion sowie die Fähigkeit, Grenzen zu setzen, mitbringen. Der Kurs umfasst 34 Abendtermine und drei Wochenenden. Die Ausbildung ist für die Teilnehmenden kostenfrei.

Zwölf Stunden monatlich

Erwartet wird im Anschluss eine Mitarbeit mit zwölf Stunden Dienst im Monat, davon ein Drittel in den Nachtschichten. Die Mitarbeiter nehmen an regelmäßigen Supervisionen teil sowie an fachlichen und methodischen Fortbildungsangeboten. Bewerbungsschluss ist am Sonntag, 20. Juni. Der Ausbildung gehen ein Informationsabend am Dienstag, 29. Juni, und ein Auswahlwochenende (3. und 4. Juli) voraus. Die Ausbildung endet im Juli 2022.

Ängste, Anrufe, Anonymität: Die Telefonseelsorge

Für den Kurs stehen Räume zur Verfügung, die den Infektionsschutz für zwölf bis 14 Personen ermöglichen. Bei zu hohen Inzidenzen wird die Ausbildung per Videokonferenz fortgesetzt. Weitere Informationen gibt es im Internet, per Mail oder unter Telefon 0931/322660.

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