Kontakte merken. Foto: Jessica Hänse
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Öffentliche Werbetafeln für aktuelle Corona-Regelungen in Würzburg

Letzte Woche noch bei 70, heute schon bei nahezu 200: Auch in Würzburg ändert sich die Pandemie-Lage täglich, so kann sich der Inzidenzwert rasend schnell verändern. Seit die inzidenzabhängigen Regelungen in Bayern in Kraft getreten sind, ist es noch schwieriger geworden, die aktuellen Maßnahmen im Blick zu behalten.

Tägliches Update für Würzburg

Was gilt wann im Bereich Freizeit und Einzelhandel? Die Stadt möchte nun die Unklarheiten aufräumen: Öffentliche Werbetafeln sollen dazu dienen, die aktuellen Corona-Regeln anzuzeigen, so ein Beschluss der letzten Sitzung im Planungs-, Umwelt- und Mobilitätsausschuss (PUMA).

Unsicherheit unter den Bürgern

„Viele Bürger sind unsicher im Umgang mit den aktuell gültigen Corona-Regelungen. Gleichzeitig sorgen Anglizismen wie ‚click & collect‘ oft für Unklarheit. Deshalb muss es Aufgabe der Stadt sein, Klarheit zu schaffen“, so der Antrag der SPD. Der Vorschlag: Auf Werbetafeln im öffentlichen Raum und im ÖPNV sollen Informationen zu den aktuellen Corona-Maßnahmen zu finden sein. Auf englischsprachige Begriffe solle man hier aber verzichten, heißt es. Der PUMA empfiehlt, den Antrag weiterzuverfolgen. „Die aktuell gültigen Corona-Regeln, die sich u. a. an den Inzidenzzahlen orientieren, unterliegen einer hohen Dynamik. Printprodukte werden dieser Dynamik häufig nicht gerecht.“, so die Beschlussvorlage, „Aus diesem Grund ist es bei Print-Produkten zielführend, auf allgemeine Informationen und Verhaltensregeln im Rahmen mit Corona hinzuweisen.“

Weitere Maßnahmen bewerben

Breit gestreut werden die Maßnahmen auch im ÖPNV: Aktuelle Verhaltens- und Hygieneregelungen sollen hier an den Haltestellen, an Werbetafeln in den Fahrzeugen, an dynamischen Fahrgastinfo-Tafeln sowie in Broschüren und den sozialen Netzwerken kommuniziert werden. Dabei sollen auch Regelungen zu Schulöffnungen und den daraus resultierenden Fahrplanänderungen beachtet werden.

"Gemeinsam Achten" in der Domstraße. Foto: Jessica Hänse

„Gemeinsam achtsam“ in der Domstraße. Foto: Jessica Hänse

Auch weitere Maßnahmen sollen so beworben werden, wie Impfkampagnen oder die Sicherheit im Einzelhandel. Schon in der Vergangenheit wurden in der Stadt pandemiebezogene Schilder angebracht, so beispielsweise zu den Kampagnen „Gemeinsam achtsam“ und „Zu wem hatte ich Kontakt?“.

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