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Elias (Mitte) und Freunde beim Shooting zu aktuellen Kollektion von „Silvanerschorle". Foto: Elias Plömpel
Elias und Freunde beim Shooting zu aktuellen Kollektion von „Silvanerschorle". Foto: Elias Plömpel

SILVANERSCHORLE. auf der Haut: Designer Elias im Interview

Die Ausbildung im Corona-Jahr 2020 abgeschlossen und kurz danach in die Kurzarbeit geschickt – so erging es vielen Arbeitnehmern im letzten Jahr. Auch Elias Plömpel, Servicekraft im Würzburger Hotel Rebstock, litt unter der Pandemie, er entschied sich allerdings dafür sich weiterzubilden und etwas Positives aus der Situation hervorzubringen: Die Entstehung einer neuen Modemarke für Franken.

Eigens designed kreiert Elias mit SILVANERSCHORLE. farbenfrohe oder auch schlichte Hoodies für alle Franken. Nach der ersten erfolgreichen Winterkollektion folgt am 5. März bereits die zweite, diesmal angepasst auf den Frühling. Was man von den neuen Designs erwarten kann, was in Zukunft aus SILVANERSCHORLE. wird und welchen Weg Elias bis zur Mode beschritten hat, erzählt er uns im Interview.

Vom Gastronom zum Modeschöpfer

Würzburg erleben (WE): Hallo Elias, stell dich einmal kurz den Lesern vor.

Elias: Feinschmeckermenüs und Spitzenweine serviere ich normalerweise als Servicekraft im Hotel Rebstock in Würzburg. Ich bin 20 Jahre jung und arbeite nun schon seit fünf Jahren in der gehobenen Gastronomie. Die Gastro ist seitdem aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken. Gestartet als Aushilfe im DIVINO Zehnthof, in Nordheim am Main, konnte ich erste Erfahrungen sammeln. Mittlerweile habe ich im Frühjahr 2020 meine Ausbildung zum Restaurantfachmann im Hotel Rebstock abgelegt. Beste Voraussetzungen also, um richtig durchzustarten.

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Denkste – Corona machte so gut wie allen Gastronomen einen Strich durch die Rechnung. Doch als Arbeitnehmer hat man die Möglichkeit diese Zeit mit Weiterbildung und anderen Projekten zu überbrücken. So hatte ich die Möglichkeit, ein Betriebspraktikum im Weingut des Staatlichen Hofkellers in Würzburg zu absolvieren. In dieser Zeit ist übrigens auch meine Marke „SILVANERSCHORLE. – Neue Mode für Franken“ entstanden.

WE: Wirst Du nach der Pandemie in Deinen ursprünglichen Beruf zurückkehren oder hast Du mit SILVANERSCHORLE. Deine neue Berufung gefunden?

Elias: Natürlich kehre ich in meinen ursprünglichen Beruf zurück, die Sehnsucht nach schönen Abenden mit netten Gästen ist sehr groß – fei wergli! Doch das ist nicht das Ende für SILVANERSCHORLE.! Mit der Hilfe von Freunden und Familie wird das Projekt weiter vorangetrieben.

Das gewisse Stück Heimat

WE: Ganz klar: Wir Franken lieben Silvaner – egal ob als Schorle oder pur. Doch auch der Bacchus und andere Weine sind hier sehr beliebt. Warum genau der Silvaner und dann als Schorle?

Elias: Silvaner ist das Aushängeschild des Weinanbaugebiets Franken, schon Goethe trank am liebsten Silvaner vom Würzburger Stein. Silvaner ist also der Wein schlechthin in Franken!

Und mal ehrlich, auch Silvanerschorle hat eine wahnsinnige Tradition bei uns, unter anderem auch in meiner Familie. Schon in Kindheitstagen fragte ich mich im Wirtshaus, was ist denn so besonders an dieser Silvanerschorle, die Opa und Papa immer bestellen? Mittlerweile, nachdem auch ich das Traditionsgetränk Frankens kennenlernen durfte, völlig klar. Diese Frische, dieser einzigartige Geschmack und dieses gewisse Stück Heimat, verbindet uns Franken mit Silvanerschorle.

Mit Silvanerschorle auf der Haut und in der Hand in den Weinbergen unterwegs. Foto: Elias Plömpel

Mit Silvanerschorle auf der Haut und in der Hand in den Weinbergen unterwegs. Foto: Elias Plömpel

Künstler-Kooperation und Teamarbeit

WE: Bist Du für die Designs selbst verantwortlich oder arbeitest Du mit einem Team und Grafikern zusammen?

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Elias: Bisher habe ich alles selbst designed. Doch seit kurzer Zeit arbeiten wir auch mit einer jungen Künstlerin, Annika Bachhofer – kabaani arts, aus Schwabach zusammen. Ihr könnt euch auf einzigartige Designs freuen.

WE: Wird es bei Hoodies bleiben oder gesellen sich noch weitere Kleidungsstücke dazu?

Elias: Es kommt so einiges! Zu unseren Hoodies werden sich T-Shirts, Kochschürzen und einige Accessoires dazugesellen. Es wird für jeden was dabei sein!

WE: Wann kommt die neue Kollektion und was kann man für Designs erwarten? Wird es etwas ganz Neues oder bleibst Du dem Bocksbeutel-Design treu?

Elias: Die neue Kollektion wird am 05. März online gehen. Wir freuen uns schon wahnsinnig! Mit frischen Farben starten wir in den Frühling. Nachdem die Idee so super angekommen ist, ging es bei der zweiten Kollektion erstmal darum, alles etwas professioneller aufzubauen. So war es mir ein großes Anliegen, die Qualität weiter zu steigern. Eines kann ich schon sagen, die neuen Teile bekommen von mir das höchste fränkische Lob – bassd scho.

Grundlegend bleiben wir dem Bocksbeutel weiterhin treu, allerdings kommt wie oben schon erwähnt, aus der Kooperation mit kabaani arts, ein neues Design hervor. Franken wird die Möglichkeit haben, ein Kunstwerk auf dem Rücken zu tragen. Allerdings wird es noch etwas dauern bis T-Shirts mit diesem Design im Onlineshop verfügbar sind.

Silvanerschorle zu jeder Jahreszeit. Fotos: Elias Plömpel

Gründer Elias Plömpel mit Weinprinzessin Lena Weidenbach aus Buchbrunn – Model für die Modemarke. Foto: Elias Plömpel

Von der Mode zum Wein?

WE: Du kommst aus der Gastronomie, Deine Marke heißt SILAVERNSCHORLE. – Wird es vielleicht irgendwann mal Deine eigene Silvanerschorle geben?

Elias: Das wäre natürlich der Wahnsinn! In naher Zukunft allerdings eher unrealistisch. Vorerst konzentrieren wir uns auf die neue Mode für Franken. Träumen ist natürlich erlaubt.

WE: Wo kann man die Kollektionen finden?

Elias: Alle unsere Produkte gibt es in unserem Onlineshop. Ansonsten sind wir natürlich auch auf Instagram und Facebook vertreten, wo man sich unsere Sachen anschauen kann und immer über neue Kollektionen informiert wird.

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