Leonie aus Würzburg ist leidenschaftliche Florettfechterin. Foto: Augusto Bizzi
Leonie aus Würzburg ist leidenschaftliche Florettfechterin. Foto: Augusto Bizzi

Wir fragen Leonie: Wie ist es als Teilnehmerin bei „Das Quiz“?

Leonie Ebert aus Würzburg ist leidenschaftliche Florettfechterin, Sportsoldatin und Studentin. Erst vor Kurzem war die Leistungsportlerin zu Gast bei „Das Quiz mit Jörg Pilawa“. Wir waren neugierig und wollten wissen: Wie ist es als Teilnehmerin in der Show?

„Würzburg ist meine Heimat“

Würzburg erleben (WE) : Hi Leonie, stell Dich doch mal vor: Wie heißt Du, woher kommst Du, was machst Du?

Leonie: Ich heiße Leonie Ebert, 21 Jahre alt, ich komme aus Würzburg, ich bin Leistungssportlerin im Florett-Fechten, Sportsoldatin und studiere internationales Management.

 

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WE: Was verbindet Dich mit Würzburg?

Leonie: Würzburg ist meine Heimat. Durch das ständige Reisen und den Grundstress im Alltag des Leistungssports ist es unglaublich wichtig einen Rückzugsort zu haben. Würzburg ist eine wunderschöne Stadt und gibt mir den nötigen Abstand, den ich manchmal brauche.

Willkommene Challenge

WE: Wie kommst Du zu einer Teilnahme an Jörg Pilawas Show „Das Quiz“?

Leonie: Meine Agentur Vitesse Kärcher hat mir die Teilnahme vermittelt.

WE: Von 1 bis 10: Wie aufgeregt warst Du, bei einer TV-Produktion teilzunehmen?

Leonie: Natürlich ist das Fernsehen etwas Besonderes und ich habe mich sehr darauf gefreut! Gerade in dieser wettkampffreien Corona-Zeit war mir das Quiz eine willkommene Challenge. Ich habe es als eine neue Herausforderung gesehen – also war meine Aufregung einer Wettkampfstimmung sehr ähnlich!

 

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WE: Hast Du Dich speziell vorbereitet?

Leonie: Der Erfolg beim quizzen hängt neben Detailwissen natürlich auch oft mit ein wenig Glück zusammen. Zum Einordnen wichtiger Ereignisse und zum Grundverständnis habe ich also mein Allgemeinwissen ein wenig aufgefrischt – das ist immer gut!

WE: Was hat Dich an der Show besonders überrascht?

Leonie: Die Show war so wie man sich eine TV-Produktion vorstellt. Überrascht hat mich, wie charismatisch Jörg Pilawa ist. Er ist ein sehr interessierter, intelligenter Mensch und hat mich sehr beeindruckt.

WE: Was hast Du mit dem Gewinn vor?

Leonie: Corona hat auch mich getroffen: Ich habe unter anderem zwei Sponsoren verloren. Um mit Hinblick auf Olympia mit den großen Nationen mithalten zu können, habe ich mir zu Beginn meiner professionellen Sportkarriere ein Team zusammengestellt, was ich auch selbst finanzieren muss. Mit dem gewonnenen Geld der Show kann ich nun einen Teil der fehlenden Sponsoren Einnahmen begleichen, um mein Training und meine Versorgung zu sichern.

Fokus auf Olympia

WE: Sprechen wir doch mal übers Florett-Fechten: Wie kommst Du dazu?

Leonie: Ich habe als Kind viele verschiedene Sportarten ausprobiert. Da meine beiden Geschwister Constantin und Amélie ebenfalls Leistungssportler sind und beide damals schon in Nationalteams angetreten sind, war es für mich ganz natürlich, dass Sport eine wichtige Rolle spielt. Fechten hat mich von Anfang an fasziniert! Als ich nach wenigen Monaten meinen ersten Pokal in den Händen hielt, war die Sache klar.

Die letzten Jahre legte Leonie ihren Fokus auf die olympischen Spiele in Tokyo. Foto: Foto: Augusto Bizzi

Die letzten Jahre legte Leonie ihren Fokus auf die olympischen Spiele in Tokyo. Foto: Foto: Augusto Bizzi

WE: Was fasziniert Dich besonders daran?

Leonie: Beim Fechten geht es nicht nur darum, die besten körperlichen Voraussetzungen zu haben. Neben der Athletik kommt es vor allem aufs Mentale an: Wie schnell kannst Du Dich umstellen, wie clever kannst Du Deinen Gegner austricksen, welche Lösungen hast Du für seine Abwehr? Kein Gefecht gleicht dem anderen: Du könntest fünfmal gegen die gleiche Person antreten und kein Gefecht wäre gleich. Die Taktiken müssen innerhalb eines Gefechts mehrmals geändert werden, das macht es immer wieder aufs Neue spannend.

WE: Wie sind Deine Pläne für die Zukunft?

Leonie: Natürlich stehe ich noch am Anfang meiner Karriere, Tokyo sollen meine ersten Spiele werden! Deshalb habe ich die letzten Jahre mein gesamtes Leben auf Olympia ausgerichtet. Darauf arbeite ich hin und darauf liegt mein gesamter Fokus.

Unsere Rubrik „Wir fragen…“

In unserer Rubrik „Wir fragen…“ stellen wir Persönlichkeiten aus Würzburg und der Umgebung aus den verschiedensten Lebensbereichen vor und fragen sie nach ihren Erfahrungen. Wen wolltest Du schon immer mal etwas Bestimmtes fragen? Schreib uns per Mail an redaktion@wuerzburgerleben.de oder kommentiert unter unserem Facebook-Posting!

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