Tödlicher Unfall. Symbolfoto: Pascal Höfig
Tödlicher Unfall. Symbolfoto: Pascal Höfig

Schwerer Auffahrunfall fordert Todesopfer – Vollsperrung auf der A3

Bei einem Verkehrsunfall auf der A3 ist am späten Montagabend ein Fahrer eines Schwertransport-Begleitfahrzeugs tödlich verletzt worden. In Fahrtrichtung Frankfurt war die Autobahn komplett gesperrt (Stand 00.45 Uhr). Mit den Ermittlungen zum Unfallhergang ist die Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach betraut.

Auf Schwertransporter aufgefahren

Gegen 22.45 Uhr hatte sich der Verkehrsunfall zwischen den Anschlussstellen Marktheidenfeld und Rohrbrunn ereignet. Nach derzeitigem Ermittlungsstand war ein tschechischer Schwertransport mit langsamer Geschwindigkeit auf der rechten Fahrspur unterwegs. Der 29-jährige Fahrer eines nachfolgenden Gliederzugs mit Pforzheimer Zulassung erkannte die Situation offenbar nicht bzw. zu spät und fuhr mit großer Wucht auf das Begleitfahrzeug des Schwertransporters auf.

25-Jähriger verstirbt

Bei dem Begleitfahrzeug handelt es sich um einen Mercedes Vito mit ebenfalls tschechischer Zulassung. Am Steuer saß ein 25 Jahre alter Mann, für den jede Hilfe zu spät kam. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Darüber hinaus erlitt der Fahrer des auffahrenden Lkw eine Kopfverletzung, die nach derzeit vorliegenden Erkenntnissen jedoch nicht schwerwiegend ist. Der 57-jährige Fahrer des Schwertransporters blieb unverletzt.

A3 gesperrt

Die Unfallaufnahme erfolgt durch die Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach mit Unterstützung der Verkehrspolizei Würzburg-Biebelried und unter Einbindung eines Sachverständigen. Neben Polizei und Rettungsdienst befanden sich auch die Freiwilligen Feuerwehren Marktheidenfeld, Altfeld und Esselbach sowie die Autobahnmeisterei im Einsatz.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und der erforderlichen Bergungsarbeiten wurde die A3 in Richtung Frankfurt für einige Stunden lang gesperrt.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidium Unterfranken.

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