Maskenpflicht auf der Alten Mainbrücke. Foto: Jessica Hänse
Maskenpflicht auf der Alten Mainbrücke. Foto: Jessica Hänse

Corona-Update für Freitag: Die Lage in Würzburg

Täglich ändert sich die Corona-Lage in Stadt und Landkreis Würzburg – da ist es nicht immer einfach, den Überblick zu behalten. Alle Infos rund um aktuelle Zahlen und Regelungen um SARS-CoV-2 in der Region hier in einer Zusammenfassung. Der Artikel wird fortlaufend aktualisiert.

Freitag, 5. März 2021

Aktuelle Fallzahlen (Stand RKI, 5. März 2021, 00:00 Uhr)

  • 17 neue Infektionen in Stadt und Landkreis Würzburg (seit Meldung vom 4. März 2021)
  • 157 Personen, die im Zusammenhang mit einer Coronainfektion verstorben sind (99 in der Stadt und 58 im Landkreis Würzburg)
  • Corona Fälle insgesamt: 3.036 in Stadt, 3.065 im Landkreis Würzburg

Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt am 5. März 2021 für die Stadt Würzburg 47,7 und für den Landkreis 38,8.

Donnerstag, 4. März 2021

Aktuelle Fallzahlen (Stand RKI, 4. März 2021, 00:00 Uhr)

  • 20 neue Infektionen in Stadt und Landkreis Würzburg (seit Meldung vom 3. März 2021)
  • 157 Personen, die im Zusammenhang mit einer Coronainfektion verstorben sind (99 in der Stadt und 58 im Landkreis Würzburg)
  • Corona Fälle insgesamt: 3.027 in Stadt, 3.057 im Landkreis Würzburg

Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt am 4. März 2021 (7.30 Uhr, Stand LRA Würzburg) für die Stadt Würzburg 48,46 und für den Landkreis 38,82.

Lockdown wird verlängert

Wie die Bayerische Regierung in der heutigen Kabinettssitzung beschlossen hat, wird der Lockdown bis Ende März verlängert – allerdings mit gelockerten Kontaktbeschränkungen und Öffnungsperspektive.

Die Regelungen im Überblick

Mittwoch, 3. März 2021

Aktuelle Fallzahlen (Stand RKI, 3. März 2021, 00:00 Uhr)

  • 38 neue Infektionen in Stadt und Landkreis Würzburg (seit Meldung vom 2. März 2021)
  • 157 Personen, die im Zusammenhang mit einer Coronainfektion verstorben sind (99 in der Stadt und 58 im Landkreis Würzburg)
  • Corona Fälle insgesamt: 3.016 in Stadt, 3.048 im Landkreis Würzburg

Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt am 3. März 2021 (7.30 Uhr, Stand LRA Würzburg) für die Stadt Würzburg 44,55 und für den Landkreis 38,82.

In Stadt und Landkreis Würzburg wurden insgesamt (Stand 2. März 2021) 23.302 Impfungen verabreicht: 14.970 Personen haben ihre Erstimpfung erhalten, 8.332 Personen sind bereits zum zweiten Mal geimpft.

Dienstag, 2. März 2021

Aktuelle Fallzahlen (Stand RKI, 2. März 2021, 00:00 Uhr)

  • 5 neue Infektionen in Stadt und Landkreis Würzburg (seit Meldung vom 1. März 2021)
  • 157 Personen, die im Zusammenhang mit einer Coronainfektion verstorben sind (99 in der Stadt und 58 im Landkreis Würzburg)
  • Corona Fälle insgesamt: 3.005 in Stadt, 3.031 im Landkreis Würzburg

Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt am 2. März 2021 (7.30 Uhr, Stand LRA Würzburg) für die Stadt Würzburg 46,12 und für den Landkreis 35,12.

Ein Todesfall zu beklagen

Eine 96-jährige Stadtbewohnerin ist in ihrem häuslichen Umfeld verstorben. Die mehrfach vorerkrankte Seniorin war positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Montag, 1. März 2021

Aktuelle Fallzahlen (Stand RKI, 1. März 2021, 00:00 Uhr)

  • 11 neue Infektionen in Stadt und Landkreis Würzburg (seit Meldung vom 28. Februar 2021)
  • 156 Personen, die im Zusammenhang mit einer Coronainfektion verstorben sind (98 in der Stadt und 58 im Landkreis Würzburg)
  • Corona Fälle insgesamt: 3.002 in Stadt, 3.029 im Landkreis Würzburg

Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt am 1. März 2021 (7.30 Uhr, Stand LRA Würzburg) für die Stadt Würzburg 46,12 und für den Landkreis 36,97.

Ein Todesfall zu beklagen

Eine 72-jährige Landkreisbewohnerin ist in der Main-Klinik Ochsenfurt verstorben. Die mehrfach vorerkrankte Seniorin war positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Coronavirus. Symbolfoto: Katharina Kraus

Coronavirus. Symbolfoto: Katharina Kraus

Wichtige Updates

Lockdown verlängert – Lockerungen

Wie die Bayerische Regierung in der heutigen Kabinettssitzung beschlossen hat, wird der Lockdown bis Ende März verlängert – allerdings mit gelockerten Kontaktbeschränkungen und Öffnungsperspektive.

Die Regelungen im Überblick

Lockerungen ab 1. März beschlossen

Der Ministerrat hat in seiner Sitzung am 23. Februar beschlossen, zum 1. März folgende Maßnahmen in Kraft zu setzen:

  • Gartenmärkte, Gärtnereien, Baumschulen, Blumenläden und Baumärkte dürfen ab dem 1. März landesweit unter den gleichen Bedingungen wieder öffnen, die für die bereits jetzt ausnahmsweise geöffneten Handels- und Dienstleistungsbetriebe gelten. Das bedeutet insbesondere Zutrittsbegrenzungen auf einen Kunden je 10 m2 für die ersten 800 m2 Verkaufsfläche und darüber hinaus einen Kunden je 20 m2.
  • Ab dem 1. März werden neben dem Friseurgewerbe und unter gleichen Bedingungen weitere körpernahe Dienstleistungsbetriebe wieder geöffnet, die zum Zweck der Körperhygiene und Körperpflege erforderlich sind (Friseure, Fußpflege, Maniküre, Gesichtspflege). Die Maskenpflicht entfällt bei Kunden nur, soweit die Art der Dienstleistung sie nicht zulässt (Gesichtspflege).
  • In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz den Wert von 100 nicht überschreitet, wird ab dem 1. März in Musikschulen Einzelunterricht wieder ermöglicht. Dabei ist der Mindestabstand zu wahren und – soweit das für das betreffende Musikinstrument möglich ist – von Schülern und vom Personal Maske zu tragen.

Sobald Landkreise oder kreisfreie Städte die Inzidenzschwelle von 100 erneut überschreiten, sind sie nach geltendem Recht verpflichtet, die neue Inzidenz „unverzüglich“ bekannt zu machen. Das bedeutet in der Praxis, dass diese Bekanntmachung binnen 24 Stunden zu erfolgen hat (Karenztag). Ab dem auf den Karenztag folgenden Tag findet dann dort nur noch Distanzunterricht statt und sind die Kitas geschlossen.

Keine Maskenpflicht mehr in der Eichhornstraße

Nachdem die 11. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmeverordnung am 12. Februar 2021 neu gefasst wurde, hat auch die Stadt Würzburg die bisherige Allgemeinverfügung zur Maskenpflicht am 13. Februar 2021 neu gefasst: Ab Montag, 15. Februar 2021 besteht im Bereich der Eichhornstraße keine Maskenpflicht mehr. Die bisherige Maskenpflicht von 6.00 Uhr bis 22.00 Uhr auf der Alten Mainbrücke, am Bahnhofsvorplatz, der Schustergasse und im Bereich des Schmalzmarktes besteht jedoch weiterhin. Diese Maßnahme ist aktuell befristet bis zum 1. März 2021. Die Begründung ist der Allgemeinverfügung zu entnehmen.

Lockdown wird verlängert

Wie die Bayerische Regierung verkündet wird der Lockdown in Bayern bis zum 7. März verlängert. Darüber hinaus beschließt der Ministerrat folgende weitere Maßnahmen:

  • Die Ausgangssperre gilt von 22 Uhr bis 5 Uhr für alle Landkreise und kreisfreien Städte, deren 7-Tages-Inzidenz über 100 liegt. Für alle Landkreise und kreisfreien Städte, deren 7-Tages-Inzidenz seit mindestens 7 Tagen unter 100 liegt, entfällt die Ausgangssperre.
  • Ab 22. Februar 2021 wird für die Jahrgangsstufen 1 bis 4 der Grundschule und der Förderschule sowie alle Abschlussklassen Wechselunterricht oder Präsenzunterricht mit Mindestabstand zugelassen. Für die übrigen Jahrgangsstufen und Schularten verbleibt es weiterhin bei Distanzunterricht. In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tages-Inzidenz von über 100 findet in jedem Fall Distanzunterricht statt. Für Lehrkräfte wird im Unterricht eine Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken eingeführt.
  • Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen werden ab 22. Februar 2021 geöffnet. In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tages-Inzidenz von über 100 bleiben sie geschlossen.
  • Fahrschulen einschließlich der Fahrschulprüfungen sind ab dem 22. Februar 2021 unter Schutzauflagen wieder zugelassen.
  • Frisöre können unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts mit Reservierungen und einer FFP2-Masken-Pflicht für Kunden und Personal den Betrieb ab 1. März 2021 wieder öffnen.

Corona-Maßnahmen werden verlängert

Wie aus einem Bericht der Kabinettssitzung vom 20.01.21 hervorgeht, werden die Corona-Maßnahmen über den 31. Januar hinaus bis zum 14. Februar 2021 verlängert. Darüber hinaus gelten folgende Regelungen:

  • In vollstationären Einrichtungen der Pflege, in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung und in Altenheimen und Seniorenresidenzen gilt beim Kontakt mit Bewohnern eine FFP2-Maskenpflicht auch für das Personal.
  •  Im Gottesdienst besteht für die Besucher künftig FFP2-Maskenpflicht sowie bei Gottesdiensten, die mehr als zehn Teilnehmer erwarten lassen, eine Anzeigepflicht bei der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde, sofern keine generellen Absprachen getroffen wurden.
  • Bayern hält weiterhin an einem Alkoholkonsumverbot in der Öffentlichkeit fest. Es gilt auf möglichst allen öffentlichen Plätzen, insbesondere den öffentlichen Verkehrsflächen der Innenstädte und an allen sonstigen öffentlichen Plätzen, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten. Die konkreten Örtlichkeiten werden von den Kommunen festgelegt.
  • Bei Bibliotheken und Archiven wird die Abholung vorbestellter Bestände unter gleichen Voraussetzungen ermöglicht, unter denen im Handel die Abholung vorbestellter Ware bereits heute möglich ist (insb. FFP2-Maskenpflicht für Abholer, Mindestabstand, Hygienekonzept, keine Ansammlungen von Wartenden).
  • Für Abiturientinnen und Abiturienten, für die 2021 Abschlussprüfungen durchgeführt werden, sowie für Schülerinnen und Schüler beruflicher Schulen, bei denen zeitnah Abschlussprüfungen bzw. Kammerprüfungen stattfinden, kann ab dem 1. Februar 2021 Wechselunterricht vorgesehen werden, wenn es das Infektionsgeschehen zulässt.

FFP2-Maskenpflicht im ÖPNV & im Einzelhandel ab 18. Januar

Wie in einer Pressemitteilung der Bayerischen Regierung hervorgeht hat der Ministerrat ein Verpflichtendes Tragen von FFP2-Masken im ÖPNV und im Einzelhandel beschlossen. Diese Regelung gilt ab dem 18. Januar.

Lockdown verlängert

Wie der Ministerrat in der Sitzung vom 6. Januar beschlossen hat, werden die aktuell geltenden Infektionsschutzmaßnahmen in Bayern bis zum 31. Januar verlängert. Laut einem Bericht der Kabinettssitzung gelten darüber hinaus folgende Maßnahmen:

  • Private Zusammenkünfte werden nur noch im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestattet. Abweichend davon ist die wechselseitige, unentgeltliche, nicht geschäftsmäßige Beaufsichtigung für Kinder unter 14 Jahren in festen, familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften zulässig, wenn sie Kinder aus höchstens zwei Hausständen umfasst.
  • In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer Sieben-Tages-Inzidenz von über 200 Fällen pro 100.000 Einwohner sind touristische Tagesausflüge über einen Umkreis von 15 Kilometern um den Wohnort (d.h. die politische Gemeinde) hinaus untersagt.
  • Betriebskantinen werden geschlossen, wo immer die Arbeitsabläufe es zulassen. Zulässig bleibt die Abgabe von mitnahmefähigen Speisen und Getränken. Verzehr vor Ort ist untersagt.

Kitas bleiben außerdem geschlossen, Schulen kehren vorerst nicht zum Präsenzunterricht zurück. Eine Notbetreuung soll dennoch möglich sein.

Weiter soll es dem Einzelhandel unter strikter Wahrung von Schutz- und Hygienekonzepten (insbesondere gestaffelte Zeitfenster zur Abholung) sowie umfassender Verwendung von FFP2-Masken möglich sein, sogenannte click-and-collect oder call-and-collect Leistungen – d.h. die Abholung online oder telefonisch bestellter Ware – anzubieten, so der Bericht.

Testpflicht für Rückkehrer aus Corona-Risikogebieten 

Für Einreisende aus Risikogebieten gilt zwar jetzt schon eine strenge Quarantänepflicht. Diese wurde nun durch die Testpflicht verschärft, so das Landratsamt Würzburg. Seit dem 23. Dezember 2020 bis (zunächst) 2. Februar 2021 müssen alle Rückkehrer aus Risikogebieten ein negatives Testergebnis innerhalb von 72 Stunden nach Einreise beim zuständigen Gesundheitsamt vorlegen. Idealerweise sollte der Test schon im Ausland vorgenommen werden, allerdings höchstens 48 Stunden vor der Einreise nach Bayern.

Von dieser Verpflichtung ausgenommen sind Personen,

  • die nur zur Durchreise in den Freistaat Bayern einreisen und ihn auf unmittelbarem Weg unverzüglich wieder verlassen,
  • die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren sowie
  • Grenzpendler und Grenzgänger (im Sinne der Einreise-Quarantäne-verordnung) die regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehren.

Besonders die Arbeitgeber, die Mitarbeiter aus dem Ausland beschäftigen und die den Weihnachtsurlaub bei ihren Angehörigen in ihrer Heimat verbracht haben, sollten dafür sensibilisiert werden, ihre Mitarbeiter auf die neue Testverpflichtung anzusprechen und hinzuweisen.

In diesem Zusammenhang ist insbesondere zu erwähnen, dass nach dem Besuch von Verwandten ersten oder zweiten Grades, des nicht dem gleichen Hausstand angehörigen Ehegatten/Lebensgefährten oder der Ausübung eines geteilten Sorge- oder Umgangsrechts in einem Risikogebiet nun auch eine Testverpflichtung besteht, wenn der Aufenthalt im Risikogebiet weniger als 72 Stunden gedauert hat (soweit der Besuch nicht im Rahmen des wöchentlichen Pendels an den Wohnsitz als Grenzgänger oder Grenzpendler erfolgt ist), so die Pressemitteilung des Landratsamtes Würzburg.

11. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ab 15. Dezember 2020

Am 9. Dezember 2020 trat die 11. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (11. BayIfSMV) in Kraft.

Die vollständigen Inhalte hier

Diese beinhaltet Regelungen zum harten Lockdown wie eine allgemeine Ausgangsbeschränkung sowie eine Ausgangssperre ab 21 Uhr.

Aktuelle Regelungen

FFP2-Maskenpflicht im ÖPNV & im Einzelhandel ab 18. Januar

Wie in einer Pressemitteilung der Bayerischen Regierung hervorgeht hat der Ministerrat ein Verpflichtendes Tragen von FFP2-Masken im ÖPNV und im Einzelhandel beschlossen. Diese Regelung gilt ab dem 18. Januar.

Rathaus Besuche ab Mittwoch mit medizinischen Masken

Für Behördengänge im Rathaus gilt ab Mittwoch, 27. Januar, ein neuer Standard bezüglich der Corona-Schutzmasken. Besucherinnen und Besucher müssen dann bei Terminen mindestens eine medizinische Einweg-OP-Maske tragen. Die sogenannten Community-Masken beziehungsweise Mund-Nasen-Bedeckungen der „Marke Eigenbau“, sind ab Mittwoch nicht mehr zulässig, so eine Pressemitteilung der Stadt Würzburg.

Das Rathaus empfiehlt auch für Behördengänge höherwertige Masken der Standards KN95/N95 oder FFP2-Masken (ohne Ventil), so die Presseinformation weiter. Diese liegen eng am Gesicht an und schützen mit ihrem dichten Material noch besser vor einer Ansteckung durch Aerosole. Dieser höhere Masken-Standard dürfte sich durch die gesetzlichen Vorgaben fürs Einkaufen etc. ohnehin zunehmend im Alltag durchsetzen.

Harter Lockdown

Mit der 11. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (11. BayIfSMV) tritt der harte Lockdown in Kraft. Demnach gilt eine allgemeine Ausgangsbeschränkung sowie eine Ausgangssperre ab 22 Uhr für Gebiete mit einer Inzidenz über 100. Außerdem wird der Einzelhandel bis auf wenige Ausnahmen geschlossen.

Alle Infos im Überblick

Ab 22. Februar 2021 wird für die Jahrgangsstufen 1 bis 4 der Grundschule und der Förderschule sowie alle Abschlussklassen Wechselunterricht oder Präsenzunterricht mit Mindestabstand zugelassen. Für die übrigen Jahrgangsstufen und Schularten verbleibt es weiterhin bei Distanzunterricht. In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tages-Inzidenz von über 100 findet in jedem Fall Distanzunterricht statt. Für Lehrkräfte wird im Unterricht eine Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken eingeführt.

Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen werden ab 22. Februar 2021 geöffnet. In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tages-Inzidenz von über 100 bleiben sie geschlossen.

Fahrschulen einschließlich der Fahrschulprüfungen sind ab dem 22. Februar 2021 unter Schutzauflagen wieder zugelassen.

Weiter soll es dem Einzelhandel unter strikter Wahrung von Schutz- und Hygienekonzepten (insbesondere gestaffelte Zeitfenster zur Abholung) sowie umfassender Verwendung von FFP2-Masken möglich sein, sogenannte click-and-collect oder call-and-collect Leistungen – d.h. die Abholung online oder telefonisch bestellter Ware – anzubieten.

Frisöre können unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts mit Reservierungen und einer FFP2-Masken-Pflicht für Kunden und Personal den Betrieb ab 1. März 2021 wieder öffnen.

Kontaktbeschränkungen

Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken ist derzeit nur gestattet

  • im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person. Abweichend davon ist die wechselseitige, unentgeltliche, nicht geschäftsmäßige Beaufsichtigung für Kinder unter 14 Jahren in festen, familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften zulässig, wenn sie Kinder aus höchstens zwei Hausständen umfasst.

Weiterführende Infos

Allgemeinverfügung der Stadt Würzburg

Die Allgemeinverfügung regelt ein nächtliches Alkoholverbot und Maskenpflicht an bestimmten Plätzen und Straßen und gilt bis zum 1. März 2021.

Zur vollen Allgemeinverfügung

Testzentrum auf der Würzburger Talavera

Das Corona-Testzentrum von Stadt und Landkreis Würzburg ist von montags bis freitags von 12 bis 19 Uhr geöffnet. Hier können sich nach der Bayerischen Teststrategie insbesondere Reiserückkehrer sowie auch jeder Bewohner Bayerns anlasslos testen lassen. Eine vorherige Terminvereinbarung ist zwingend erforderlich, telefonisch unter 0931 800828, bzw. online unter www.testzentrum-wuerzburg.de. Jeweils von 17 bis 19 Uhr steht medizinisch geschultes Personal für Abstriche bei Kindern unter sieben Jahre bereit.

Mitzubringen: Personalausweis, Reisepass oder ein anderes Ausweisdokument mit Foto und soweit vorhanden, die Krankenversicherungskarte.

Das Corona Testzentrum auf der Talavera Würzburg. Foto: Jessica Hänse

Das Corona Testzentrum auf der Talavera Würzburg. Foto: Jessica Hänse

Testzentrum Universitätsklinik Würzburg

Das Corona-Testzentrum auf dem Gelände des Universitätsklinikums Würzburg Gebäude D20 ist von montags bis freitags von 08:00 Uhr bis 15:30 Uhr geöffnet.

Am Testzentrum der Uniklinik werden primär Kontaktpersonen und infizierte Personen nach Zuweisung durch das Gesundheitsamt getestet. Kinder ab sechs Monaten können am Testzentrum der Unikliniken nach Vereinbarung getestet werden, da für den Abstrich eigens medizinisch geschultes Personal bereitsteht. Durch die enge Zusammenarbeit mit der Universitäts-Kinderklinik können Kinder unter sechs Monaten nach Anmeldung im Zeitfenster von 13:30 bis 14:15 Uhr getestet werden.

Eine vorherige Terminvereinbarung ist zwingend erforderlich unter 0931 8000828, bzw. online unter www.testzentrum-wuerzburg.de.

Mitzubringen: Mail zur Terminbestätigung, Reisepass oder ein anderes Ausweisdokument mit Foto und soweit vorhanden, die Krankenversicherungskarte.

Dezentrale Antigen-Schnelltest-Teststellen

Stadt und Landkreis Würzburg haben auf den weiterhin hohen Testbedarf reagiert und betreiben die gemeinsamen Teststellen in der Würzburg, in Ochsenfurt und Bergtheim vorerst weiter, so eine Pressemitteilung des LRA.

Die an den diesen Antigen-Schnelltest-Stellen bereitgestellten Testressourcen sind ab sofort für alle Testwilligen geöffnet. Die Vorlage einer Bestätigung einer Pflege- oder Betreuungseinrichtung ist nicht mehr erforderlich, heißt es in der Presseinformation. Das Gesundheitsamt möchte mit der Weiterführung der Antigentest-Stellen auch für symptomfreie Kontaktpersonen (KP 1) eine weitere Möglichkeit schaffen, die behördlich ausgesprochene Quarantäne vorzeitig zu beenden.

Weiterführende Infos

In Würzburg soll die am 22. Dezember 2020 in der Franz-Oberthür Schule in Betrieb genommene Antigen-Schnellteststelle in die Kürnachtalhalle in Lengfeld verlegt werden, so eine Presseinformation des Landratsamt Würzburg.

Landrat Thomas Eberth und sein Team vom Testmanagement am Gesundheitsamt haben die Bedarfslage im Landkreis analysiert und entschieden, dass im westlichen Landkreis eine Teststelle in Betrieb genommen werden sollte. Waldbrunns Bürgermeister Markus Haberstumpf stellt auf Bitte und Anfrage des Landratsamts die Schulturnhalle für einen begrenzten Zeitraum zweimal wöchentlich zur Durchführung von Schnelltests zur Verfügung, heißt es. „Solange wir weder Schul- noch Vereinssport in der Halle haben, unterstützen wir das Gesundheitsamt nach Möglichkeit“.

Öffnungszeiten

Würzburg, Kürnachtalle Lengfeld, jeweils von 8 bis 12.30 Uhr an den folgenden Tagen:

  • Dienstag, 16.02.2021
  • Mittwoch, 17.02.2021
  • Donnerstag, 18.02.2021
  • Freitag, 19.02.2021
  • Samstag, 20.02.2021
  • Sonntag, 21.02.2021
  • Dienstag, 23.02.2021
  • Mittwoch, 24.02.2021
  • Donnerstag, 25.02.2021
  • Freitag, 26.02.2021
  • Samstag, 27.02.2021
  • Sonntag, 28.02.2021
  • Dienstag, 02.03.2021
  • Mittwoch, 03.03.2021
  • Donnerstag, 04.03.2021
  • Freitag, 05.03.2021
  • Samstag, 06.03.2021
  • Sonntag, 07.03.2021
  • Dienstag, 09.03.2021
  • Mittwoch, 10.03.2021
  • Donnerstag, 11.03.2021
  • Freitag, 12.03.2021
  • Samstag, 13.03.2021
  • Sonntag, 14.03.2021
  • Dienstag, 16.03.2021
  • Mittwoch, 17.03.2021
  • Donnerstag, 18.03.2021
  • Freitag, 19.03.2021
  • Samstag, 20.03.2021
  • Sonntag, 21.03.2021
  • Dienstag, 23.03.2021
  • Mittwoch, 24.03.2021
  • Donnerstag, 25.03.2021
  • Freitag, 26.03.2021
  • Samstag, 27.03.2021
  • Sonntag, 28.03.2021
  • Dienstag, 30.03.2021
  • Mittwoch, 31.03.2021

Ochsenfurt, TVO-Halle, jeweils von 8 bis 13.30 Uhr an den folgenden Tagen:

  • Dienstag, 16.02.2021
  • Donnerstag, 18.02.2021
  • Samstag, 20.02.2021
  • Dienstag, 23.02.2021
  • Donnerstag, 25.02.2021
  • Samstag, 27.02.2021
  • Dienstag, 02.03.2021
  • Donnerstag, 04.03.2021
  • Samstag, 06.03.2021
  • Dienstag, 09.03.2021
  • Donnerstag, 11.03.2021
  • Samstag, 13.03.2021
  • Dienstag, 16.03.2021
  • Donnerstag, 18.03.2021
  • Samstag, 20.03.2021
  • Dienstag, 23.03.2021
  • Donnerstag, 25.03.2021
  • Samstag, 27.03.2021
  • Montag, 30.03.2021

Bergtheim, Willi-Sauer-Halle, jeweils von 9 bis 11.30 Uhr an den folgenden Tagen:

  • Montag, 15.02.2021
  • Freitag, 19.02.2021
  • Montag, 22.02.2021
  • Freitag, 26.02.2021
  • Montag, 01.03.2021
  • Freitag, 05.03.2021
  • Montag, 08.03.2021
  • Freitag, 12.03.2021
  • Montag, 15.03.2021
  • Freitag, 19.03.2021
  • Montag, 22.03.2021
  • Freitag, 26.03.2021
  • Montag, 29.03.2021

Waldbrunn, Schulturnhalle in der Kister Straße, jeweils montags von 9 bis 11:30 Uhr und freitags von 13 bis 15 Uhr an folgenden Tagen: 

  • Freitag, 19.02.2021
  • Montag, 22.02.2021
  • Freitag, 26.02.2021
  • Montag, 01.03.2021
  • Freitag, 05.03.2021
  • Montag, 08.03.2021
  • Freitag, 12.03.2021
  • Montag, 15.03.2021
  • Freitag, 19.03.2021
  • Montag, 22.03.2021
  • Freitag, 26.03.2021
  • Montag, 29.03.2021

Buchung

Die Terminvergabe für die Antigen-Schnelltest-Stellen ist nach wie vor über die BRK-Hotline 0931 8000828 möglich. Eine Online-Buchung ist in Vorbereitung.

Ergebnismitteilung – Labor: Telefon und E-Mail

Bei Fragen zu Testergebnissen von Abstrichen, die am Testzentrum auf der Würzburger Talavera genommen wurden, können sich Bürger ab sofort unter neuen Telefonnummer Tel: 089 54789114 an das beauftragte Labor Eurofins wenden, alternativ per E-Mail: covid_support@lifecodexx.com.

Impfzentrum für Stadt & Landkreis Würzburg

Terminbuchungsmöglichkeiten gibt es telefonisch unter 0931 8000844 oder online unter www.impfen-wuerzburg.de . Wer Anspruch auf eine Schutzimpfung hat und in welcher Reihenfolge die priorisierten Gruppen geimpft werden, bestimmt die Coronavirus-Impfverordnung verbindlich.

Brauchen Sie einen Berechtigungsschein?

Ein Versenden von amtlichen Benachrichtigungen oder Berechtigungsscheinen erfolgt derzeit nicht. Bei Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben, genügt ein amtlicher Lichtbildausweis, der das Alter des Impflings dokumentiert. Die übrigen Personengruppen, die prioritär Anspruch auf die Impfung haben – zum Beispiel Personal von Pflegeheimen, auf Intensivstationen oder Notaufnahmen – benötigen eine Bescheinigung ihres Arbeitgebers.

Welche Personengruppen haben prioritär Anspruch auf die freiwillige Impfung?

Die Coronavirus-Impfverordnung sieht nach § 2 vor, dass folgende Personen mit höchster Priorität Anspruch auf die Schutzimpfung haben:

      • Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben,
      • Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind,
      • Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen,
      • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, in Rettungsdiensten, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, in den Impfzentren im Sinne von § 6 Absatz 1 Satz 1 sowie in Bereichen, in denen für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 relevante aerosolgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden,
      • Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht, insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin.

Wann findet die erforderliche zweite Impfung statt?

Für einen wirksamen Schutz ist bei den absehbar verfügbaren Impfstoffen eine zweimalige Impfung im Abstand von 21 Tagen erforderlich. Bei der Vereinbarung des ersten Impftermins über die Hotline 0931 8000844 oder das Online-Portal www.impfen-wuerzburg.de buchen Sie gleich einen Termin für die zweite Impfung mit. Rechtzeitig vor der zweiten Impfung erinnert Sie auf Wunsch eine E-Mail an den vereinbarten Termin.

Wo und wie können Menschen über 80 Jahren geimpft werden?

Für Menschen über 80 Jahre, die nicht in einer Pflegeeinrichtung wohnen, stehen die beiden Impfzentren (Würzburger Talavera bzw. Flugplatz Giebelstadt) zur Verfügung. Eine Impfung zu Hause kann aufgrund der Handhabung des Impfstoffs sowie aus personellen Gründen nicht angeboten werden.

Weitere Informationsquellen und Hotlines

Erreichbarkeit des Bürgertelefons

Das Bürgertelefon (Telefon: 0931 8003-5100) von Stadt und Landkreis Würzburg ist wie folgt besetzt:

      • Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr
      • Freitag von 8 bis 14 Uhr

Die Liste der häufig gestellten Fragen ist – wie auch weitere Informationen zum Coronavirus – auf www.landkreis-wuerzburg.de/Coronavirus einzusehen.

Bitte nutzen Sie auch die umfangreichen Informationen auf den verschiedenen Internetseiten. Hier gibt es Antworten für alle Lebenslagen, auch sämtliche Allgemeinverfügungen sind hier nachzulesen.

Weitere Informationen zum Coronavirus: www.rki.de; www.stmgp.de

Corona-Hotline der Bayerischen Staatsregierung, Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr sowie Samstag von 10 bis 15 Uhr, erreichbar unter 089 122220 zu allen Fragen rund um das Corona-Geschehen.

Die Coronavirus-Hotline des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) ist unter 09131 6808-5101 zu erreichen. Der ärztliche Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Bundesvereinigung ist unter 116 117 erreichbar.

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