Am Whiteboard teilten die Führungskräfte der beteiligten Organisationen die Suchgebiete ein. Foto: Lukas Demling, BRK Würzburg
Am Whiteboard teilten die Führungskräfte der beteiligten Organisationen die Suchgebiete ein. Foto: Lukas Demling, BRK Würzburg

Personensuche: Großeinsatz mit Drohnen und Hunden

Kurz nach 20 Uhr am Montagabend wurden die Hilfsorganisationen zu einem großen Sucheinsatz alarmiert. Im Bereich zwischen Reichenberg und Kleinrinderfeld wurde eine Person vermisst. „Aufgrund der eiskalten Witterung haben wir uns in Absprache mit der Polizei schnell entschlossen, die Suche mit einem Großaufgebot und mit mehreren Methoden gleichzeitig durchzuführen“, berichtet BRK-Einsatzleiter Jens-Uwe Greiner.

19 Suchhunde und 10 Drohnen

So wurden drei Mantrailer-Hunde auf die Spur der vermissten Person angesetzt, während 16 Flächensuchhunde verschiedene Bereiche in der Umgebung durchstreiften. Dazu wurden die Rettungshundestaffeln des BRK Würzburg und Kitzingen, der DLRG Gerbrunn und Dettelbach sowie des ASB Würzburg und Main-Spessart alarmiert.

Um parallel auch aus der Luft suchen zu können, wurden mehrere Drohnen angefordert, die mit Nachtsicht- bzw. Wärmebildkameras ausgestattet waren. Die Drohneneinheiten der JUH, des ASB und der staatlichen Feuerwehrschule aus Würzburg, des THW und BRK aus Kitzingen sowie der Feuerwehren aus Reichenberg, Hettstadt, Arnstein und Main-Spessart waren mit insgesamt 10 Multikoptern im Einsatz.

Große Fläche in kurzer Zeit

Am Boden waren neben den Feuerwehren und dem Rettungsdienst auch ehrenamtlich besetzte Einsatzfahrzeuge der BRK-Bereitschaften Altertheim, Kleinrinderfeld und Giebelstadt im Einsatz und fuhren die Straßen ab. Insgesamt konnte so innerhalb von vier Stunden nach Alarmierung eine Fläche von 8 km2 abgesucht werden.

„Die Zusammenarbeit der vielen beteiligten Organisationen hat hervorragend geklappt, insbesondere die Abstimmung zwischen den Luft-Einheiten und den Rettungshundeteams sowie mit der Polizei“, lobt BRK-Einsatzleiter Greiner. Unterstützt wurde die Einsatzleitung von der Schnelleinsatzgruppe Information und Kommunikation des BRK Würzburg und vom Zugführer der BRK-Bereitschaften. Aufgrund der Kälte und der Einsatzdauer verpflegte der Betreuungsdienst des BRK Würzburg die Einsatzkräfte mit Heißgetränken und Laugenbrezeln.

90 Einsatzkräfte beteiligt

Um 0:30 Uhr konnte die Suche dann eingestellt werden, da aufgrund neuerer Erkenntnisse dann nicht mehr von einer Notlage ausgegangen werden musste. Die Nacharbeiten zur Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft zogen sich bis nach 2 Uhr hin. Insgesamt waren 90 ehrenamtliche Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen, dazu mehrere Feuerwehren, das THW und die Polizei im Einsatz.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des BRK-Kreisverband Würzburg.

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