Der kleine Raum im Urban. Foto: Richard Schmitt
Der kleine Raum im Urban. Foto: Richard Schmitt

URBAN Würzburg: Einzigartiges Konzept bald auf Posthallengelände

Anfang 2021 öffnet auf dem Posthallengelände ein neues Sport- und Freizeitstudio der ganz besonderen Art: Das URBAN – mit einem Konzept, das es so in Würzburg noch nie gegeben hat. Ein breit gefächertes und ständig wachsendes Programm sowie Raum für Events verschiedenster Art sollen der Stadt einen Mehrwert bieten, den man nicht mehr missen möchte, so Betreiber Richard Schmitt. Aber was ist so besonders am URBAN und was macht es anders als andere Freizeitanbieter in Würzburg?

Was genau ist das URBAN?

Das URBAN ist zunächst einmal eine Veranstaltungsfläche, die für verschiedenste Zwecke gebucht werden kann. Im Abendprogramm allerdings werden dort täglich Kurse und Workshops stattfinden, die vom Publikum selbst inspiriert und für jeden zugänglich sein sollen.

Aber was ist denn nun so besonders und außergewöhnlich an diesem Konzept? Neben der Möglichkeit, Kurse zu besuchen, lädt das URBAN seine Kundschaft ein, dort auch Kurse, Workshops oder dergleichen abzuhalten. Damit soll jedem, der eine Leidenschaft oder ein Hobby hat, die Möglichkeit gegeben werden, diese mit anderen Menschen zu teilen und Gleichgesinnte zu finden, erklärt Richard Schmitt. Bei der Wahl der Aktivitäten sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Ob Tanzen, Kampfsport, Schach, Yoga, Jonglieren, Poesie, Fitness, Musik oder etwas gänzlich neues, solange sich andere Menschen finden, die Interesse daran zeigen, ist jeder willkommen, seine Begeisterung und Fähigkeiten mit dem Publikum zu teilen.

Der große Raum im Urban. Foto: Richard Schmitt

Der große Raum im Urban. Foto: Richard Schmitt

Und für diejenigen, die lieber bei einem Kurs mitmachen, gibt es im URBAN die Chance, einfach und ohne Vorkenntnisse eine neue Aktivität auszuprobieren um seinen Horizont zu erweitern und etwas Abwechslung in den Alltag zu bringen. Der Grundgedanke der neuen Location ist also einfach: Das URBAN möchte einen Ort schaffen, an dem jeder willkommen ist, seine Ideen in die Tat umzusetzen und neue Hobbys zu finden. Ebenso soll es ein Treffpunkt für Menschen sein, die Spaß an Sport, Kunst und Gemeinschaft haben, um sich auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.

Eine Weltreise war Inspiration

Wer steckt nun hinter dieser Idee des Urban Space und wie ist die Idee dazu entstanden? Hinter dem URBAN stehen Richard Schmitt und seine Freundin Iulia. „Wir sind vor ein paar Monaten von einer langen Weltreise zurückgekommen und träumen schon lange davon, einen Ort zu schaffen, an dem sich Menschen jeden Alters treffen und austauschen können, um ihre Hobbys auszuüben. Wir haben unterwegs viele verschiedene Dinge lieben gelernt und fanden es immer schade, dass es keinen Ort gibt, der für alles offen ist: Will man Yoga machen, geht man in ein Yogastudio, spielt man gerne Schach, geht man in den Schachclub und will man was für seine Gesundheit tun oder einfach fitter werden, braucht man eine Mitgliedschaft im Fitnessstudio. All das unter einen Hut zu bringen war der Gedanke“, erzählt Richard. Und so haben die Beiden relativ spontan vor ca. drei Monaten mit den Vorbereitungen für ihr Projekt begonnen.

Corona als Herausforderung

Natürlich stellt die derzeitige Situation die beiden Jungunternehmer vor eine Herausforderung. Im Lockdown sind sportliche Aktivitäten mit mehreren Gleichgesinnten untersagt, Yogakurse oder ähnliches, können bis auf Weiteres nur online stattfinden. Wann fällt also der Startschuss für URBAN? „Das URBAN wird natürlich erst offiziell die Türen öffnen, wenn die aktuelle Corona-Situation dies wieder zulässt. Sobald der Lockdown so weit gelockert wird, dass es wieder möglich ist, sich unter Hygieneauflagen zu treffen, geben wir ein genaues Datum bekannt. Leider haben wir darauf keinen Einfluss und hoffen das Beste für uns alle. Das Angebot wird, ähnlich wie das bei den meisten Einrichtungen vor November der Fall war, auf die gesetzlichen Vorschriften zugeschnitten werden“, sagt Richard.

Neueröffnung trotz Umstrukturierung des Geländes?

Und noch eine zweite Frage mag aufkommen, wenn man liest, dass es sich um Räumlichkeiten auf dem Posthallenareal handelt. Wie geht denn hier eine Neueröffnung mit den Umstrukturierungsplänen zum neuen Bismarckquartier zusammen? Ist das URBAN vielleicht schneller wieder geschlossen als es überhaupt eröffnen kann? Doch hier kann Richard alle Interessierten beruhen, er erklärt, dass sie in Bezug auf die Umstrukturierung des Posthallengeländes in den nächsten Jahren keine allzu plötzliche Umgestaltung erwarten. „Sollten wir von KONKRETEN Plänen zum Beginn der Abrissarbeiten oder anderen Aktionen bezüglich des Bismarckquartiers in Kenntnis gesetzt werden, werden wir mit dem URBAN Studio entsprechend reagieren. Sicherlich bestünde in einem solchen Fall die Möglichkeit, das Projekt am gleichen oder einem anderen Ort fortzuführen.“

Eingangsbereich und gemütliche Sofaecke im Urban Space. Fotos: Richard Schmitt

Logo Urban Space. Logo: Richard Schmitt

Wie funktioniert das Ganze?

Wer Lust bekommen hat, im URBAN, ein paar Kurse zu besuchen, sobald dies wieder möglich ist, kann sich jetzt schon online im Voraus anmelden und dann ganz einfach vorbeikommen. Updates zu Programm und Veranstaltungen wird es natürlich auch immer wieder in den sozialen Medien geben.

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