Es gibt viele Anzeichen, weshalb Bremsen in keinem guten Zustand sein könnten. Dann sollte eine Werkstatt zeitnah aufgesucht werden. Foto: Pascal Höfig
Es gibt viele Anzeichen, weshalb Bremsen in keinem guten Zustand sein könnten. Dann sollte eine Werkstatt zeitnah aufgesucht werden. Foto: Pascal Höfig

Warum man Bremsen immer im besten Zustand halten sollte

Das Fahrzeug ist ein großer Kostenfaktor, trotz all seiner Vorteile. Irgendwann entstehen die ersten großen Kosten. Sicherlich können einige Ersatzteile noch aufgeschoben werden, aber bei sicherheitsrelevanten Teilen wie den Bremsen, sollte stets auf einen guten bis sehr guten Zustand geachtet werden.

Es gibt viele Anzeichen, weshalb die Bremsen in keinem guten Zustand sein könnten, so zum Beispiel, wenn die Bremsen quietschen. Dies könnte darauf hindeuten, dass die Bremsen verschlissen sind. Eine Werkstatt sollte zeitnah aufgesucht werden.

Wie lang halten Bremsbeläge für gewöhnlich?

Bremsbeläge sind ganz gewöhnliche Verschleißteile, welche regelmäßig gewechselt werden müssen. Wenn sich im Auto Bremsscheiben befinden, dann sind diese einer sehr hohen thermischen Belastung ausgesetzt, denn durch die Mechanik entsteht Hitze.

Die Bremsanlage sollte daher in regelmäßigen Abschnitten geprüft werden, so zum Beispiel beim Reifenwechsel. Die Bremsklötze sollten zum Beispiel unterhalb von zwei Millimetern Restbelag erneuert werden, bei Trommelbremsbacken spätestens bei einem Millimeter Restbelag. Das ist für die Sicherheit sehr wichtig.

Bei Scheibenbremsbelägen ist es anders, hier gibt es stets Verschleißanzeigen. Das Auto könnte hiermit verbunden werden, weshalb eine Meldung erscheint, wenn der Verschleiß fortgeschritten ist. Andernfalls könnte es auch mechanisch funktionieren, dabei würde ein Metallstift an der Scheibe kratzen.

Die Laufleistung von Bremsen liegt zwischen 100.000 bis 130.000 Kilometern, aber die Bremsflüssigkeit müsste in einem kürzeren Intervall gewechselt werden.

Woran erkennt man abgenutzte Bremsbeläge?

Es gibt einige Anzeichen dafür, dass die Bremsbeläge abgenutzt sind. So könnte das Fahrzeug zum Beispiel leicht zur Seite ziehen, ein leichtes Rütteln am Lenkrad tritt auf oder es entsteht eine Vibration am Bremspedal. Andernfalls kann sich auch der Bremsweg verlängern, dabei entsteht dann auch ein Risiko.

Ob die Bremsbeläge sich in einem guten Zustand befinden, sollte über regelmäßige Kontrollen geprüft werden – lediglich auf die Inspektion sollte sich nicht verlassen werden. Wenn die Bremsen tatsächlich abgenutzt sind, dann besteht die Möglichkeit, Bremsen online kaufen zu können.

Der Vorteil ist hierbei, dass im Durchschnitt bis zu 15 Prozent oder teilweise sogar mehr gespart werden können. Jede freie Werkstatt kann die Bremsen dann einbauen, aber selbstverständlich sollte darauf geachtet werden, dass es sich tatsächlich um ein Ersatzteil aus seriöser Quelle handelt. Diese Möglichkeit kann noch genutzt werden, um Extras zu bestellen, wie zum Beispiel Nachfüllsets für den Verbandskasten.

Diese Kosten können beim Service entstehen

Die Kosten beim Service richten sich nach Größe der Beläge und Bremsscheiben, aber auch nach der Arbeitszeit. Der Belagwechsel nimmt in etwa 20 bis 30 Minuten pro Rad in Anspruch, wobei der Anbieter je nach Achse womöglich zwischen 25 bis 75 Euro berechnen wird, zuzüglich der Arbeitszeit.

Es ist auch nicht untypisch, dass der Dienstleister zugleich einen Fixpreis aushandelt. Der Betrag liegt dann zumeist zwischen 80 bis 300 Euro – je nach Modell. Wenn die Scheiben aber zusätzlich gewechselt werden müssen, dann muss dieser Betrag nochmal verdoppelt werden. Die zusätzliche Arbeitszeit ist mit 15 Minuten zwar marginal, aber die Kosten für das Ersatzteil sind nicht gerade günstig.

Ein deutlich höherer Arbeitsaufwand ist es aber, wenn die Bremszylinder oder die Bremssättel bei einer Trommelbremse verschlissen sind – hier sind Reparaturen aber eher selten. Es sind aber allesamt keine Arbeiten, die jeder Hobby-Mechaniker durchführen kann, diese Leistungen sollten von einem Experten durchgeführt werden.

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