Immer mehr Menschen entscheiden sich für eine vegetarische Ernährungsform. Foto: Pascal Höfig
Immer mehr Menschen entscheiden sich für eine vegetarische Ernährungsform. Foto: Pascal Höfig

Tipps für den Umstieg auf vegetarische Ernährung

Die Fleischproduktion und die damit oft einhergehende Massentierhaltung ist in den letzten Jahren vermehrt in Kritik geraten. Durch die Fridays for Future-Demos ist zudem die katastrophale Klimabilanz von Rindfleisch ins Bewusstsein der Menschen gerückt. Darüber hinaus wirkt sich Fleischkonsum oft negativ auf die Gesundheit aus. Immer mehr Menschen entscheiden sich deshalb für eine fleisch- und fischfreie Ernährungsform. Doch der Umstieg ist oft gar nicht so einfach. Soll man von heute auf morgen zum/zur Vegetarier*in werden oder lieber nach und nach umstellen? Wir liefern die besten Tipps für einen Umstieg auf die vegetarische Ernährung!

Tipp 1: Fleischkonsum reduzieren

Wenn man auf eine fleisch- und fischfreie Ernährung umsteigen möchte, empfehlen wir, es langsam und mit Genuss anzugehen. Wer von heute auf morgen allem entsagt, was ihm bisher gut geschmeckt hat, schmeißt früher oder später frustriert das Handtuch. Man sollte es zunächst mit ein oder zwei fleischfreien Tagen in der Woche probieren. An diesen Tagen kocht man ausschließlich vegetarische oder vegane Rezepte. Nach und nach kann man sich dann steigern und immer mehr fleischfreie Tage in der Woche einbauen. Im Gegensatz zur veganen Ernährung muss man bei der vegetarischen Ernährung nicht auf Käse, Eier, Milch und Co. verzichten – das macht vielen die Umstellung auch etwas einfacher!

Tipp 2: Umstellung mit Genuss

Der Umstieg auf vegetarische Ernährung sollte nicht nur langsam, sondern auch mit Genuss erfolgen. Man sollte neue Rezepte ausprobieren und man wird erstaunt sein, wie vielfältig die vegetarische Ernährung ist. Ob veganes Curry, Linsengulasch, Spätzlepfanne, Nasi Goreng mit Gemüse und Ei oder lieber gefüllte Melanzani! Man kann sich hier richtig austoben und neue Rezepte und Gewürze entdecken. Wer bisher auf Mischkost gesetzt hat, kocht früher oder später immer dieselben Sachen – weil sie sich bewährt haben und lecker schmecken – keine Frage! Wer hingegen den Umstieg auf vegetarische Ernährung wagt, muss sich noch einmal komplett neu mit dem Thema Ernährung auseinandersetzen! Man wird erstaunt sein, wie viele Gewürze, Gemüse- und Obstsorten sowie Alternativen man bisher nicht auf dem Schirm hatte! Besonders häufig kommen in der vegetarischen Ernährung auch Kokosnuss-Produkte zum Einsatz. Ob zum Backen, Braten, Süßen oder Verfeinern – Kokosöl ist vielseitig einsetzbar. Zum Beispiel erhält man bei Dr. Goerg Kokosnuss-Produkte in 100 Prozent Bio-Qualität, fair und nachhaltig!

Tipp 3: Gezielte eisenhaltige Ernährung

Viele Menschen beziehen Eisen aus Fleischprodukten. Vor allem in rotem Fleisch sind hohe Mengen des essentiellen Spurenelements enthalten. Pflanzliches Eisen wird vom Körper hingegen nicht so einfach verarbeitet wie tierisches. Bei einem Umstieg auf vegetarische Ernährung kommt es deshalb häufig vor, dass Menschen einen Eisenmangel erleiden. Dieser kann zu Ermüdung, Schwindel, Kopfschmerzen, blasser Haut und Konzentrationsstörungen führen. Um das zu verhindern, spielt die Lebensmittel-Kombination in der vegetarischen Ernährung eine große Rolle. Bei der Aufnahme von Eisen ist Vitamin C behilflich, während Kaffee, Milch und Tee die Eisenaufnahme hemmen. Man sollte daher lieber einen Orangensaft zum Essen trinken, um die Eisenverwertung anzukurbeln. Zu den eisenhaltigen Lebensmittel-Kombinationen gehören außerdem Kartoffeln mit Paprikagemüse, Getreidebratlinge mit Kohlrabigemüse und Spätzle mit Sauerkraut.

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