Bahnfahren. Foto: Pascal Höfig
Bahnfahren. Foto: Pascal Höfig

Eingriff in Schienenverkehr: Ermittler hoffen auf weitere Hinweise

Die Ermittlungen zu dem gefährlichen Eingriff in den Schienenverkehr vom vergangenen Mittwochnachmittag wurden nun von einer hierzu gegründeten Sonderkommission der Kriminalpolizei Würzburg übernommen. Die Beamten erhoffen sich weitere Hinweise aus der Bevölkerung.

Gespannte Plane

Wie bereits berichtet, überfuhr am vergangenen Dreikönigstag ein ICE aus Schweinfurt kommend, auf der Bahnstrecke zwischen Waigolshausen und Gemünden, eine durch Holzlatten gespannte Plane und leitete eine Schnellbremsung ein. Durch die Kollision des Zuges mit dem Schild entstand ein Schaden, Personen wurden nicht verletzt. Im Laufe des Abends stellten Streifenbesatzungen im Rahmen der umgehend eingeleiteten Fahndung weitere Planen auf dieser Bahnstrecke fest, die ebenfalls mit Holzlatten über den Gleiskörper gespannt waren. Die Kriminalpolizei Würzburg übernahm in enger Abstimmung mit der Bundespolizei die Ermittlungen.

Sonderkommission gegründet

Inzwischen wurde die Sonderkommission „Werntal“ gegründet und in Räumlichkeiten der Kriminalpolizei Würzburg eingerichtet. Die Sonderkommission übernahm die Ermittlungen, die derzeit noch in unterschiedliche Richtungen geführt werden und auf Hochtouren laufen. Die Beamten erhoffen sich weitere Hinweise aus der Bevölkerung.

Personen, die am 06.01.2021 zwischen 15:00 Uhr und 17:00 Uhr im Bereich der Bahnstrecke zwischen Waigolshausen und Gemünden, auf Höhe Stetten/Thüngen, verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder sonstige Angaben zu den bislang unbekannten Tätern machen können, werden gebeten, sich über das Hinweistelefon der Kriminalpolizei Würzburg unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidium Unterfranken.

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