Marihuana-Aufzuchtanlage und tiefgefrorenes Marihuana. Fotos: Polizei
Marihuana-Aufzuchtanlage und tiefgefrorenes Marihuana. Fotos: Polizei

Schlag gegen Drogenszene: 50 Kilo Rauschgift und Marihuana-Pflanzen sichergestellt

Intensive Ermittlungen der Würzburger Kriminalpolizei in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Würzburg haben am Dienstag zu einem Schlag gegen die örtliche Drogenkriminalität geführt. Bei der Durchsuchung von insgesamt sechs Objekten stellten die Beamten rund 50 kg Rauschgift sicher. Drei dringend Tatverdächtige sitzen mittlerweile in Untersuchungshaft.

Sechs Objekte durchsucht

Nach akribischer Ermittlungsarbeit in den vergangenen Monaten ist ein Familientrio ins Visier der Beamten gerückt, das im Verdacht stand, einen schwunghaften Handel mit Betäubungsmitteln zu treiben. Am Dienstagmorgen haben die Rauschgiftfahnder dann, zusammen mit Kräften des Unterstützungskommandos Würzburg und der Operativen Ergänzungsdienste Würzburg, an insgesamt sechs Objekten die von der Staatsanwaltschaft Würzburg erwirkten Durchsuchungsbeschlüsse vollzogen.

Professionelle Marihuana-Aufzuchtanlage

Dabei stellte sich unter anderem heraus, dass ein 60-Jähriger und seine beiden Söhne im Alter von Anfang 20 Jahren eine Marihuana-Aufzuchtanlage im großen Stil betrieben. Die professionell ausgestattete Anlage befand sich in einem Gartenhaus, die dazugehörige Trockenkammer in einem weiteren Gebäude. In einem Firmenanwesen stießen die Polizisten auf weitere 20 Kilogramm tiefgefrorenes Marihuana und 30 Kilogramm Marihuana-Pflanzen. Auch jede Menge entsprechende Rauschgiftutensilien wurden sichergestellt.

Familientrio festgenommen

Beamte des Unterstützungskommandos Würzburg nahmen die drei Beschuldigten am Dienstagmorgen an ihren Wohnadressen fest. Sie wurden am Mittwoch dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ u. a. Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Sie wurden in verschiedene Justizvollzugsanstalten eingeliefert.

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg.

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