Arbeiten und lernen. Foto: Dominik Ziegler
Was hilft im Homeoffice? Foto: Dominik Ziegler

Homeoffice: Diese Dinge erleichtern die Arbeit am Heimarbeitsplatz

Wegen Corona arbeitete jeder Zweite Ende des letzten Jahres teilweise im Homeoffice. Jeder Vierte sogar ausschließlich, so eine Studie der Bitkom. Auch nach der Krise wird sich die Tendenz durchsetzen. Sogar das Recht auf Homeoffice kam im vergangenen Jahr zur Sprache. Den meisten Angestellten gefällt es am Heimarbeitsplatz. Trotz anfänglicher Zweifel hinsichtlich der Produktivität hat sich auch ein Großteil der Arbeitgeber für das Konzept erwärmt. Je besser ausgestattet das Homeoffice ist, desto produktiver sind Mitarbeiter. Einige Dinge gehören an jeden Heimarbeitsplatz.

Es lebe die Heimarbeit!

Laut einer Studie des Stuttgarter Fraueninstituts für Arbeitswissenschaft haben 89 Prozent aller deutschen Führungskräfte die Vorteile von Heimarbeitsplätzen erkannt. Mitarbeiter im Homeoffice kosten weniger Geld. Künftig werde man in der Bundesrepublik vermutlich Heimarbeit mit Präsenztagen kombinieren. Arbeitnehmer dürfte diese Entwicklung freuen. Nur neun Prozent arbeiten lieber im Büro. 78 Prozent wünschen sich wenigstens die Möglichkeit zur Heimarbeit. So ergab eine Umfrage der IG Metall. Aber auch Schwierigkeiten gibt es am Heimarbeitsplatz. Neben Sicherheitsaspekten am PC bereitet vielen die Abgrenzung von Freizeit und Arbeit Probleme. Dasselbe gilt für die Büro-Ausstattung. Nicht nur eine schnelle Internetverbindung erleichtert die Arbeit von zuhause aus. Auch wohlfühlen muss man sich am Heimarbeitsplatz. Womit das gelingt:

1. Für die Augen

Der Laptop qualifiziert die Küche nicht zum Homeoffice. Damit die Arbeit nicht auf die Augen geht, sollte es ein echter Monitor sein – am besten mit Monitorständer. Ebenso wichtig ist die richtige Einstellung hinsichtlich der Kontraste und Farben. Farbtemperaturen unter 5.000 Kelvin verringern den augenschädlichen Blaulicht-Anteil. Für weniger Sehstress sorgen auch optimal auf Sehdistanzen am Arbeitsplatz abgestimmte Brillen.

2. Für die Ohren

Die Kinder sind zu Hause, unten bellt der Hund. Wie soll man sich da aufs Arbeiten konzentrieren? Bügelkopfhörer mit Noise-Cancelling-Funktion schaffen Abhilfe. Übrigens gibt es auch smarte Varianten. Diese Modelle unterdrücken nicht nur Geräusche, sie lassen sich außerdem mit dem Smartphone verbinden.

3. Für den Rücken

Von der Couch oder dem Küchentisch aus zu arbeiten, schadet dem Rücken. Nicht nur ein Bürostuhl und Tisch in der richtigen Höhe gehören der Haltung zuliebe ins Homeoffice. Sinnvoll sind auch Möbelstücke wie Sitzbälle oder Sitzkissen. Übrigens können Arbeitnehmer die Kosten für ihre Büroeinrichtung von der Steuer absetzen.

4. Für die Seele

Nicht nur der Körper muss sich am Heimarbeitsplatz wohlfühlen. Dasselbe gilt für die Seele. Für Entspannung können Zimmerpflanzen sorgen. Vor allem pflegeleichte Mitbewohner wie Birkenfeige, Bogenhanf oder Kentiapalme eignen sich. Sie wirken positiv auf die Luftqualität und können vor dem Fenster für Schallschutz sorgen. Außerdem sondern sie Duftstoffe ab, die der Psyche guttun und die Produktivität erhöhen. Zusätzlich können auch Duftkerzen entspannende Effekte haben.

5. Für den Flow

Wer im Homeoffice mühelos arbeiten möchte, braucht Ordnung. Je mehr Chaos am Heimarbeitsplatz herrscht, desto abgelenkter ist man. Mit aufgeräumten Regalen und klar beschrifteten Ordnern fällt es deutlich leichter, in der Arbeit zu versinken. Neben dem Ausmisten helfen auch die richtigen Farben der Produktivität auf die Sprünge. Blau assoziiert man mit Weite und Freiheit. Blaue Farbtöne im Büro können daher befreiend auf den Geist wirken. Auch grüne Nuancen machen sich gut am Heimarbeitsplatz, weil sie entspannen. Wer dem Flow noch näher kommen will, achtet am besten auch auf sinnvolle Einrichtung. Zum Beispiel nach Feng Shui. Die Tür sollte man im Homeoffice zum Beispiel nicht im Rücken, sondern im Blickfeld haben.

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