Eine Anlaufstelle für Masken ist das "Café Casa". Foto: Belz GmbH
Eine Anlaufstelle für Masken ist das "Café Casa". Foto: Belz GmbH

Würzburger Unternehmen organisiert FFP2-Spendenaktion für Bedürftige

Angefangen hat alles mit einer Aktion eines lokalen Radiosenders: Ein Aufruf nach den günstigsten FFP2-Masken im Sendegebiet brachte die Belz GmbH dazu aktiv zu werden. Bereits im ersten Lockdown versorgte der Bäckerei- und Eisgroßhandel regionale Unternehmen mit FFP2 Masken. Die neue FFP2 Maskenverordnung nahm das junge Team nun zum Anlass auch Privatpersonen die benötigten zertifizierten Masken zu einem fairen Preis zur Verfügung zu stellen.

Spendenaktion für Bedürftige

In dem Bewusstsein, dass viele Menschen sich diese Masken nicht leisten können, kam die Idee auf, eine Spendenaktion für bedürftige Menschen organisieren „Würzburg hat schon oft Hilfsbereitschaft bewiesen, aber manchmal weiß man nicht wie man überhaupt helfen kann, gerade als Privatperson. Deswegen hoffen wir, dass diese Aktion nicht nur hilft, Masken an die richtigen Menschen zu verteilen, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl zu stärken“, beschreibt Max Belz, Geschäftsführer des Würzburger Familienunternehmens, die Motivation hinter dem Spendenaufruf.

Stadt und Landkreis unterstützen mit FFP2-Masken

Zwei Verkaufsstellen wurden mit an Bord geholt, bei denen täglich von Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr (Café Casa, Hofstr. 18) und von 12 bis 18 Uhr (AH-EFFECT Friseursalon, Juliuspromenade 7, 2. Stock) Masken erworben werden können. Die Käufer haben dabei die Wahl eine zertifizierte FFP2 Maske für 0,70 Euro zu kaufen oder auf 1,00 Euro aufzurunden und dadurch eine weitere Maske für den guten Zweck zu spenden.

Große Spendenbereitschaft

Die Spendenbereitschaft der Würzburger war groß: In wenigen Tagen kamen etliche tausende Masken zusammen, sodass die ersten 8.000 Masken bereits an die Würzburger Tafel übergeben wurden, die über die Unterstützung sichtlich erfreut war. „Ich war sehr überrascht von der Aktion, und zu gleich hat es mich außerordentlich gefreut, dass es auch in diesen Zeiten noch Leute gibt die auch an ihre Mitmenschen denken“, so Herr Ekkehard Messow, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Tafel Würzburg bei der Übergabe.

Erste Masken konnten bereits der Würzburger Tafel übergeben werden. Foto: Belz GmbH

Erste Masken konnten bereits der Würzburger Tafel übergeben werden. Foto: Belz GmbH

Vorschläge für bedürftige Stellen

Weil die Aktion so gut angenommen wurde, bekommt die Wärmehalle Würzburg als nächste Anlaufstelle für Bedürftige 4000 Masken. Da dann aber immer noch einige Masken übrig sind und weiter fleißig gespendet wird, sollen nun die Würzburger selber Vorschläge machen, wo noch Masken fehlen könnten. Das können große Mengen für gemeinnützige Einrichtungen sein, aber auch kleine Mengen für systemrelevante Unternehmen sind möglich, die Unterstützung bei der Maskenbeschaffung benötigen. Ob staatlich oder privat ist hierbei egal. Die Anfragen werden dann vom Team bewertet und die Masken so fair wie möglich verteilt.

Angebot wird gut angenommen

Die drei beteiligten Unternehmen, die bei diesem Unterfangen kostendeckend arbeiten, sind begeistert von der Unterstützung und der sinnvollen Nutzung der freien Zeit. „Wir freuen uns, dass mal wieder etwas los ist – natürlich mit Abstand und FFP2-Maske. Es ist toll zu sehen, wie viele Menschen selbstverständlich spenden“, kommentiert Hansi Hörner, Inhaber des AH-EFFECT Friseursalons die Aktion. Auch das Café Casa freut sich während des Lockdowns für Menschen da sein zu können „Es macht richtig Spaß, die Masken zu verkaufen, weil viele nette Gespräche entstehen. Es kam so viel positives Feedback und Nachfragen, dass wir entgegen der Planung jetzt auch wieder Kaffee to go anbieten.“

Zurzeit sind noch ausreichend Maskenbestände da, die Organisatoren empfehlen aber sich vorher zu informieren, wo und wann der Verkauf aktuell stattfindet. Je nach Verlauf sind Änderungen der Öffnungszeiten möglich und irgendwann werden die Masken auch zuneige gehen. Aktuelle Informationen gibt es über die sozialen Medien der beiden Verkaufsstellen (Facebook: dascasa / aheffect, Instagram: das_casa / ah_effect) oder per E-Mail (info@dascasa.de). Über diese Kanäle können auch Maskenspenden angefragt werden.

Artikel beruht auf eine Pressemitteilung der Belz GmbH. 

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