Kettenkarussell. Symbolbild: Pascal Höfig
Kettenkarussell. Symbolbild: Pascal Höfig

Würzburger Frühjahrsvolksfest 2021 fällt aus

Aufgrund der aktuellen Infektionslage und der rechtlichen Situation durch die Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung muss die Stadt Würzburg das Frühjahrsvolksfest 2021 absagen, das wird in einer aktuellen Pressemitteilung berichtet. Dem zuständigen Bau- und Ordnungsausschuss wurde die Information am heutigen Mittwoch mitgeteilt.

Ersatzloser Ausfall

Auch Schaustellersprecher und Festwirte sind bereits informiert. Die Stadt Würzburg bedauert außerordentlich, dass alle Bewerberinnen und Bewerber um einen Standplatz eine Absage erhalten und das Volksfest ersatzlos entfällt, heißt es.
„Die aktuelle Infektionslage wie die rechtliche Situation lassen es nicht zu, ein Volksfest für den März 2021 weiter zu planen. Das ist aus heutiger Sicht der Stadt nicht verantwortbar, sogar objektiv unmöglich“, sagt Kommunalreferent Wolfgang Kleiner, „selbst wenn wir aufgrund höherer Schutzmaßnahmen und zugelassener Impfstoffe die Hoffnung hatten, Volksfeste, wenn auch mit angepassten oder reduzierten Konzepten, stattfinden zu lassen.“

Volksfest wäre sehr früh gewesen

Bei der Entscheidung zu beachten sei außerdem gewesen, dass das diesjährige Frühjahrsvolkfest zeitlich sehr früh im Jahr hätte stattfinden sollen, nämlich vom 13. bis 28. März. Zuletzt fand das Würzburger Frühjahrsvolksfest im Jahr 2019 statt. Bereits das Frühjahrsvolksfest 2020 entfiel, weil die Pandemielage und die Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung Großveranstaltungen zu diesem Zeitpunkt nicht zuließen. Das Würzburger Frühjahrsvolksfest ist jährlich das erste größere Volksfest in Bayern und stellt mit rund 200.000 Besuchern den „Auftakt in die Volksfestsaison“ dar.

Frühjahrsmesse auf Marktplatz noch ungewiss

Ob die Frühjahrsmesse auf Oberem und Unterem Markt stattfinden kann, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht entschieden werden, da dies abhängig sei von der Entwicklung des Infektionsgeschehens, so die Stadt weiter. Zwar seien Verkaufsmärkte bis auf die Ausnahme des Verkaufs von Lebensmitteln aktuell in Bayern noch untersagt. Aber in manchen früheren Fassungen der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung war es erlaubt, Verkaufsmärkte, die keinen Volksfestcharakter haben, mit Hygienekonzept durchzuführen.

„Kiliani-Trostpflaster“ in der Innenstadt

Ob diese Möglichkeit in den kommenden Wochen aufgrund einer Verbesserung der Infektionslage geschaffen werde, bleibe aber abzuwarten, so die Stadt Würzburg. Die Bezirksgeschäftsstelle des Bayerischen Landesverbandes der Marktkaufleute und Schausteller sei hier informiert, dass eine Entscheidung noch ausstehe.

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