Damit man die Zeit auf der Terrasse auch genießen kann, ist die passende Terrassenüberdachung notwendig. Foto: Pascal Höfig
Damit man die Zeit auf der Terrasse auch genießen kann, ist die passende Terrassenüberdachung notwendig. Foto: Pascal Höfig

Terrassenüberdachung: Optimaler Wetterschutz für den Außenbereich

Wer in Würzburg lebt und eine Terrasse besitzt, möchte natürlich in der warmen Jahreszeit viel Zeit im Freien verbringen. Doch es gibt wohl niemanden, der sich gerne stundenlang in der prallen Sonne oder im strömenden Regen aufhalten möchte. Damit man die Zeit draußen trotz Wind und Wetter in vollen Zügen genießen kann, braucht es die passende Terrassenüberdachung. In diesem Artikel wollen wir den Fokus auf den optimalen Sonnen- und Wetterschutz für den Außenbereich setzen.

Eine Terrassenüberdachung lohnt sich

Sonnenschein mag zwar auf der Terrasse willkommen sein, aber nach einer gewissen Zeit ist es alles andere als angenehm, in der direkten Sonne zu sitzen. Schließlich kommt man dabei nicht nur leicht ins Schwitzen, sondern auch das Risiko für einen gefürchteten Sonnenbrand ist groß. Außerdem möchte man einen plötzlichen sommerlichen Platzregen nicht unbedingt auf der Haut spüren.

Die passende Terrassenüberdachung schlägt Wind und Wetter ein Schnippchen. Hier ist natürlich eine Markise nicht ausreichend – diese schützt lediglich vor direkter Sonneneinstrahlung, aber nicht vor Regen und Wind. Es braucht stattdessen eine richtig stabile Überdachung. Neben dem Wetterschutz bieten sie auch noch weitere Vorteile:

  • Erweiterter Wohnraum: Gerade in der warmen Jahreszeit verbringt man gerne die Zeit auf der Terrasse, im Garten oder am Balkon. Mit der richtigen Außenbeleuchtung schafft man im Freien einen zusätzlichen Wohnraum mit echter Wohlfühlatmosphäre.
  • Angenehmer Sichtschutz: Wer die neugierigen Blicke aus der Nachbarschaft nicht mehr ertragen kann, kann eine Terrassenüberdachung auswählen, die nicht nur vor verschiedenen Witterungsverhältnissen schützt, sondern auch einen umfassenden Sichtschutz bietet.
  • Vereinfachte Begrünung: Durch den Schutz einer Terrassenüberdachung können witterungsanfälligere Pflanzen wesentlich besser wachsen und gedeihen. Außerdem ist es sogar möglich, verschiedene Rankengewächse (zum Beispiel Weinranken) an die Pfosten der Überdachung anzubringen.

Doch wie muss die ideale Terrassenüberdachung sein, damit sie allen Anforderungen im Außenbereich gerecht wird? Die folgenden fünf Eigenschaften zeichnen eine stabile, hochwertige und optisch ansprechende Überdachung aus, die Wind und Wetter trotzt.

Terrassendach mit Wellplatten

Ein Terrassendach kann aus verschiedenen Materialien bestehen – am üblichsten sind jedoch Dächer aus Kunststoff. Eine Überdachung mit Wellplatten aus hochwertigem Polycarbonat oder Acrylglas ist hier genau die richtige Wahl. Beide Kunststoffe überzeugen mit ihrer Optik, Stabilität und hoher Bruchfestigkeit. Selbst Hagelkörner können bis zu einer bestimmten Größe von der Terrassenfläche abgewehrt werden.

Für die Verlegung von Polycarbonat- oder Acrylglasplatten braucht es nicht immer einen Spezialisten. Mit einer praktischen Anleitung zum Wellplatten verlegen wird man schnell selbst zum Handwerker. Mit etwas praktischem Denken und ausreichendem Durchhaltevermögen kann man sich seine Überdachung in ein paar wenigen Schritten selbst bauen.

Robuste Unterkonstruktion

Natürlich spielt nicht nur das Bedachungsmaterial eine wesentliche Rolle bei der Errichtung einer geeigneten Terrassenüberdachung. Auch das Material der tragenden Unterkonstruktion ist entscheidend, damit die Überdachung für den Außenbereich Stabilität und Langlebigkeit garantiert. In der Regel bestehen Unterkonstruktionen aus Holz, Aluminium oder Stahl. Holz ist dabei am wenigsten witterungsbeständig und am pflegeintensivsten. Aluminium und Stahl hingegen trotzen jeder Witterung, sind leichtgewichtig und verlangen nach keiner weiteren Pflege.

Richtiges Gefälle

Neben dem Material für Dach und Unterkonstruktion ist auch das richtige Gefälle für die gesamte Überdachung sehr wichtig. Schließlich sollte aufgestautes Regenwasser schnell abrinnen und die winterliche Schneelast von selbst abrutschen. Ansonsten kann es passieren, dass stehendes Wasser auf die Terrasse tropft oder der Wind die Nässe gegen die Hauswand drückt, wo es zu unliebsamer Schimmelbildung und Vermoosung kommen kann.

Dabei gilt: Je steiler das Gefälle ist, desto schneller kann sich natürlich das angesammelte Regenwasser und der liegengebliebene Schnee von der Überdachung verabschieden. Mit einer Neigung zwischen 5 und 15 Prozent schafft man normalerweise die idealen Voraussetzungen für einen raschen Abgang des Niederschlags.

Stabiles Fundament

Terrassenüberdachungen müssen über Jahre – wenn nicht sogar für mehrere Jahrzehnte – stabil stehen bleiben. Dafür ist natürlich einerseits eine ausreichende Befestigung an der Hauswand nötig. Andererseits erfordert es aber auch ein stabiles Fundament, auf dem die gesamte Überdachung aufgebaut ist.

Neben Streifen- und Plattenfundamenten, die unter anderem für die Errichtung von Garagen und Gartenhäusern zum Einsatz kommen, gibt es auch noch die sogenannten Punktfundamente. Letztere eignen sich optimal für Terrassenüberdachungen. Dazu werden etwa 80 Centimeter tiefe Löcher für die robusten Stützen der Überdachung im Boden ausgehoben. Dadurch ist die Konstruktion sicher im Boden verankert und bleibt selbst bei starken Windböen stehen.

Geeignete Überdachungsgröße

Zu guter Letzt: Wie groß soll eigentlich die Terrassenüberdachung sein? Diese ist normalerweise immer von der Grundfläche abhängig. Dabei kann davon ausgegangen werden, dass höchstwahrscheinlich ein schmaler Streifen frei bleiben soll, damit man sich – trotz Überdachung – auch einmal für eine Weile in die pralle Sonne legen kann. Wer die gesamte Terrasse überdachen möchte, kann alternativ in der Sauna im eigenen Garten ins Schwitzen kommen. Auch die Höhe der Terrassenüberdachung spielt eine Rolle. Wer sie direkt an den Sparren des Hauses befestigen möchte, kann sich an der Sparrenhöhe orientieren. Ansonsten ist eine Mindesthöhe von 2,50 Meter empfehlenswert. Wie auch immer: Die Höhe der Überdachung sollte auf jeden Fall mit dem Gesamtbild des Hauses oder Gartens harmonieren.

Wer gerne die warme Jahreszeit in Würzburg auf der Terrasse genießt, braucht eine geeignete Überdachung. Mit einer ausreichend großen Dachkonstruktion in den passenden Materialien, dem richtigen Gefälle und einem stabilen Fundament steht angenehmen Stunden im Freien nichts mehr im Weg.

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