Was ist das Besondere am WaD? Chris gibt einen Einblick. Fotos: WaD
Was ist das Besondere am WaD? Chris gibt einen Einblick. Fotos: WaD

Interview: Was macht das Wirtshaus am Dom besonders & fränkisch?

Im Herzen Würzburgs hat im Herbst 2020 ein neues Highlight eröffnet: Das Wirtshaus am Dom vereint fränkische Tradition mit Modernität. Nicht nur Touris, auch Alteingesessene und Zugezogene kommen hier auf den Geschmack. Das Konzept haben wir bereits damals vorgestellt. Jetzt haben wir mal dem Betreiber Chris auf den Zahn gefühlt: Wieso ein fränkisches Wirtshaus? Was ist das Besondere und was kann er eigentlich?

Würzburg erleben: Welche Idee steckt hinter dem Wirtshaus am Dom?
Chris:
Ganz einfach gesagt wollte ich im Herzen der Stadt Platz für Gastlichkeit und Begegnung schaffen. Das kombiniert mit neu-traditionellen fränkischen Speisen – wir gehen quasi „back to the franconian roots“!

"orchinal fränggische" Gerichte. Foto: Wirtshaus am Dom

„orchinal fränggische“ Gerichte. Foto: WaD

Was ist das Besondere am Konzept?
Chris: Fränkisch kann man in der Gegend natürlich vielerorts gut essen. Bei uns werden fränkische Klassiker neu interpretiert. Wir haben zudem ein ausschließlich regionales Getränkeangebot sowie eine tolle Location. Wir vereinen fränkisch-traditionelle Gastfreundschaft mit modernen Einflüssen. Auch das Stichwort Slow Cooking spielt eine große Rolle. Im Wirtshaus am Dom stecken wir viel Zeit und Liebe in die Zubereitung und das schmeckt man einfach!

Welche Erfahrung bringst Du mit?
Chris: Ich bin ein Allrounder mit langjähriger Erfahrung auf Führungsebene in der Hotel-, Gastro sowie Tagungs- und Veranstaltungsbranche. Im Lebenslauf steht bei mir etwas von allem und letztendlich macht’s wohl die Mischung. Nun konnte ich mir den Traum vom fränkischen Wirtshaus erfüllen! Dafür bin ich sehr dankbar.

Bist Du mit der Location zufrieden?
Chris: Ja, total! Zwischen den Würzburger Wahrzeichen Dom und Residenz, im Herzen der Stadt, quasi in der neuen Stadtmitte. In so einer Lage eine neue Location zu schaffen, ist ein absoluter Traum – vor allem in Hinblick auf den schönen Außenbereich. Der Sommer kann kommen, mit hoffentlich geöffneter Gastronomie. Im Schatten des Doms die Gäste zu bewirten, darauf freu‘ ich mich jetzt schon!

Darauf kann man anstoßen: Im WaD gibt's rein regionale Getränke! Foto: Konstantin Winter

Darauf kann man anstoßen: Im WaD gibt’s rein regionale Getränke! Foto: Konstantin Winter

Wie lief denn der Start?
Chris, scherzend:
Ich kann mich schon gar nicht mehr daran erinnern, weil es gefühlt ewig her ist. So viel hat sich seitdem getan! Wir sind letzten Herbst gut gestartet, mit sehr viel positiven Rückmeldungen der Gäste. Darüber haben wir uns selbstverständlich am meisten gefreut, das lag uns auch besonders am Herzen.
In so einer kurzen Zeit als top motiviertes, harmonisches Team zusammenzuwachsen ist keine Selbstverständlichkeit. Umso schöner, dass wir das rundum gut gemeistert haben und bereits Arbeitsabläufe optimieren konnten. Wir hoffen, dass wir nach dieser langen Schließung direkt an den Teamgeist und die positive Energie unserer Gäste und Mitarbeiter anknüpfen können. Aber da mache ich mir grundsätzlich keine Sorgen, denn das gesamte Team scharrt schon mit den Hufen.

Was ist Dein Favorit auf der Speisekarte?
Chris:
Puh… Ihr fragt ja Sachen. Da fällt es mir wirklich sehr schwer, mich festzulegen. Wenn ich mich aber entscheiden muss, wird’s das langsam geschmorte Kalbsragout mit Rotweinzwetschgen und selbstgemachten Serviettenknödel. Das ist mein herzhafter Favorit. Als Dessert haben es mir die selbstgemachten Karthäuser Klöße mit Vanillesauce angetan. Achtung, Suchtgefahr!

Wie passen denn vegane/vegetarische und fränkische Küche zusammen?
Chris:
Besonders gut wie wir finden! Das schließt sich nicht aus. Das beste Beispiel hierfür ist unser veganes Sellerieschnitzel oder aber auch die fränkischen Weinnudeln mit Trauben und Walnüssen. Klingt für den ein oder anderen erstmal abenteuerlich, ist aber sehr lecker und kommt gut an.

Woher kommen die Zutaten? Wird tatsächlich vor Ort gekocht?
Chris:
 Am liebsten würden wir alle Zutaten selbst anbauen, aber das überlassen wir lieber den regionalen Profis. Natürlich wird alles frisch bei uns im Hause zubereitet, wie einige unserer Gäste sicher auch schon mal am Küchenpass beobachten konnten. Auch deshalb haben wir unseren Pass so offen gestaltet. Unsere Bratwürste beziehen wir beispielsweise direkt vom Landmetzger Müller aus Kleinrinderfeld und auch bei unseren restlichen Produkten achten wir auf Regionalität. Unsere Getränkelieferanten kommen ebenfalls alle aus der Region. Der regionale Bezug liegt mir am Herzen.

Wieso eigentlich „Wirtshaus“ und nicht „Restaurant“?
Chris:
Der Begriff Wirtshaus vermittelt automatisch eine ungezwungene und gemütliche Atmosphäre. Ein Glas Wein mit Freunden oder ein Feierabendbier mit dem Kollegen an der großzügigen Theke; Familienessen am Sonntag oder aber auch eine gemütliche Geburtstagsrunde mit den Liebsten. Bei uns sind wirklich alle willkommen. Nicht zuletzt passt der Begriff Wirtshaus einfach am besten zu unserer großen Auswahl an Fassbieren.

Was wünschst Du Dir 2021 für’s Wirtshaus am Dom?
Chris: Ich glaube, nicht nur ich, sondern wir alle wünschen uns nach dieser wirklich schwierigen Zeit die Vielfalt der Gastronomie zurück. Zwangloses Beisammensein, viel Zeit mit Freunden und nicht zuletzt das ein oder andere kulinarische Highlight. In unserem Fall: Tolle fränkische Klassiker, neu interpretiert und vielfältig.

Hunger bekommen?

Das Wirtshaus am Dom liegt wie der Name verrät in direkter Nachbarschaft zum Dom. Am Paradeplatz Nummer 4 kann man ausgiebig schmausen – sobald die Würzburger Gastro wieder öffnen darf. Dann wird wieder täglich ab 11 Uhr frisch und liebevoll gekocht, gezapft und serviert. Hier gibt’s weitere Infos, einen Blick auf die Speisekarte sowie Reservierungsmöglichkeiten!

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