Symbolbild Uni Würzburg. Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Uni Würzburg. Foto: Pascal Höfig

JMU: Neubau des Zentrums Chemie und Pharmazie für 50 Millionen

Der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags hat mit Beschluss aus seiner Sitzung vom 17. März Mittel in Höhe von 50.850.000 Euro für den Neubau des Chemiezentrums der Universität Würzburg zur Verfügung gestellt, das berichtet MdL Volkmar Halbleib. Für den Würzburger SPD-Landtagsabgeordneten ist das Projekt „ein wichtiger Schritt für die Ertüchtigung dieses naturwissenschaftlichen Universitätsbereichs mit großer Bedeutung für den Standort Würzburg.“ Nach über 50 Jahren sei eine bauliche Verbesserung dringend erforderlich gewesen, so der Wissenschaftspolitiker.

Start für Neubau im Sommer 2021

Im Anschluss an den zur Beschleunigung der Baumaßnahme bereits im Mai 2020 bewilligten Abbruch des Bestandsgebäudes C4 kann nun voraussichtlich im Sommer 2021 mit dem Neubau begonnen werden, heißt es. Halbleib begrüßt den nahtlosen Übergang zum Neubau: „Jede zeitliche Verzögerung muss auf ein Minimum reduziert werden.“

Generalsanierung des Chemiezentrums

Der Neubau des Zentralgebäude C3 gehört zum ersten von insgesamt drei Bauabschnitten bei der Generalsanierung des gesamten Chemiezentrums Hubland Süd. In ihm sollen wichtige Praktika aus dem bestehenden Zentralbau aufgenommen werden, um moderne Praktikumsmöglichkeiten zu garantieren und dann in den zwei folgenden Bauabschnitten die dadurch freigewordenen Räumlichkeiten ebenfalls zu sanieren.

Das Chemiezentrum (links) auf dem Hubland-Campus: Der Block C3-BA1 ist das neue Praktikumsgebäude, der langgestreckte C3-Komplex ist der Zentralbau, der die Institute verbindet. (Bild: Schuster Pechtold Schmidt Architekten)

Das Chemiezentrum (links) auf dem Hubland-Campus: Der Block C3-BA1 ist das neue Praktikumsgebäude, der langgestreckte C3-Komplex ist der Zentralbau, der die Institute verbindet. (Bild: Schuster Pechtold Schmidt Architekten)

Grundfläche von fast 8.000 Quadratmetern

Die Bruttogrundfläche des Neubaus beträgt 7.907 Quadratmeter. An aktuelle Sicherheitsansprüche angepasste Brandschutzplanung und Gefährdungsbeurteilung lägen vor, Brandschutz-, und Lüftungskonzept seien auf diese Anforderungen abgestimmt. Zwecks Barrierefreiheit wurde die Planung im Austausch mit der Kontakt- und Informationsstelle für Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung der Universität Würzburg sowie der Schwerbehindertenvertretung vollzogen, heißt es weiter.

Zeitgemäßes Energieeinsparkonzept

Auch ein zeitgemäßes Energieeinsparkonzept sei gegeben, es beinhalte eine hocheffiziente Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, sowie eine an der Südfassade vorgesehene Photovoltaik-Anlage. 480 Tonnen CO2 können so im Vergleich zum herkömmlichen Bau pro Jahr gespart werden. Halbleib unterstützt diese Planung: „Selbstverständlich ist Nachhaltigkeit auch und gerade bei einer Universitätssanierung ein wichtiges Kriterium der Zukunftsfähigkeit und Modernität.“

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