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Blaulicht Polizeifahrzeug. Foto: Pascal Höfig
Blaulicht Polizeifahrzeug. Foto: Pascal Höfig

Nach Tod einer 68-jährigen Frau: Ursache für Kohlenmonoxid-Vergiftung ermittelt

Mitte Januar hatte in Wernfeld (Gemünden am Main) ein Ehepaar in ihrem Schlafzimmer eine Kohlenmonoxid-Vergiftung erlitten. Eine 68-jährige Frau verstarb in der Folge, ihr Ehemann konnte sich von der Vergiftung erholen. Die Kripo Würzburg war mit intensiven Ermittlungen auf die Suche nach der Ursache gegangen. Ein Gutachten belegt nun, dass das Kohlenmonoxid aus dem Pellets-Lager im Keller in das Schlafzimmer geströmt war.

Frau verstorben

Wie bereits berichtet, hatte der Sohn des Paares seine Eltern gegen 16.30 Uhr regungslos in ihrem Schlafzimmer liegend vorgefunden und sofort den Notruf gewählt. Die 68-Jährige konnte auch trotz aller Bemühungen des Notarztes und des Rettungsdienstes nicht gerettet werden. Der 72 Jahre alte Ehemann der Verstorbenen wurde mit einer CO-Vergiftung in eine Klinik gebracht und erholte sich dort wieder.

Ausführliches Gutachten

Die Kripo Würzburg hatte sofort die Ermittlungen aufgenommen und unter anderem mit Unterstützung von Spezialisten des Bayerischen Landeskriminalamtes im Haus Untersuchungen im Bereich der Heizungsanlage und insbesondere auch im Keller des Anwesens durchgeführt.

Das ausführliche Gutachten des BLKA gibt nun Klarheit. Nicht etwa die Heizungsanlage, sondern die im Keller gelagerten Pellets hatten das Kohlenmonoxid abgegeben. Durch Risse im Mauerwerk war das unsichtbare Gas dann in die Wohnräume und auch das Schlafzimmer des Ehepaares gelangt und hatte so den Tod der 68-Jährigen verursacht.

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Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.
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